Notunterkünfte in Kleve

Notunterkünfte in Kleve

Ein aktuelles Thema angesichts der immer noch laufenden Flüchtlingsströme aus den Kriegsgebieten der Welt.
Auch hier bei uns war mal Krieg, der sich gerade leider in Kleve unerbittlich gezeigt hatte und die unten abgebildeten Situationen schuf.
Durch diesen Krieg, der Kleve fast komplett zerstörte, war es erforderlich Anfang 1950 für die vielen obdachlosen Menschen Notunterkünfte einzurichten.
So kam es dazu, dass auf der Jülicher Straße aus drei D-Zug-Waggons städtische “Wohnungen” entstanden.

Notunterkünfte in Kleve
(Foto: Fritz Getlinger mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Abstieg vom Hasenberg

Abstieg vom Hasenberg

Wir schauen hier auf den Abstieg vom Hasenberg in die Große Straße und sehen oberhalb majestätisch den Spiegelturm.
Im unteren Eckhaus befand sich damals die Einhorn-Apotheke. Das untere Haus am Hasenberg beheimatete den Musikverlag “Melodie”. Weiter hoch wohnten ein Gärtner und ein Buchbinder. Das kunstvoll gearbeitete Schild gehörte zur Praxis des Dentisten Paul Richrath. Rechts am Bildrand entdeckt man kunstvolle Figuren als Gebäude-Verzierung.
An der Einmündung sehen wir auf der Großen Straße gegenüber eine Menschenansammlung. Es muss dort also etwas Interessantes in diesem Moment zu sehen gewesen sein.

Abstieg vom Hasenberg

Betriebsamkeit am Klever Bahnhof

Betriebsamkeit am Klever Bahnhof

Bahnhof und Eisenbahn gab es in Kleve ab dem Jahre 1863.
Es herrschte ganz schön Betrieb am Bahnhof, obwohl das Zugfahren damals sehr teuer war. Anstatt Taxis warteten vor dem Ausgang Pferdekutschen, die Bad Cleves Gäste und Besucher in die Stadt beförderten. Diejenigen die sich auskannten, sparten diese Kosten natürlich und spazierten zu Fuß. Das, was man derzeit alles sehen konnte auf seinem Weg in die Oberstadt war allemal sehenswerter, als es heute ist.
Aber heute wäre gegen eine nostalgische Kutschfahrt durch Kleve sicher nichts einzuwenden. Vielleicht wäre das mal eine Geschäftsidee.

Betriebsamkeit am Klever Bahnhof

Das Oberlederlager der Schuhfabrik Gustav Hoffmann in Kleve

Das Oberlederlager der Schuhfabrik Gustav Hoffmann in Kleve

Um eine leichte Ahnung davon zu bekommen, was damals in der Schuhfabrik Gustav Hoffmann in Kleve abgegangen ist, lohnt sich einmal dieser Blick in das Oberlederlager des Unternehmens.
Das Oberlederlager der Schuhfabrik Gustav Hoffmann in Kleve
(Foto: Ludwig Windstoßer aus “Großes Werk für kleine Füsse)
Zahlreiche Sorten und Farben zeugen von dem edlen Material der “Elefanten-Schuhe” für Kinder. Auf die fachgerechte Verarbeitung wurde stets größtes Augenmerk gelegt um bestmögliche Qualität zu gewährleisten.
Heute bekommt man beste Schuhe – vor allem für die Fußgesundheit – in Kleve hier:

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Fortschritte am Bau des Klever Hallenbades

Fortschritte am Bau des Klever Hallenbades

Die ältere Dame läuft hier im Jahre 1957 über die Weiße Brücke (heute Worcester-Brücke) auf den Rohbau des Klever Hallenbades zu. Zu dieser Zeit war Kleve eigentlich noch überall eine riesige Baustelle, wegen der Wiederaufbau-Arbeiten in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Aber da hat sich bis heute an den Baustellen überall in Kleve nicht viel geändert. Wir scheinen in die Phase des dritten Wiederaufbaus zu gehen. 😉

Fortschritte am Bau des Klever Hallenbades
(Foto: KLE-Blatt)

Der Fisch-Jäger von Keeken

Der Fisch-Jäger von Keeken

Es sieht aus, als ob der Mann im Vordegrund sich in seine Jagd-Klamotten geschmissen hat, um auf die Pirsch zu gehen, was im Wasser nur mit entsprechenden Booten oder einem Taucheranzug möglich ist. Vielleicht hat er sich auch nur für das Foto in Pose gestellt. Wir sehen ihn hier vor Aalschokkern (die heißen wirklich so) am Rhein bei Keeken.

Der Fisch-Jäger von Keeken
(Foto: “Damals am Niederrhein” – C.Reinders)

Die Cupido-Säule an der Nassauer Allee

Die Cupido-Säule an der Nassauer Allee

Im Jahre 1973 wurde die Cupido-Säule von etwa der Mitte an die aktuelle Stelle am Rande der Nassauer Allee versetzt. Die Arbeiten wurden damals überwacht vom großen Joseph Beuys.
Die historische Bedeutung des Denkmals wurde dabei ziemlich außer Acht gelassen, denn der erhöhte Kieselstern wurde aus der vorliegenden Zeichnung fehlinterpretiert. Die einzelnen auf dem Bild zu sehenden Mörserteile wurden asymetrisch in verschiedenen Höhen eingelassen und der Cupido trägt anstelle der Waffen des Kriegsgottes Mars einen Bogen.

Die Cupido-Säule an der Nassauer Allee
(Foto: Fritz Getlinger – Kleve nach dem Krieg – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Parkplätze auf der Großen Straße in Kleve

Parkplätze auf der Großen Straße in Kleve

Nun – die gibt es schon länger nicht mehr, aber hier sehen wir, wie es in den Siebzigern noch dort ausgesehen hat. Der Verkehr wurde immer dichter, bis man seitens der Stadt Kleve den Entschluss fasste, hier eine Fußgängerzone zu bauen. Viele der hier noch zu bestaunenden Geschäfte sind immer noch da, andere sind mittlerweile dem Fortschritt zum Opfer gefallen oder mussten aus anderen Gründen ihre Pforten schließen. Was man hier auf keinen Fall sehen kann sind Handy-Läden. 🙂

Parkplätze auf der Großen Straße in Kleve
(Foto: Rainer Killemann)

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