Ist Deiner auch dabei? In Kleve trugen Boote Vornamen

Ist Deiner auch dabei? In Kleve trugen Boote Vornamen

Vor langer langer Zeit ankerten die Ruderboote auf dem Kermisdahl vor Haus Scho. Und so seltsam es klingen mag, was bei Schiffen im Grunde genommen obligatorisch ist, auch damals hatte man sämtliche Nachen mit Vornamen bezeichnet. So sehen wir hier die Kähne “Werner”, “Köbes”, “Diana”, “Mathilde” und “Lohengrin” usw. auf Paddel-Gäste warten.
Trotz allem gibt es die Romantik des Bootfahrens auch heute noch in Kleve. Zwar moderner und möglicherweise auch nicht mehr so anstrengend, aber doch immer noch vergnüglich. Leider ohne Namen. 😉

Ist Deiner auch dabei? In Kleve trugen Boote Vornamen

Alte Ansicht: Schwanenburg mit Spiegelturm

Alte Ansicht: Schwanenburg mit Spiegelturm

Bereits im 12. Jahrhundert erhob sich der Spiegelturm im Südwesten hoch über Kleve. In den Gewölberäumen dieses geschichtsträchtigen Turms befindet sich auch das berühmte “Stauferklo”, eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Toilettenanlage mit Wasserspülung und Entlüftungsanlage.

Alte Ansicht: Schwanenburg mit Spiegelturm

Bekannt? Der Rote Ritter auf der Schwanenburg

Bekannt? Der Rote Ritter auf der Schwanenburg

Der belgische Zeichner Willy Vandersteen hat es mit seiner Comic-Reihe “Der Rote Ritter” immerhin auf 173 Alben gebracht. Seine gut durchdachten Geschichten und die sauber ausgearbeiteten Charaktere führten ihn mit der  Story “Die Schwanenburg” – im Original: “De Zwanenburcht” – wohl auch nach Kleve, wobei der Wassergraben bereits eine Fehlinterpretation wäre. 🙂

Bekannt? Der Rote Ritter auf der Schwanenburg

Die Bootsanlegestelle am Stadtbad

Die Bootsanlegestelle am Stadtbad

Wir sehen sie hier im Vordergrund mit den beiden weißen Masten und dem Geländer was nach unten an das Ufer des Kermisdahls führte. Dort brachte man die Gäste vom Hotel Maywald auf der anderen Gewässer-Seite mit dem Boot hin und auch wieder zurück. Ein besonderer Service für die betuchten Besucher. Warum einen kurzen Weg laufen, wenn es auch romantisch geht? 🙂
Oben links erkennt man noch das Restaurant “Schwanenburg”, das man auch “Haus auf Stelzen” nannte. Warum, das sieht man auf dem Bild.

Die Bootsanlegestelle am Stadtbad

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