Hotel „ZUM POSTHOF“ in Kleve

Hotel „ZUM POSTHOF“ in Kleve

Wer es vergessen hatte: Eine Post gab es früher auch auf der Hagschen Straße. Direkt gegenüber befand sich das Hotel „ZUM POSTHOF“ in Kleve.
Damals war es sicher noch amüsant, vom Balkon aus dem autofreien „Treiben“ auf der Straße zuzusehen. Die Luft war zumindest einwandfrei.

Hotel
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende“)

Wildes Parken vor der Stiftskirche

Wildes Parken vor der Stiftskirche

Beim genaueren Anblick dieses Bildes könnte man den Eindruck gewinnen, das manch ein Zeitgenosse gerne mit seinem Wagen damals direkt in die Stiftskirche hinein gefahren wäre. Aber zu dieser Zeit gab es noch kein Drive-Inn. Und sicher nicht, um sich im Vorbeifahren die Hostie auf die Zunge legen zu lassen. Obwohl – in Las Vegas soll es Wedding-Chapels geben, bei der man die Trauungs-Zeremonie erledigen kann, ohne dafür aus dem Auto zu steigen. 🙂
Auf diesem Bild hier könnte es sich allerdings angesichts des wohl protzigen Autos auch um eine Hochzeit handeln.

Wildes Parken vor der Stiftskirche

Das Bad-Hotel in Kleve

Das Bad-Hotel in Kleve

Der Schriftzug „Bad-Hotel“ ist auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1885 gut zu erkennen. Später bekam das Haus dann den Namen „Kur-Hotel“, was eigentlich beides korrekt ist, da ja neben dem Hotel das Friedrich-Wilhelms-Bad angebaut ist , aber das Hotel ebenfalls auch Kurgästen der damaligen Zeit als Erholungsort diente und den kürzesten Weg zu den „Zapfstellen“ des heilende Wassers der Klever Quellen darstellte.
Die Tiergarten-Allee (als man das Tier noch Thier schrieb) war noch nicht befestigt und wurde derzeit nur von Fußgängern, Pferdefuhrwerken und Kutschen befahren. Die Luft muss wundervoll gewesen sein, abgesehen davon, wenn man direkt neben einigen Pferdeäpfeln stand. 🙂

Das Bad-Hotel in Kleve

Gutscheine der Stadt Cleve

Ein Traum? Gutscheine der Stadt Cleve?

Tja, die hat es tatsächlich einmal gegeben. Sogar in wundervollem Druck, wie man hier auf der Rückseite dieses „Notgeldes“ von 1921 bewundern kann. Die Wahrzeichen der Stadt z.B. wurden abgebildet und jeweils mit einem passenden Gedicht versehen. Und wer es nicht glaubt: 75 Pfennige waren damals ein ganz schöner Batzen Geld.
Gutscheine der Stadt Cleve

Winterreifen-Zeit in Kleve

Winterreifen-Zeit in Kleve

Wer es noch nicht erledigt hat, sollte sich sputen und Winterreifen aufziehen.
Vereinzelt ist es schon wieder glatt im Kleverland und erhebliche Vorsicht ist geboten, wenn man in den frühen Morgenstunden mit dem Auto unterwegs ist.
Wer unvorsichtig ist, trägt im günstigsten Fall einen Blechschaden davon. Schlechter wäre es, wenn seine Reifen dann hier landen würden. 🙂

Winterreifen-Zeit in Kleve
(Foto: KLE-Blatt)

Die Cupido-Säule in Gips

Die Cupido-Säule in Gips

Es war im April 1975, als Franz Küsters in Zusammenarbeit mit Joseph Beuys die Cupido-Säule eingipste, um eine Gussform herzustellen. Man sieht den Parkplatz der Kreisverwaltung und weiß, das die Säule heute noch an diesem Ort steht.
Links im Hintergrund sieht man den großen Meister gerade die Baustelle verlassen.

Die Cupido-Säule in Gips
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Zwei weg – eins noch da

Zwei weg – eins noch da

Es regnete an diesem Tag im Jahre 1980 auf der Großen Straße in Kleve. Eines dieser hier abgebildeten Geschäfte existiert nach wie vor in der Stadt, nämlich das Klever Reisebüro, das kurz zuvor aus dem Verkehrs-Pavillon an diesen Ort übersiedelte. Die beiden anderen Läden mussten – wie so viele andere – entweder ihren Standort aufgeben oder verlagern. Büromaschinen Claassen gab es danach ja noch jahrelang auf der Hoffmann-Allee, bis das Geschäft letztendlich aufgegeben wurde.

Zwei weg - eins noch da
(Foto: Theo Kreusch)

Das Richtfest des Schwanenturms von Kleve

Das Richtfest des Schwanenturms von Kleve

Das Richtfest des Schwanenturms fand Ende des Jahres 1950 statt. Wie man sehen kann, lag zu Fuße des Burgberges noch so einiges an Trümmern in der Stadt und wartete auf den Wiederaufbau.
Im Vordergrund unschwer zu erkennen das ehemalige Gebäude des Möbelgeschäfts Craemer Möbel, welches für einzelne Gebäudeteile und Räumlichkeiten noch immer auf Mieter wartet, obwohl man ja von einer sehr guten Lage innerhalb der Stadt Kleve sprechen kann.

Das Richtfest des Schwanenturms von Kleve
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

CLEVER KOCHREZEPTE – Endivien döreen (Endivien-Kartoffel-Eintopf)

CLEVER KOCHREZEPTE – Endivien döreen (Endivien-Kartoffel-Eintopf)

Der Niederrheiner kennt normalerweise dieses Gericht, hat aber vermutlich vergessen, wie es zubereitet wird.
Nun – dafür ist KLE-Blatt da, um auch solche leckeren deftigen Essen einmal wieder in Erinnerung zu bringen und an die gute alte Küche von Oma, Opa, Mama und Papa zu erinnern.
Immer nur Pizza, Döner und Hamburger verderben den Appetit auf wirklich leckere ursprüngliche Produkte aus der Region.

Hier also das Kochrezept für einen schmackhaften nachkochenswerten Eintopf, den die Familie begeistern wird.

Endivien untereinander

Kochrezept von Marga van Meegen-Feldewert

CLEVER KOCHREZEPTE – Endivien döreen (Endivien-Kartoffel-Eintopf)

ZUTATEN:

1 großer Kopf Endiviensalat
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
3 große Zwiebeln
Butterschmalz
1-2 EL Essig, Pfeffer, Muskat, Salz, gekörnte Brühe
1 Paket Bacon
Pro Person 1-2 Eier,
Edelsüss-Paprika nach Bedarf

ZUBEREITUNG:

Ers musse den Endiviensalat gut waschen unn in feine Streifen schnibbeln.
Kartoffeln schälen unn in grobe Stücke schneiden.
De Zwiebeln auch schälen (nich weinen dabei, hihi), halbieren unn schön in Scheibkes schneiden.

Getz gehste hin unn stells ennen Topf mit so um 1 Liter Wasser auf, schmeißt die gekörnte Brühe unn dat Salz dabei unn haust die Kartoffelstücke da drauf. Dat Ganze tuste nun aufkochen bei kleine Hitze so rund 25-30 Minuten. In die Zwischenzeit in enne Fanne Butterschmalz schmilzen lassen unn die Zwiebelkes da drin kross braten. Dann kannsse dat anne Seite stellen. In noch enne zweite Fanne (hoffentlich hasse die) die Baconscheiben auch mit wat Butterschmalz bei mittlere Hitze lecker knusprig braten. Baconscheiben auf Küchenkrepp wat abtropfen lassen. Fett zu die Zwiebelkes geben.

So wie die Pippers weich gekocht sind, Essig, Feffer, Muskat unn Zwiebeln mit Fett zu die Ärpel tun, ebenso Zwiebeln ohne Fett unn der Salat. Deckel wieder drauf unn enn paar Minuten dämpfen lassen. Dabei kannsse die Eier bei mittlere Hitze in enne Fanne langsam braten, würzen mit Edelsüss-Paprika. Mit der Kartoffelstampfer alles verstampfen, ewentuwell noch nachwürzen unn mit die Spiegeleier und der Speck servieren.

Auch hier kannste der Rest in die Fanne durch schmoren aufwärmen. Wenne noch Rest überhäls. Lecker! Lecker!

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