Spiderman in Kleve

Spiderman in Kleve

Ob es sich bei diesem Exemplar tatsächlich um einen Spider-Mann handelt?
Wer weiß?
Was von den Spinnen aber schon bekannt ist: Das Weibchen ist bei weitem gefährlicher, wie man von der „Schwarzen Witwe“ hört.
Jetzt kommt wieder ihre Zeit – die Zeit der Spinnen. Betrachten wir sie nicht als lästige Insekten, sondern als natürlichen Helfer gegen allzu viel Ungeziefer. Außerdem faszinieren diese großen Baumeister der Natur immer wieder mit ihren prächtigen Netzen, die einmalige Konstruktionen darstellen, wie man auf diesem Bild trefflich feststellen kann.

Spiderman in Kleve
(Foto: Udo Kleinendonk)

Das sie auch für alle Arten von Insekten gefährlich, ja tödlich sein können, sieht man hier:

Spiderman in Kleve
(Foto: Klaus Viethen)

Gutbrod-Autos in Kalkar

Gutbrod-Autos in Kalkar

Wer kennt sie noch, die Autos des Fahrzeugbauers Gutbrod?

Vor dem Krieg baute diese Firma solide und interessante Fahrzeuge. Ab 1949 wurde dort dann schon wieder produziert, unter anderem mehrere Varianten des Kleinwagens „Superior“. Darunter war 1952 auch eines der ersten Serienfahrzeuge der Welt mit Benzindirekteinspritzung, nämlich der „Gutbrod Superior 700E“. 1954 endete die Autoproduktion und 1957 wurde das Werk letztlich geschlossen.
Hier sehen wir nochmal eine Fahrzeugausstellung dieser Gutbrod-Fahrzeuge in Kalkar.

Gutbrod-Autos in Kalkar
(Foto: Fritz Getlinger mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Markt an der prachtvollen Lindenallee

Markt an der prachtvollen Lindenallee

Wir sehen hier ein Bild aus dem Jahre 1961.
Zur Orientierung:
Rechts hinten sehen wir den Markt. Die Straßenbahn mit der Doherr-Werbung fährt gerade in die Hagsche Straße rein, wo sich die große Linde befindet. Rechts steht heute die evangelische Versöhnungskirche, die 1967 eingeweiht wurde. Links hinter der anderen Straßenbahn geht es in die Hoffmannallee, wo man noch die Gebäude erkennen kann, die in den Siebzigern dem heutigen Wohn- und Geschäftshaus weichen mussten. Und wie man mitten auf der Straße bemerkt: Derzeit fuhr man noch Goggomobil. 🙂

Markt an der prachtvollen Lindenallee
(Foto: Theo ten Haaf)

Die Stepperei der Schuhfabrik Gustav Hoffmann

Die Stepperei der Schuhfabrik Gustav Hoffmann

Es handelte sich nicht – auch wenn mancher das bei dieser Bezeichnung glauben könnte – um eine Tanzschule, in der man Menschen beibringt, den Boden mit Klacker-Schuhen platt zu treten, sondern um eine spezielle Abteilung einer damaligen Schuhfabrik.
Hier werfen wir einen Blick auf die damalige Stepperei der Klever Schuhfabrik Gustav Hoffmann zu den wirtschaftlichen Hoch-Zeiten des Werks.
Hunderte von ausschließlich Frauen und Mädchen bedienten die gleiche Anzahl von Maschinen an diesen langen Fertigungsstraßen. Dort nähten sie die Oberleder- und Futterschaft-Teile zusammen. Zwischen den Reihen sieht man die Transportbänder, die das Arbeitsgut von Platz zu Platz beförderten.

Die Stepperei der Schuhfabrik Gustav Hoffmann
(Foto: „Großes Werk für kleine Füsse“ – Heinz Todtmann)

Die Esso-Tankstelle auf der Tiergartenstraße

Die Esso-Tankstelle auf der Tiergartenstraße

Es ist schon etliche Jährchen her, als sich die Tankstelle von Walraven an der Tiergartenstraße so darstellte. Viele werden sich noch an diesen Anblick erinnern. Der Esso-Schriftzug in riesigen Lettern auf dem Dach. Zu dieser Zeit war die Konkurrenz noch erheblich größer. Vermutlich werden Tankstellen dieser Art in absehbarer Zukunft im Zuge der E-Autos bald ganz verschwunden sein.

Die Esso-Tankstelle am Tiergarten
(Foto: Felix Walraven)

Live-Konzert der „Wette Pööt“

Live-Konzert der „Wette Pööt“

Anfang der Achtziger Jahre fand ein Live-Konzert der damals sehr beliebten Klever Mundartgruppe „Wette Pööt“ im Saal von Gasthaus Viethen in Reichswalde statt.
Wir sehen hier auf dem ersten Bild das „andächtige“ Publikum. Links sieht man noch die damalige improvisierte Light-Show mit einem Dia-Projektor. 🙂
Das untere Bild zeigt rechts den Lead-Gitarristen und Sänger Willi Liffers und links den Rythmus-Gitarristen Jürgen van Baal.

Live-Konzert der
(Foto: KLE-Blatt)
Live-Konzert der
(Foto: KLE-Blatt)

Erstes Konzert in der Klever Stadthalle

Erstes Konzert in der Klever Stadthalle

Am 12. September 1965, also heute genau vor 52 Jahren, fand das Eröffnungskonzert in der neu errichteten Stadthalle in Kleve statt.
Walter Gieselers Komposition „Tragos“ – ein Werk für Sophokleische Gesänge für Sopran und Orchester – erlebte zu diesem Anlass die Uraufführung. Der Vortrag wurde getragen von der Sopranistin Hanni Mack-Cosack, dem Siegerland Orchester und der Städtischen Singgemeinschaft.
Scheinbar waren die Beatles an diesem Tag verhindert. 🙂

Erstes Konzert in der Klever Stadthalle
(Foto: Fritz Getlinger – Kleve nach dem Krieg – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Kletten-Angriff in Kleve

Kletten-Angriff in Kleve

In den Fünfziger und Sechziger Jahren gab es in Kleve noch viele unbebaute Flächen, ob in Bahnhofsnähe oder auch mitten in der Stadt, wo es noch reichlich Wildwuchs gab. Dazu gehörten auch die Sträucher mit den berüchtigten Kletten.
Die Kinder machten sich damals einen Spaß daraus, diese stacheligen kugelförmigen Korbblüter als Wurfgeschosse Zweck zu entfremden und vorbeigehende Passanten damit zu bewerfen. Da die Kugeln fast immer an der Kleidung hängen blieben, war das Gelächter groß.
Ein ungeschriebenes Gesetz hieß allerdings: Niemals bei Damen in die Haare werfen. Manchmal konnte man es sich dann aber doch nicht verkneifen, weil die Haarmode damals sehr speziell war. Meistens trugen die Mädchen Hochsteck-Frisuren, die dann mit einer halben Flasche Haarspray bearbeitet wurden.
Folge dieser Mode war, dass selbst die hartnäckigen Kletten beim Bewurf auf die Haare von diesen ungerührt abprallten. Dumm gelaufen.
Auch heute findet man, wie auf dem Bild ersichtlich, noch Kletten in Kleve. Allerdings muss man sich dazu mittlerweile in den Wald begeben. 🙂

Kletten-Angriff in Kleve
(Foto: KLE-Blatt)

Der Messerschleifer von Kleve

Der Messerschleifer von Kleve

„Stahlwaren“ und „Dampfschleiferei“ sind die Worte, die man unten am Schaufenster-Sockel noch lesen kann. Es handelt sich um ein Foto der Firma Johann Kotters auf der Kavarinerstraße, die heute von den Nachfahren des Firmengründers fortgeführt wird. Ein wundervolles Bild aus den Gründerzeiten eines Klever Traditionsunternehmens.

Der Messerschleifer von Kleve
(Foto: Kotters GmbH)

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