Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

In längst vergangenen Zeiten gab es dieses schöne Geschäftshaus auf der Kirchstraße.

Wenn man sich die Auslage in den Schaufenstern ansieht, könnte man schon darauf kommen, was hier im Hauptsächlichen angeboten und verkauft wurde. Heutzutage könnte man mit einem solchen Geschäft in Kleve nur noch bedingt eigene Kundschaft generieren.

Es handelte sich um ein Spezialgeschäft für Seilerwaren und Fischereimittel. Also wurden hier Seile, Taue, Garne und vermutlich Angelhaken etc. vertickt. 🙂

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Industriekamine in Kleve

Industriekamine in Kleve

Kaum vorstellbar, das man hier auf die Stadt Kleve im Jahre 1906 schaut. Etliche hohe Industriekamine bildeten damals bereits das Stadtbild. Vorwiegend stammten sie von den großen Margarinewerken, von denen es ja so einige in Cleve gab. Selbst das fantastische Stadtbad besaß einen solchen Schlot, den man schon von Weitem sehen konnte.

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Et Lälleken get ont bebbere

Et Lälleken get ont bebbere

Ein typischer Ausruf in Klever Platt. Aber was ist damit gemeint? Viele werden diese Worte überhaupt nicht mehr verstehen, also hier der Versuch einer wörtlichen und bildlichen Übersetzung: Lälleken ist das sogenannte Gaumensegel, auch Zäpfchen oder lateinisch Uvula genannt. Wenn es in Bewegung gerät, spricht der Klever von “bebbere”, also zittern. Das darf man akustisch nicht mit “Bäbbere” verwechseln. Dabei handelt es sich um den Platt-Ausdruck für Bedburg-Hau – hier speziell die Landesklinik. 🙂 Um sich das Lälleken einmal genauer anzusehen, wenn es zittert, hier ein wahrhaft aufklärendes Bild: mouth_yelling_anim_500_clr_14777

Fahrplan in Klever Platt

Fahrplan in Klever Platt

Nachdem sich dieser Fahrgast selbst mit Lupe verzweifelt mit den Unbillen eines Bundesbahn-Fahrplanes herumgeschlagen hat, wagt er den Schritt zum Schalter und nimmt sein ganzes Hochdeutsch zusammen für die alles entscheidende Frage:
“Wann fährt denn der nächste Zug nach Krefeld?”
Der Bahnbeamte schaut kurz in sein Kursbuch und antwortet:
“Um siebzehn Uhr dreiundfünfzig!” – Darauf der Fahrgast:
“Doar weet ek wat!”

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(Foto: Alois Puyn – “Bilder Unserer Stadt Kleve”)

Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Boah, heute Morgen hatte ich einen gewaltigen Hickepick.

Kennst Du das auch, wenn man gerade gemütlich am Frühstückstisch sitzt, den dampfend duftenden Kaffee vor sich, Brötchen mit lecker wat drauf im Anschlag und dann knallt es aus Deinem Körper, weil Du unvermittelt die Luft in einem kurzen, knappen Stoß so aufsaugen musst, dass Dein Gegenüber meint, Du hast Dich bei Ihrem/Seinem Anblick derart erschreckt, dass Dir die Brocken im Hals stecken bleiben?

“Doar heij denn Papp ewell op.” (Übersetzung: ” Da hast Du aber schnell gefrühstückt.” )

Doppelt schlimm entwickelt sich die Situation, wenn Du unmittelbar nach dem Hick auch noch böksen musst.

“Doar goij ewell godome ont kneste – doar sit geij ennen ganz ärmen Schloof.”

(Übersetzung: ” Da gehste mich aber gewaltig ant knistern – da biste mich einen ganz ärmlichen Schlauf.” )

Wow – eine neue Wortschöpfung: “Schlauf” (hihi)

Naja, auf jeden Fall hatte ich ganz schön zu kämpfen mit meinem Hickepick, der mich erst nach gut einer Stunde verließ und den irritierenden Blick gleich mitnahm.

Eigentlich wollte ich Dir heute von etwas ganz anderem erzählen – nämlich von der schönsten Jahreszeit, wo es das Laub gibt, welches niemals wächst und immer kürzer wird:

Urlaub!

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Apropos: “Urlaub”:

In den Niederrheinischen Blättern habe ich gelesen, dass die Region hier als Urlaubsziel gänzlich unbekannt ist.

Selbst Radfahrer, Wanderer, Jogger, Walker oder Paddler, die hier doch bestens auf Ihre Kosten kommen würden, nehmen kaum Notiz von uns.

Dabei haben wir doch nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell so Einiges zu bieten. Hier haben wohl die zuständigen Behörden und Verantwortlichen einiges nachzuholen, wollen wir doch auch vom Tourismus profitieren.

Was soll ich sagen?

Vielleicht sollte man mal Shopping-Touren für die Geschäfte in Kleve anbieten oder generell für das Besichtigen und Einkaufen in Kleve?

Wenn wir mal ein paar Tage oder manchmal auch mal zwei Wochen unterwegs gewesen sind, dann freuen wir uns schon, den Schwanenturm wiederzusehen.

“Dann sin weij blij wär t’hüss te sinn.” (Übersetzung: “Home sweet home.” )

Sollten Dir die Geschichten über Kleve gefallen und Du möchtest auch mal eine Story von Dir oder Deiner Firma lesen, dann lass es mich wissen oder melde Deine Firma einfach bei KLE-Blatt an.

Muss ja auch mal ein wenig Eigenwerbung machen. (Hihi)

Zum Schluss hier noch einer aus Kleve:

Ein Vogelzüchter aus Kellen hatte eine wundervolle Voliere mit zahlreichen seltenen Piepmatzen. Er ließ niemanden an seine Lieblinge ran, nicht mal seine Frau. Doch eines Tages kam er ins Krankenhaus und musste seiner Gattin die Pflege überlassen. Als er nach drei Wochen wieder zurückkam, waren alle Tiere verendet, bis auf den stabilsten Vogel, den er “Kawänzmann” getauft hatte. Schweren Herzens wollte er sich letztlich auch von diesem Flattermann trennen und gab eine Anzeige im Wochenblatt auf:

” Weil meine Frau nichts von Vögeln versteht, verkaufe ich meinen Kawänzmann.”

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.

Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

Guckst Du:

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Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Die Klever Mundartgruppe der 70er und 80er sang natürlich auch ein Lied über das damals noch beliebte und gut besuchte Schweizerhaus. Wer Klever Platt verstehen kann, ist dabei echt im Vorteil und kann sofort mitsingen. Wer es nicht versteht, sollte sich an der Musik erfreuen und vor allem an den nostalgischen und letzten Bildern der damaligen Kultstätte. 🙂

(Video: KLE-Blatt)

Wette Pööt: Mama än Papa die gon danze

Wette Pööt: Mama än Papa die gon danze

Das war doch mal eine flotte Nummer! 🙂

Wer platt verstehen kann, wird seine helle Freude an diesem Song haben. Hier der Text zum Mitsingen:

Mama än Papa die gon danze (Text / Musik: J.Reintjes / W. Liffers)

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

Ja, Mama säj tägen Papa weij gon es danze
Än Papa säj Mutt dat es doch en guje Idee
Trekk dann noch ewes owen neijen Fummel on
Än dann sin weij all werr op Ritt
Ja Mama än Papa wassen tegen negen Ühr all wärr T’hüss
Seij hadden de Schnütt vör twee Joar wärr voll
Mam hatt’ de Schuun än de Söck kapott
Än Papa’s neijen Beus was bloß noch Schrott

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

Frühjahrsputz in Kleve

Frühjahrsputz in Kleve

Kennst Du das auch?

Gestern war ich mit meinem Herzblatt mal wieder in Kleve einkaufen und gerade damit beschäftigt, das Auto mit diversen Waren vollzuladen, als ein älteres Ehepaar an uns vorbeilief und der Mann geradezu unnachahmlich meinte:

“Ek gelööf, et fengt an te dröppele.”

(Übersetzung: “Ich glaube, es fängt wohl an zu tröpfeln.”)

Typisch Niederrhein.

Nicht nur, das es eigentlich immer irgendwo regnet bei uns – nein auch die Tatsache, dass man glaubt, es fängt jeden Moment an, obwohl noch nichts passiert ist.

Jetzt kommt aber der eigentliche Knaller, denn die Frau antwortete ebenso derb, wie gleichgültig (was sonst) :

“Bloote Kont!”

(Übersetzung: “Was soll’s, dann regnet es eben!”)

Was soll ich sagen?

Wir dürfen nicht nöhlen – wir sind an Regen gewohnt – selbst wenn man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren kann, das einem bereits Schwimmhäute zwischen den Zehen wachsen.

Nun, die Sache hat auch Vorteile, denn das Meiste fällt ja daneben.

Und man weiß seit Urzeiten, dass Kinder besonders im Mai-Regen zu wachsen anfangen oder?

Nach einigen Stunden musste ich dem Mann beipflichten, denn es schüttete wie aus Kübeln. Dann braucht der Mensch mit lichtem Haar eine geeignete Kopfbedeckung.

Warum?

“Want geij Krölle hätt, off ennen Bibi, dann sall ow dat schitt egool sin. Ewell met ennen Klättskopp of en Pläät da knallt dat geweldig op owen Hernekast.”

(Übersetzung: “Wenns Du gekräuselte Kopfbehaarung hast oder gar ein niedliches Hütchen, dann soll Dich dat ganz egal sein. Aber mit einen Klatschkopf oder eine Platte da knallt Dich dat gewaltig auf Deinen Denkapparat.” )

Der Dauerregen hat für meine Frau eigentlich den größten Nachteil in der Tatsache, dass der gerade frisch geputzte Fußboden nach einem Außenaufenthalt wieder dreckig wird.

Jetzt ist es nicht so, dass sie einen Putzfimmel hätte. Nein.

Aber den Dreck einfach trocknen lassen und ihn dann nach draußen pusten, das ist nun wirklich nicht ihr Ding.

Also auf ein Neues. Ich bedauere Sie dann auch anständig.

Warum? – Ich bin ihr Ehemann – das ist mein Job. (hihi)

Wenn ich in diesem Zusammenhang dann mal in den Abstellraum schaue und mir die Batterie an Putz- und Reinigungsmitteln ansehe, dann fehlen mir schlicht die Worte, was es da so alles gibt.

Für jeden Bodenbelag, ob Teppich, Fliesen, Stein, Holz, Kork und was sich sonst noch im Angebot der Fußbodenbelag-Verkäufer tummelt – es gibt immer einen Spezialreiniger.

Mit Essig, Zitrone, Öl, Balsamico (oh – ich weiche ab), mit Power, Strahlkraft, Energie, Nächstenliebe (oh – ich weiche schon wieder ab) und und…

Bisher dachte ich, diese Vielfalt gäbe es nur in einem Kosmetikschrank. Weit gefehlt.

Und dann dieses Arsenal an Geräten, um die verschiedenen Zutaten auf die entsprechenden Oberflächen zu verteilen.

Boah, – da kannst Du schon mal ziemlich durcheinander kommen. Ich hätte meine Probleme mit diesen verschiedenen Besen, Schrubbern, Bodenabziehern, Heizkörperreinigungsbürsten, Spinnfegern, Wischtüchern, Schwämmen und so weiter.

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Für meinen Teil bin ich schon glücklich, einigermaßen mit einem Brillenputztuch umgehen zu können.

Da zieht man mal wieder den Hut vor seiner eigenen Frau und schlägt vor Begeisterung mit der Stirn auf der Straße auf.

Tja – aber ein noch so umfangreiches und für alle Einzelfälle vorbereitetes Sortiment an diesen ganzen Utensilien nützt wenig, wenn der Entsetzensschrei ertönt:

“Ich brauch endlich mal einen vernünftigen Reiniger für Edelstahloberflächen!”

(Übersetzung: “Ek brück neij Greij!”)

Dann muss man die Zeichen der Zeit als Ehemann erkennen. Dann ist Eigeninitiative gefragt. Dann erwartet die Frau Hilfe vom starken Geschlecht. Dann kann ein Kerl zeigen, was in ihm steckt. Dann wird man dem Weibe beweisen, warum sie dem Manne untertan ist. Dann ist der große Augenblick gekommen, auf den man lange warten musste und man antwortet ganz entspannt und voller Ruhe:

“Lott min in Röst met denn Quats.” (Übersetzung: “Lass mich in Ruhe mit der Quatsch.”)

Neeee – nur ein Witz.

Natürlich erforscht man in Windeseile alle Ressourcen, um sich dieses Problems ein für alle Mal zu entledigen.

Mittlerweile gehöre ich nun auch zu der Gemeinschaft der Menschen, die sich mit solchen Sachen nicht mehr rumschlagen müssen.

Wofür gibt es denn das Internet?

Ein Paradies für Reinigung und Sauberkeit mit allen notwendigen Mittelchen und Systemen, die man sich nur vorstellen kann, wenn man weiß, wo man suchen muss. (hihi)

Meine Überzeugung ist, dass es in diesem Bereich absolut nix gibt, was man nicht über die Suchmaschinen finden kann.

Daher  – wenn Du nicht mehr weiter weißt und Du die Flecken nicht vom Boden bekommst (wenn er wandert, ist es ein Sonnenstrahl ), dann wende Dich vertrauensvoll an Google – da wird Dich geholfen.

Um selbst mit seinem Geschäft dort gefunden zu werden, benötigt man mittlerweile einen Spezialisten – einen sogenannten Suchmaschinenoptimierer. Und die, die ihr Handwerk in diesem Bereich wirklich verstehen, findest Du hier:

KLICK MICH!

Hier noch einer zum Thema Reinigung:

Ein Mann kommt sternhagelvoll morgens um vier Uhr nach Hause. Im Flur wird er bereits von seiner mit einem Besen bewaffneten, sehr wütenden Frau abgefangen.
Verdutzt fragt er sie: “Putzt du oder fliegst du noch weg?” 

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon.de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

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Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Kleine Tipps zum Reichwerden

Fast jeder kennt die ausdrucksstarke Bauernweisheit:

“Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop.” (Übersetzung: „ Der Teufel kackt immer auf einen großen Haufen.“ )

Damit ist natürlich gemeint, dass diejenigen, die schon viel besitzen, automatisch immer noch mehr bekommen.

Aus der gleichen Richtung kommt auch der kluge Spruch:

“Geld allein macht nicht glücklich. Es müssen auch Grundstücke und Immobilien dabei sein.”

Dagobert Duck lässt grüßen.

Für Alle die, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben, sollte daher die Überlegung gelten:

Wie kommen wir auch dahin, um solche Töne aus voller Überzeugung spucken zu können?

Nun – den Stein der Weisen hat bekanntermaßen bisher nur Harry Potter (und vor allem seine Erfinderin) gefunden. Also muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man denn jetzt zu ungeahntem Reichtum kommt.

Meine Gedanken dazu fasse ich mal kurz zusammen. Vielleicht ist ja irgendetwas dabei, was Dir gefällt oder auch eine ganz neue Anregung gibt:

Der einfachste Weg ordentlich Kohle zu machen ist sicherlich, im Lotto zu gewinnen. Da die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings äußerst gering ist, wäre hier die Möglichkeit eröffnet, einen Kursus für Lottogewinn-Teilnehmer anzubieten. Allerdings sollte man den dafür in Frage kommenden Interessenten dann mindestens mal einen Dreier mit Zusatzzahl nachweisen können.

Hervorragende Möglichkeiten hätte man auch noch, wenn man der staunenden Bevölkerung eine absolute Marktlücke bzw. ein Nischenprodukt anbieten könnte.

Ein konkretes Beispiel, wovon ich letztens gehört habe, ist der Online-Verkauf einer Laichbürste für Kois. In Echt!
Du weißt – diese sündhaft kostspieligen japanischen Fische. Da kann mit dem Auftauchen eines Fischreihers oder eines Kormorans schon mal in einem Bissen ein Vermögen von mehreren tausend Euros den Schlund hinunter gehen. Frage mal Koi-Besitzer, wie zum Beispiel den allseits (un)beliebte Dieter Bohlen.

“Ma kucken, wat er sacht.” – eine typisch niederrheinische Ausdrucksweise.

Wie wäre es denn ersatzweise mit einem Schneidegerät für Goldfischkrallen, einen Anzug für Goldhamster, der den possierlichen Tierchen endlich den aufrechten Gang ermöglicht? Süßigkeiten wie Marzipan oder leckerer Käse, die die Pfunde purzeln lassen wären auch eine geniale Idee.

Da bekommt man gleich die Dollarzeichen in die Augen. Dafür gibt es leider schon die passenden Kontaktlinsen mit eben diesem Motiv.

Schade – Geschäft gelaufen.

Zur Not bliebe ja immer noch die Züchtung von speziellen Pflanzen oder Gemüsesorten, die gerade händeringend gesucht werden. Kennst Du eigentlich die mittelasiatische Gebirgsprimel? Hat großes Potential, ein Renner zu werden.

” Verkoppt toch Gaapmüllekes, Krüttnagels, Komkommers off Kettingspöll.”

(Übersetzung: ” Verticke doch Löwenmäulchen, Gewürznelken, Gurken oder Löwenzahn.” )

Was allerdings unweigerlich zu Reichtum, Ansehen, Popularität, Glück und “und” führt ist….

Jawoll – Filmstar!

Das war früher so – das ist auch noch heute so.

Marilyn Monroe und Cary Grant sind heute noch genauso in aller Munde, wie Brad Pitt oder Angelina Jolie.

Als Filmstar ist und bleibt man nun mal unvergessen.

Aha – hier haben wir also die Lösung! Weil man auch ohne Vorkenntnisse oder den langjährigen Besuch einer Schauspielschule dabei zu etwas kommen kann. Man muss es nur versuchen.

Stelle Dich einmal testweise vor den Spiegel und spreche die Worte:

“Ich Tarzan – du Jane.”

Kann doch wohl jeder (hihi) – und zack, ist man weltberühmt. Zur Not veröffentlicht man das zunächst auf Youtube – dann weiß man schnell, ob es geklappt hat.

Neuerdings sieht man immer mehr so genannte animierte Filme – also Streifen, die mit dem Computer gemacht worden sind und wo kein Mensch mehr als Akteur benötigt wird.

Teilweise sind die sogar ganz amüsant, manche aber einfach nur grauenhaft.

Das führt mich automatisch zum Lichtspielhaus – auch Kino genannt.

Wenn man heutzutage ins Kino geht, dann ist man überrascht, welch eine fantastische Technik für Auge und Ohr mittlerweile geboten werden. Da fühlt man sich tatsächlich manchmal in die Handlung mit einbezogen, wenn der Streifen in 3-D läuft und bleibt bis zum Abspann sitzen, weil man der Ansicht ist, den eigenen Namen dort auch zu sichten.

Neuerdings gibt es sogar 4-D-Kinos, bei denen man bewegliche Sitze installiert hat, die einen der Filmhandlung entsprechend durchschütteln und auch noch durch Gebläse im Sitz, vorne und an den Füßen andere Dinge suggerieren.

Also – wenn’s mit der Schauspielerei doch nicht so klappt, wie geplant, dann holt man sich ein wenig Nachhilfeunterricht im örtlichen Kino.

Darüber hinaus kann ich nur jedem den Rat geben, es mal mit harter Arbeit zu versuchen. Das soll hin und wieder auch geklappt haben. Und bedenke: Gesundheit, eine intakte Familie, einige gute Freunde, immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf – das ist Reichtum pur! Genieße ihn!

…und gehe hin und wieder trotzdem ins Kino. Es lohnt sich.

In Kleve sah das vor Jahren noch so aus:

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Zähne weg – was nun?

Zähne weg – was nun?

Kennst Du das auch?

Aaahhh!! Hoffentlich lassen die Schmerzen bald nach.

Ich kann nix Festes mehr essen, bloß noch Quark, Joghurt oder Papp (Milchsuppe).

Warum?

Tja,  man hat mir vier Zähne in einer Sitzung gezogen.

Ich wollte es auch nicht anders, denn ich war diese ewig peinigenden Schmerzen endgültig satt und hatte keine Intension, mich nach weiterem mehrstündigen Bohren und Vermörteln damit abzufinden, dass es in einigen Wochen erneut damit losgeht.

Ek hat godoome Tandepinn dat min de Fuutschweet op de Pläät stond.

Übersetzung: (Ich hatte himmelherrgottsackramentnocheinmal Zahnschmerzen, das mich der Fußschweiß auf die weniger behaarte Stelle meines Schädels stehen tat.)

Kennst Du das auch?

Ich meine dieses knackende, knirschende Geräusch, wenn sich die Zahnwurzel vom Kiefer trennt und der Nerv sich noch ein letztes Mal bei Dir meldet und zwar in der Form, dass Du noch lange daran denkst, aber ihn für den Rest der Zeit wohl nie mehr vermissen wirst.

Hinfort mit Dir, Du ewiger Quälgeist, der mich jetzt nie mehr ärgern wird.

Hatte ich gedacht.

Kennst Du Druckstellen?

Ich meine die, die entstehen, wenn man künstliches Kauwerkzeug verpasst bekommt in Ermangelung genügend eigener Beißerchen.

Drei Kilo habe ich bereits an Gewicht verloren, was grundsätzlich mal ein positiver Aspekt dieser Geschichte ist, allerdings macht das Essen mit Schmerzen (eben die Druckstellen) nicht sonderlich viel Spaß.

Daher hier ein paar Auflockerungen zu diesem Thema:

“Herr Ober, reichen Sie mir bitte einen Zahnstocher!” – Ober: “Tut mir leid, momentan sind alle besetzt.”

oder der hier:

Ein Gast im Restaurant: “Herr Ober, die Suppe schmeckt so komisch!” – Na, dann lachen Sie doch!”

Jeden Tag versucht nun mein Zahnarzt, die gemeinen Druckstellen wegzuarbeiten, allerdings mit dem Erfolg, dass sich an anderen Stellen gleich neue bilden. Wahrscheinlich ist irgendwann alles weggeschleift. Scheinbar bin ich ein ganz besonderer Fall – sagt mein Zahnarzt -, was ich nicht so lustig finden kann.

In diesem Fall wäre ich lieber stinknormal und hätte keine Schmerzen mehr.

Was macht man also in seiner ganzen Verzweiflung? Man forscht im Internet nach Lösungen.

Was soll ich sagen?

Du findest millionenfach Anleitungen, wie man die Zähne richtig pflegt, wie man vorbeugen kann, welche Zahnpasta oder Zahnseide die beste ist und das man auf Süßes verzichten soll und und und….

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Was hilft das, wenn es bereits zu spät ist und die letzten Kauer der Zange zum Opfer gefallen sind?

Künstlichen Zahnersatz bekommt man, so die Informationen aus dem World Wide Web, am günstigsten in Polen oder aus Tschechien. Oder sogar aus China.

Aber eine Reise mit entsprechendem Aufenthalt dort wird dann finanziell in etwa dem Gleichen entsprechen, als wenn man das Teil hier vor Ort bauen lässt.

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Peinlich wäre mir persönlich auch der Gedanke, dass mein Zahnarzt an einem in Übersee georderten Gebiss Korrekturen vornehmen müsste. Vermutlich wären wir dann wieder am Anfang und die neuen Druckstellen würden sich mit entsprechenden Schmerzen zurückmelden.

Ein kluger Spruch heißt ja: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”

Also warte ich geduldig ab, gehe täglich ein wenig schleifen lassen und hoffe, dass mein Körper eines Tages nicht mehr auf den Schmerz reagiert.

Obwohl… aufpassen muss ich dann letztendlich auf mein Gewicht.

Es sollte nicht soweit kommen, dass man bei mir Bulimie (Magersucht) vermutet und ich auf die Frage nach dieser fantastischen Diät dann antworten müsste:

“Lot ow alle Tänd trecke än en scheef Gebett in den Mull dowe, dann sitt geij stracks van et frääte aff.”

Übersetzung: (Lass Dich alle Beisser entfernen und einen nicht so gut passenden Zahnersatz in der Mund reinbauen, dann bisse mich nix dich nix von das unmöndige Essen ab.)

Mit meiner Frau zusammen werde ich die Geschäfte hier abklabastern, um Nahrungsmittel einzukaufen, die die richtige Konsistenz (das perfekte Dinner lässt grüßen) für einen leidenden Minimalesser aufweisen.

In all meinem Schmerz (wein, heul, klag) muss ich – schon meiner Göttin zuliebe – meinen Humor aufrecht erhalten, dann ist die Sache tatsächlich etwas besser zu ertragen.

Darum hier noch einer für Dich, den ich unter normalen Umständen nicht erzählen würde:

Einem feinen Herrn wird im Sex-Club eine ältere Dame zugewiesen. Da meint er sehr energisch: “Das älteste Gewerbe der Welt – ist ja OK. Aber muss es denn ein Gründungsmitglied sein?”

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Bookrix.de, etc.

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