Als der Schwan auf die Schwanenburg kam

Als der Schwan auf die Schwanenburg kam

Golden glänzt er auf der Spitze des Schwanenturms in der Sonne.
Das Wahrzeichen Kleves musste bis 1950 warten, ehe er wieder auf seinem angestammten Platz auf der Burgspitze angekommen war. Der zerstörte Turm war wieder aufgebaut worden und Tausende von Klever Bürgern waren am 1. Oktober des Jahres 1950 zugegen, als das Willy-Richrath-Lied „Onse Schwon, onse Schwon, den hät Jonge…“ ertönte.

Als der Schwan auf die Schwanenburg kam
(Foto: Fritz Getlinger – Kleve nach dem Krieg – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Der Parkplatz vor dem Spiegelturm

Der Parkplatz vor dem Spiegelturm

Viele Klever/innen werden sich noch gerne daran erinnern, das man einmal direkt vor der Schwanenburg parken konnte. Das sah mitunter sehr wild und verwirrend aus, da es kaum Parkbucht-Linien gab und jeder seinen Wagen so hinstellte, das er so wenig wie möglich laufen musste zu seinem potentiellen Ziel und schnell wieder fort fahren konnte. Manchem gelang dies nach einiger Zeit dann tatsächlich nicht mehr, da man ihn schlichtweg zugeparkt hatte.

Interessant war es auch an feuchten Wintertagen, wenn es richtig knackig gefroren hatte. Dann konnte es schon mal passieren, das sich eins oder mehrere Autos selbständig machten und den steilen Hang herunter rutschten. 🙂

parkplatz vor spiegelturm
(Foto: „Das Gesicht einer Stadt“ – Erhaltenswerte Gebäude in Kleve – Annegret Gossens)

Die Schwanenburg im grünen Auenland

Die Schwanenburg im grünen Auenland

Völlig deplatziert sehen wir hier die gute alte Klever Schwanenburg auf einem riesigen Feld stehen, das ein wenig an das Auenland erinnert aus dem Film Der Herr Der Ringe. Die Sonne bricht gerade durch die dichte Wolkendecke und bestrahlt das Klever Wahrzeichen wie ein Scheinwerfer für Dreharbeiten zu einem Fantasy-Film. Ein etwas ungewohnter kurioser Anblick, aber dennoch irgendwie interessant. Oder?

Die Schwanenburg im grünen Auenland
(Foto und Bearbeitung: Klaus Viethen)

Der Spiegelturm in Kleve

Der Spiegelturm in Kleve

Im Südteil der Schwanenburg-Anlage in Kleve befindet sich der 28 Meter hohe Spiegelturm.
Die östliche Turmseite ist angeschlossen an einen viergeschossigen Gebäudetrakt, der aus dem Jahre 1463 stammt. Er wurde ehemals als Gefängnis genutzt und mit „Alte Kanzlei“ bezeichnet.
An der westlichen Seite des Spiegelturms befindet sich ein Gebäudetrakt mit 3 Geschossen, dem der Arkadengang von der Hofseite aus vorgesetzt ist.

Der Spiegelturm in Kleve
(Foto: KLE-Blatt)

In The Year 2525 – Die Schwanenburg

In The Year 2525 – Die Schwanenburg

Musikfreunden ist der Titel „In The Year 2525“ von Zager & Evans aus dem Jahre 1969 noch sehr gut geläufig.
Hier sehen wir eine Vision, wie es – wer weiß das heute schon – dann aussehen könnte. Spätestens seit „Avatar“ wissen wir ja, daß es schwebende Felsen gibt. Warum sollte es dem Burgberg da anders gehen? 🙂
In The Year 2525 - Die Schwanenburg
(Foto: Meik Wächter)

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