Kanntest Du noch den Gasthof “Hagsche Poort” in Kleve?

Kanntest Du noch den Gasthof “Hagsche Poort” in Kleve?

Hier sehen wir die Hagsche Straße um das Jahr 1925 herum und zwar mit Blickrichtung Innenstadt vom Backermatt aus.
Man kann schon die Straßenbahnschienen erkennen. Rechts direkt hinter den wuchtigen Tor-Pfeilern befand sich der Gasthof “Hagsche Poort” von Wilhelm Vaasen. Später wurde das Haus von dessen Schwiegersohn Köbes Vogt weitergeführt.
Zu seiner Zeit galt das Gasthaus zu den beliebtesten außerhalb der Klever Altstadt.

Kanntest Du noch den Gasthof

(Foto: “Ich denke oft an Cleve” – E.Hannen)

Handys in Kleve im Jahre 1909?

Handys in Kleve im Jahre 1909?

Da sage einer noch, Kleve wäre nicht fortschrittlich.
Bereits im August 1909, als Kaiser Wilhelm II. mit Kaiserin Victoria und Prinz August Wilhelm in der Stadt zu Gast waren, kannte die Begeisterung der Bevölkerung keine Grenzen. Wie Popstars sieht man hier die hoheitliche Familie prunkvoll durch die Große Straße kutschieren. Selbstverständlich standesgemäß auf einem Galawagen, der von vier Rappen gezogen wurde.
Aber was sieht man da? Die Hände fliegen in die Höhe und machen was? Fotos mit dem Handy? Einer schwingt sogar ein Tablet in die Höhe! Oder handelt es sich um eine optische Täuschung?
Naja – es könnte sich auch um die damals populären Kappen handeln.

Handys in Kleve im Jahre 1909
(Foto: “Ich denke oft an Cleve” – E.Hannen)

Hattest Du auch Elefanten-Kinderschuhe von Hoffmann aus Kleve?

Hattest Du auch Elefanten-Kinderschuhe von Hoffmann aus Kleve?

Der Kreis schließt sich, wie man hier sehen kann. Die fertigen “Elefanten – Kinderschuhe” stehen bezeichnender Weise auf dem Leder, aus dem sie hergestellt wurden. Die Verpackungskartons stehen schon bereit. Der Meister begutachtet stolz den in Kleve produzierten Schuh, den es in einer solchen Qualität wohl kaum jemals wieder zu kaufen geben wird.
Hast Du als Kind auch solche Treter getragen?

Hattest Du auch Elefanten-Kinderschuhe von Hoffmann aus Kleve?
(Foto: “Grosses Werk Für Kleine Füsse” – Heinz Todtmann)

Wurde Dir auch die Milch geliefert?

Wurde Dir auch die Milch geliefert?

Genauso kam Jahrzehnte lang die Milch zu den Familien nach Hause. Der Milchmann (auch Milchbauer) zog mit seinem Karren von Haus zu Haus. Auf dem Wagen hatte er den Milchtank aus dem er das wichtige Getränk in die von den Menschen vor die Tür gestellten “Teuten” oder “Töten” aus Emaille wie hier oder anderen Materialien pumpte. Dazu betätigte er einen Pump-Schwengel in Handarbeit von oben nach unten, bis das Gefäß gefüllt war.
Wir sehen ihn auf diesem Bild gerade bei der Arbeit. Und das auch noch vor dem Polizeigebäude. Naja – die Männer des Gesetzes tranken ja auch gerne frische Milch. Und jeder, der diese Milch damals genießen durfte, sehnt sich manchmal nach dem einmaligen Geschmack zurück.

Wurde Dir auch die Milch geliefert?
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Ist Dir dieser Koekkoekplatz noch bekannt?

Ist Dir dieser Koekkoekplatz noch bekannt?

Wir schauen hier auf parkende Autos vor der ehemaligen Gaststätte “Zum Kurfürsten”. Direkt daneben das Einrichtungshaus Rexing, an dessen Gebäudefront sich – welch ein angenehmer historischer Zustand – nicht viel Wesentliches verändert hat. Ganz rechts erkennt man noch Ansätze des bewachsenen Terrains, auf dessen Spitze sich das Hotel Bollinger befand. Diesen Anblick kennen noch die jung gebliebenen Klever jenseits der Fünfzig.

Ist Dir dieser Koekkoekplatz noch bekannt?

Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Genau heute vor 210 Jahren ereignete sich die über die Grenzen hinaus bekannte Heldentat der Johanna Sebus.
Sie stammte aus Brienen und kam ihrer Mutter bei einem Dammbruch zu Hilfe. Bei dem Versuch weitere Menschen aus den Fluten des Rheins zu retten, kam sie ums Leben. Beim Abfließen des Wassers entdeckte man ihre Leiche. Sie wurde nur 17 Jahre alt und fand auf dem Friedhof in Rindern ihre letzte Ruhe.
Im Jahr 1811 wurde ihr zu Ehren in Rindern-Wardhausen das noch heute zu besichtigende Denkmal errichtet.

Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

Die bekannteste Figur, mit der Kleve assoziiert wird, ist sicherlich Lohengrin, denn die Lohengrinsaga wird mit Schwanenburg (deshalb auch Schwanenritter) und dem Kermisdahl verknüpft.
Daher gab es selbstverständlich auch ein Lohengrin-Denkmal. Auf dem Bild sieht man den ersten Standort am Kleinen Markt, wo es im Jahre 1882 enthüllt wurde. Später wurde es versetzt und stand lange an der Bahnhofsstraße in der Nähe von Hotel “König von Preußen” und Hotel Verweyen. Leider wurde es im zweiten Weltkrieg wohl derart zerstört, das man nichts davon wiederfand.

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

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