Bollinger und Royen

Bollinger und Royen

Auf diesem etwas unscharfen Bild sieht man zwei Gastronomie-Legenden aus Kleve. Hotel Bollinger ist längst abgerissen und es gibt auf KLE-Blatt zahlreiche Berichte und Fotos dieses unvergessenen Hotels. Aber wir sehen auch das altbekannte Haus Royen, in dem der unverwechselbare Manni Royen Jahrzehnte lang das Zepter schwang. Bei ihm gab es nur die Alternativen: man mochte ihn oder man mochte ihn nicht. Zweifelsohne gehörte er aber zu den besten Bierzapfern seiner Zunft und sein preiswerter aber immer deftig leckerer Mittagstisch sucht heute Seinesgleichen.
Manni’s große Passion gehörte dem Marathonlauf. Und dafür trainierte er ständig, wenn es seine Zeit erlaubte. Sein Lauf-Partner war in erster Linie Dr. Scheuerle, den man immer noch im Stadtgebiet sehen kann, wenn er seiner ebenfalls großen Leidenschaft – dem Laufen – frönt. Wenn die beiden sich auf ein größeres Laufereignis vorbereiteten, dann trank Manni an seiner Theke nur Milch, was seinen unwissenden Gästen so manches Kopfschütteln entlockte.
Egal, wie man über ihn denkt. Manni ist und bleibt eine Klever Legende. 🙂
Aktuell ist er immer noch präsent im Stadtgebiet.

Bollinger und Royen

Themen rund um Kleve schnell gefunden

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Es gibt tausende von interessanten, spannenden, lustigen, lehrreichen, traditionellen, kulturellen und noch viel mehr Themen, die sich mit der Stadt Kleve beschäftigen. KLE-Blatt ist quasi die Suchmaschine für Kleve.
Gebäude, wie die bekannten Klever Hotels Prinzenhof, Maywald, Bollinger, Robbers, Stirum, Hof von Holland, Benedict, Zum Großen Kurfürst, Loock, Holtzem, Thunert, König von Preußen, Schweizerhaus, Rilano, etc. wie die früheren Prachtstraßen Lindenallee, Hoffmannallee, Große Straße, Tiergartenstraße, Hohenzollernstraße etc., die bekannten Denkmäler und Wahrzeichen wie Schwanenburg, Spuckmänneken, Amphitheater, Cupido, Johann-Sigismung-Denkmal, Otto der Schütz, Lohengrindenkmal, Großer Kurfürst, Kurhaus, Kupferner Knopf, Eiserner Mann, etc., die Traditionsunternehmen wie die Margarinefabriken Van-Den-Bergh oder Wahnschaffe, die XOX, Bensdorp, die Schuhfabriken Gustav Hoffmann, Pannier, Bause, Rogmann etc., bekannte Orte wie Burgtheater, Klever Hallenbad, Gustav-Hoffmann-Stadion, Moritzpark, Skala Lichtspiele, Kellener Freibad, Rathaus, Sport- und Freizeittreff, Tiergarten etc., bekannte lokale Musik von Elsi und Werner, Ulli Wanders, Starfighters, Magicians oder Wette Pööt, beliebte Diskotheken wie Old Granys, Atlantis, Caliente, Down Town, World Center, Boncardo und sooo vieles mehr.
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Der natürliche Maler des Forstgartens

Der natürliche Maler des Forstgartens

So kunterbunt malt der Herbst die Bäume und Sträucher im Herbst. Es beginnt dann die Zeit, wo tonnenweise Laubblätter den Boden bedecken und bei Feuchtigkeit einen rutschigen Unterboden produzieren. Im Forstgarten begegnet man immer mehr fleißigen Helfern der Stadt, die dafür Sorge tragen, das die Gehwege sauber bleiben und das Laub auf große Haufen gepustet und dann abtransportiert wird. Apropos: Jeder weiß, das das einzige Laub, das nie wächst und immer kürzer wird, der Urlaub ist. 🙂

Der natürliche Maler des Forstgartens
(Foto: KLE-Blatt)

Der Held aus Kleve

Der Held aus Kleve

Vermutlich wurde der Margarine-Würfel sogar in Kleve erfunden, denn anfänglich verpackten sämtliche Klever Margarinefabriken den Brotaufstrich in diese Form. War ja auch wundervoll stapelbar.

Hier haben wir jetzt eine nicht mehr so ganz bekannte Marke aus Kleve, die möglicherweise auch für den Export gedacht war. Es handelte sich um die Margarine mit dem markanten Namen “HERO”, was ja soviel wie “Held” heißt. Den Helden sehen wir ja auch mit dem für Kleve typischen Seppelhut auf einem Bernhardiner reiten, der als Verpflegung eben diese für Tafel und Küche feinste Margarine mit sich führte. Eine erstaunliche Innovation von der ebenfalls in Vergessenheit geratenen Margarinefabrik Muller. Die fehlenden Ü-Punkte und das “LTD.” deuten neben der kompletten Kiste auf den Export hin. Damals lag Kleve auch noch im Rheinland, weil die Amerikaner oder Engländer etc. mit dem Niederrhein wohl nichts anzufangen wussten.

Der Held aus Kleve
(Foto: eingereicht von Heinz Lankeit)

Wo ist der Cupido vom Eisernen Mann?

Wo ist der Cupido vom Eisernen Mann?

Nun – die Geschichte besagt, dass die Statuette um 1672 von französischen Soldaten mutwillig herabgeschossen wurde. Im Jahre 1653 hatte Johann Moritz von Nassau-Siegen hier an der Nassauer Allee innerhalb von nur zwei Wochen sechshundert Linden pflanzen lassen. Der “Eiserne Mann” ist eine sogenannte Feldschlange, die noch aus der Belagerung von Schenkenschanz stammen soll.
Später wurde eine Cupido-Statuette konstruiert und auf das eiserne Mörserrohr gesetzt. Das Denkmal wurde dann weiter stadteinwärts an der Einmündung zur Lindenallee wieder errichtet. Dies geschah durch den berühmten Sohn der Stadt – Joseph Beuys – im Jahre 1963.

Wo ist der Cupido vom Eisernen Mann

Der Brejpott in Kellen

Der Brejpott in Kellen

Man müsste echte Kellener fragen, woher der Name “Brejpott” stammt. Der Begriff “Pott” müsste man übersetzen können mit Topf. “Brejen” ist eigentlich stricken. Möglicherweise haben sich früher die Damen zum Stricken am Wasser getroffen. Wer weiß? Zumindest ist es bei richtiger Beleuchtung ein Platz, der zu romantischen Gedanken verleitet.

Der Brejpott in Kellen
(Foto eingereicht von Duck (Hans-Wilhelm Heek))

Der Eingang zur Ringstraße

Der Eingang zur Ringstraße

Noch von Autos ziemlich unbefahren und mit traumhaften Gebäuden ausgestattet, sehen wir hier die Ringstraße um die Jahrhundertwende. Der Fotograf hat an der Ecke Lindenallee gestanden, als er dieses Bild schoss. Die zahlreichen Menschen empfanden ihn sicher als absolute Attraktion zu dieser Zeit. Es muss ein sonniger Tag gewesen sein, denn vor dem Hause Rogmanns sind zum Schutz die Markisen herab gelassen worden. Sie waren damals rot-weiß gestreift, was toll ausgesehen haben muss. Ein ähnliches Foto-Motiv entstand dann im Jahre 1909, als man die Ringstraße anlässlich des Kaiser-Besuches in “Hohenzollernstraße” umbenannte. Siehe hier:

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Der Eingang zur Ringstraße
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende)

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Das war zu Zeiten, als Auto noch Automobil genannt wurde, es in Cleve gerade mal ein paar Hundert Telefonanschlüsse gab und die Fahrzeuge noch die Straßen fast für sich hatten, falls diese schon befestigt waren.
Daher gab es zunächst nur “weitgehendste Garantie”, aber schon “reelle Bedienung”.
Man sollte meinen, paradiesische Zustände, aber es gab wenig Sicherheitsbedenken und über Umweltverschmutzung dachte man überhaupt noch nicht nach.

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Ein heutiges Autohaus mit Reperaturwerkstatt unterliegt da ganz anderen Gesetzen und Sicherheiten.
Eines der zuverlässigsten Häuser in dieser Hinsicht gibt es in Kleve hier:

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