{"id":6700,"date":"2021-10-24T06:00:07","date_gmt":"2021-10-24T04:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/?p=6700"},"modified":"2021-09-24T09:45:08","modified_gmt":"2021-09-24T07:45:08","slug":"6700","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/buecher-ueber-kleve\/klever-platt\/6700.html","title":{"rendered":"Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen und mehr Interessantes dazu"},"content":{"rendered":"<p><strong>Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen und mehr Interessantes dazu<\/strong><\/p>\n<p><b>Kennst Du das auch?<br \/>\n<\/b><br \/>\nAls ich letztens wieder meiner Berufung nachkam beim Einkaufen in Kleve, h\u00f6rte ich zwar ged\u00e4mpft, aber immerhin noch deutlich genug aus einer Ecke eines Gesch\u00e4ftes auf der Gro\u00dfen Stra\u00dfe einen alten Song der Beatles.<br \/>\n<b><i>Dat wassen noch Titte, ass die Pilzk\u00f6pp met verrecks guije M\u00fcsik in de zestiger Joahr de Menze ont h\u00f6ppe brochte.<\/i><\/b><\/p>\n<p>\u00dcbersetzung: <i>(Dat waren noch Zeiten, als die Pilzk\u00f6pfe mit verd&#8230; gute Musik in die sechziger Jahre die Leute an das H\u00fcpfen brachten) <\/i><\/p>\n<p>Zu dieser glorreichen Zeit gab es eine einzige, \u00fcbersichtliche Hitparade, wo jeder sofort wusste, welche Nummer aktuell angesagt war. Heute blickt man da nur noch bruchst\u00fcckhaft durch.<br \/>\nHeute gibt es Hitparaden &#8211; neudeutsch Charts &#8211; f\u00fcr Rock, Pop, Rap, Hip Hop, Dance, House, Alternativ, Electronic, Filmmusik, Folk, Blues, Klassik, Jazz, Kindermusik, Schlager, Country, R&amp;B, Weltmusik, Latin, Volksmusik und was sonst noch. Wer soll denn da noch durchblicken?<br \/>\nWas soll ich sagen?<br \/>\nDamals gab es auch einfache Titel, die jeder sofort verstehen und mitsingen konnte wie Yummy Yummy, Balla Balla oder Wooly Bully.<br \/>\nKaum ein Titel dauerte l\u00e4nger als zwei Minuten. Es gab in jeder Kneipe, Eisdiele, etc. eine Musikbox von Wurlitzer oder Rock Ola. Damit musste der Gastwirt Geld verdienen. Eine Nummer kostete zehn Pfennig. Was w\u00e4re da rein gekommen, wenn das Lied sechs oder sieben Minuten lang gedudelt w\u00e4re, wie es heute die Regel ist? Au\u00dferdem reichten f\u00fcr die meisten Songs etwa zwei Minuten. Danach wollte man etwas anderes h\u00f6ren.<br \/>\nRomantik pur. Man warf das Geldst\u00fcck in den M\u00fcnz-Schlitz, dr\u00fcckte K-17 und vernahm das mechanische Ger\u00e4usch der Maschine, die die richtige Platte suchte und dann abspielte.<br \/>\nDie &#8222;Dr\u00fcck-Statistik&#8220; war unumst\u00f6\u00dflicher Beweis f\u00fcr die Beliebtheit der einzelnen Nummern und war somit ma\u00dfgeblich, neben den Radio-Statistiken, verantwortlich f\u00fcr die Hitparade.<br \/>\nMittlerweile z\u00e4hlen diese Musicboxen zu gesuchten Sammler-Rarit\u00e4ten und Schallplatten aus Vinyl erfreuen sich gerade wegen Ihrer markanten Kratzger\u00e4usche einer Renaissance.<br \/>\nNoch seltener findet man alte Schallplatten aus Schellack, die bei scharfem Hinsehen schon zerbrachen. Diese waren so gro\u00df wie eine Langspielplatte aus Vinyl, jedoch befand sich nur ein einziger Titel auf jeder Seite, der dann in einer Geschwindigkeit von 78 Umdrehungen pro Minute abgespielt wurde.<br \/>\nIm heutigen Streaming- und MP3-Zeitalter undenkbar.<br \/>\nJeder war stolz auf seine Plattensammlung, die reichlich Platz im Zimmer ben\u00f6tigte. Die Plattencover wurden zu Kunstwerken und Zeugnissen ihrer jeweiligen Zeitepochen. Die neuste Single aus den Staaten wurde von morgens bis abends runtergedudelt, bis man den englischen Text voll drauf hatte.<br \/>\nAlles war noch so sch\u00f6n \u00fcbersichtlich. Es gab die Fraktion der Beatles-Fans und die der Rolling Stones-Fans. Und damit verbunden die anderen paar Bands und Interpreten, die man in diese beiden Schubladen hinein katalogisierte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_playing_drums_6257.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6703\" src=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_playing_drums_6257.jpg\" alt=\"Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen\" width=\"500\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_playing_drums_6257.jpg 500w, https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_playing_drums_6257-300x276.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es gab tats\u00e4chlich Zeiten, wo die Beatles die ersten f\u00fcnf Pl\u00e4tze der Hitparade belegten, bedingt durch die Tatsache, dass auch B-Seiten der jeweiligen Schallplatten gewertet wurden. Den Rest teilten sich die Stones, Bee Gees, Hollies, Tremeloes und wie sie alle hie\u00dfen.<br \/>\nWenn man bedenkt, das die Beatles Ihren eigentlichen Siegeszug 1963 begannen und dieser mit ihrer Trennung 1970 beendet war, muss man heute staunen, dass diese sieben Jahre die Musikwelt komplett revolutionierten und auf den Kopf stellten. Nach den Beatles war nichts mehr so wie fr\u00fcher. Revolution zum Tanzen und genie\u00dfen.<br \/>\nGanz anders die Rolling Stones, die jetzt bereits mehr als\u00a050 Jahre die Welt rocken und Mick Jagger mit \u00fcber 70 Jahren immer noch wie ein Achtzehnj\u00e4hriger die B\u00fchne rauf und runter rennt.<br \/>\nAuch in Kleve gab es einen Hype, als der erste Film der Beatles &#8222;A Hard Days Night&#8220; im Burgtheater anlief. Damals noch in schwarz\/wei\u00df.<br \/>\nHeutzutage hat ein Song nur noch eine Halbwertzeit von wenigen Tagen, fr\u00fcher konnte es vorkommen, dass einige Nummern mehrere Jahre in den Top Hundert vertreten waren.<br \/>\nDa spricht man dann von Oldies. Oder Evergreens. Jeder kennt sie. Jeder kann sie mitsingen. Und jeder, der bei Erscheinen dieses Titels darauf getanzt hat, assoziert dieses Lied mit einem unvergesslichen Erlebnis. Darum liebt man die Musik aus seiner Jugend. Jeder Erwachsene h\u00f6rt darum vermutlich am Liebsten die Musik aus seiner eigenen Jugend.<br \/>\nEs sind meistens gute Erinnerungen damit verbunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_rock_guitar_6255.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6704\" src=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_rock_guitar_6255.jpg\" alt=\"Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen\" width=\"385\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_rock_guitar_6255.jpg 385w, https:\/\/www.kle-blatt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/stick_figure_rock_guitar_6255-231x300.jpg 231w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese Leute stehen und standen einen Teil Ihres Lebens im Scheinwerferlicht, weshalb man Sie &#8211; neben dem in diesem Zusammenhang unvermeidlichen Franz Beckenbauer &#8211; als Lichtgestalten bezeichnet.<br \/>\nWenn man es genau nimmt, kann eigentlich jeder von uns eine Lichtgestalt werden und sein.<br \/>\nDenn Licht begleitet uns das ganze Leben. Bei der Geburt erblicken wir das Licht der Welt und am Ende sehen wir ein glei\u00dfendes Licht. Dies wird zumindest von etlichen Menschen behauptet, die das wohl mal erlebten.<br \/>\nApropos: <i>Licht und Lampen: <\/i><\/p>\n<p><i>Der Polizist h\u00e4lt einen Radfahrer an: &#8222;Wenn Ihre Lampe nicht funktioniert, m\u00fcssen Sie absteigen und Ihr Rad schieben.&#8220; &#8211; &#8222;Das habe ich bereits versucht, aber dann funktioniert es auch nicht.&#8220; <\/i><\/p>\n<p><strong>Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: &#8222;Der Klever Philosoph&#8220; gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. 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