{"id":4238,"date":"2024-10-02T07:00:35","date_gmt":"2024-10-02T05:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/?p=4238"},"modified":"2024-08-22T11:56:20","modified_gmt":"2024-08-22T09:56:20","slug":"das-freibad-in-kellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/allgemein\/das-freibad-in-kellen.html","title":{"rendered":"Kleine Geschichte \u00fcber das Freibad in Kellen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kleine Geschichte \u00fcber das Freibad in Kellen<\/strong><\/p>\n<p>Da es sich um eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Becken-Anlage f\u00fcr Schwimmer und Nichtschwimmer handelte, die durch ein blau bemaltes Gitter getrennt waren, kam es regelm\u00e4\u00dfig zur \u00dcberf\u00fcllung, so das man den Eindruck gewann, man m\u00fcsse sein Wasser selber mitbringen.<br \/>\nIrgendwann gab es dann auch einen kleinen Kiosk mit S\u00fc\u00dfigkeiten und Getr\u00e4nken. Den Rest kaufte man im kleinen Centra-Lebensmittelladen von van Berkum schr\u00e4g gegen\u00fcber dem Freibad.<br \/>\nDie Umkleidekabinen waren noch sp\u00e4rlich best\u00fcckt mit Kleiderb\u00fcgeln aus Draht und der damalige Bademeister &#8222;Schang&#8220; Look brachte unz\u00e4hligen Kindern das Schwimmen bei. Seine Hilfsmittel dazu waren einfache Holzbretter, \u00e4hnlich den kleinen Surfbrettern, wie man sie heute noch benutzt (allerdings aus wesentlich leichterem Material u. bunt bemalt). Aufblasbare Schwimmfl\u00fcgel waren noch nicht erfunden.<br \/>\nDie Liegewiesen luden zum Sonnenbaden ein, was damals ja kalenderm\u00e4\u00dfig noch problemlos m\u00f6glich war. <strong>Der Sommer war ein Sommer.<\/strong><br \/>\nUnd selten cremte man sich mit dem richtigen Lichtschutzfaktor ein, den man derzeit auch nicht kannte. Fast jeder hatte immer eine blaue Runddose Nivea dabei.<br \/>\nAnfang der F\u00fcnfziger gab es im Raume Kleve noch keine geordnete Gelegenheiten zum Schwimmen. Daher fuhren die Badefreudigen hinaus zum Rhein oder zu den zahlreichen Altrheinarmen und kleinen Baggerseen in der Umgebung. Das Schwimmen darin war oftmals verboten und so musste man immer wachsam sein, was den Badespa\u00df erheblich minderte.<br \/>\nDank der Margarinefabrik van-den-Bergh, die ihren Feuerl\u00f6schteich umbaute und daraus in Kellen eine Freibad-Anlage schuf, konnte man erstmals in einem offiziellen Freibad seine Abk\u00fchlung im Sommer genie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/freibad-kellen1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4239 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/freibad-kellen1.jpg\" alt=\"Kleine Geschichte \u00fcber das Freibad in Kellen\" width=\"850\" height=\"553\" \/><\/a><br \/>\n(Foto: Carl Weinrother. Rechte bei: Kreisarchiv Kleve, KA Kle G4, 1816b)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Geschichte \u00fcber das Freibad in Kellen Da es sich um eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Becken-Anlage f\u00fcr Schwimmer und Nichtschwimmer handelte, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/allgemein\/das-freibad-in-kellen.html\" class=\"more-link\"><span class=\"more-button\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Kleine Geschichte \u00fcber das Freibad in Kellen<\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4239,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[5365],"class_list":["post-4238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-kleine-geschichte-ueber-das-freibad-in-kellen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4238"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27587,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4238\/revisions\/27587"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}