Laut + überfüllt: Rheinisches Feuerwehr-Verbandsfest 1908 in Bad Cleve

Laut + überfüllt: Rheinisches Feuerwehr-Verbandsfest 1908 in Bad Cleve

Die Frage, ob es an der Ermangelung von reichlich zu löschendem Feuer lag oder andere Gründe ausschlaggebend waren, dieses Fest unbedingt nach Bad Cleve zu holen, kann heute nicht mehr abschließend beantwortet werden.

Gerade einmal 8 Jahre war die Freiwillige Feuerwehr Kleve alt (Gründung 1900), als zahlreiche Musik- und Trommler-Korps auf dem damals freien Gelände zwischen Römerstraße und Brabanter Straße für die laute Unterhaltung sorgten und 150 Wehren mit über viertausend Feuerwehrmännern ihre Löschübungen vor riesigem Publikum zelebrierten. Heute könnte man eine solche Menge Menschen in den aktuellen Klever Hotels nicht mehr unterbringen. Damals war das bei den zahlreichen tollen Hotels und Pensionen kein Problem.

Die Krönung der Geschichte war schließlich ein gemeinsames Festmahl im Hotel Maywald mit einem anschließenden Konzert im Schützenhaus.

So effektive Gerätschaften, wie sie die heutige Feuerwehr in Kleve hat, gab es damals noch nicht. Trotzdem unternahm man alles, um brennende Häuser oder anderes so schnell wie möglich zu löschen.

Laut + überfüllt: Rheinisches Feuerwehr-Verbandsfest 1908 in Bad Cleve

Ob der Fronleichnamszug morgen auch so schön ist?

Ob der Fronleichnamszug morgen auch so schön ist?

Das Restaurant Bollinger war vollbesetzt mit Zaungästen, die sich den Fronleichnamszug hier anschauten, als noch ein REWE-Laden dort war, wo sich heute Heicks befindet. Ob die Beteiligung morgen auch noch so groß ist, darf bezweifelt werden. Schön und fromm war es.


(Foto: Susanne Ruß)

Hintergrundwissen: Vor dem Hallenbad gab es die Badeanstalt in Kleve

Hintergrundwissen: Vor dem Hallenbad gab es die Badeanstalt in Kleve

Damit die Klever Schwimmer nicht die zur Jahrhundertwende üblichen unerlaubten Gewässer Spoy und Kermisdahl übervölkerten und die Spaziergänger mit ihrem unerhörten Anblick und Geplätscher ärgerten, entschloss man sich zum Bau eines Stadtbades auf dem ehemaligen Gelände des 1907 abgerissenen Gaswerkes am Königsgarten und eröffnete das erste Klever Hallenbad im Jahre 1908.

Hintergrundwissen: Vor dem Hallenbad gab es die Badeanstalt in Kleve width=

Nach damaligen modernsten Erkenntnissen besaß das Stadtbad eine künstlerisch ausgebildete Vorhalle von der man dann zu den 25 Brause- und 13 Wannenbädern gelangte.
Im Obergeschoss befand sich zudem ein Dampfbad, ein Heißluftbad, sowie Dusch-, Massage- und Ruheraum, bevor man dann zur eigentlichen Schwimmhalle gelangte, die bereits mit elektrischem Licht aufwarten konnte. In den übrigen Räumen wurde alles noch mit Gas betrieben.
Zur damaligen Zeit also eine prachtvolle Institution, die auch dazu beitrug, mehr Kurgäste nach Bad Cleve zu bringen.

Hintergrundwissen: Vor dem Hallenbad gab es die Badeanstalt in Kleve

Kanntest Du noch Steiger’s Villa an der Gruft?

Kanntest Du noch Steiger’s Villa an der Gruft?

Sie gehörte zu den erhaltenswerten Gebäuden der Stadt Kleve, die wundervolle Villa des Heimat-Fotografen Ewald Steiger. Diese Mitte des 19.Jahrhunderts errichtete schmucke neuklassizistische Villa entstand auf quadratischem Grundplan. Der Vordergiebel war vier-achsig und verfügte über einen sehenswerten Balkon über den beiden Mittelfenstern. Die Eingangsseite stellte sich flach mit zurückliegendem Haupteingang mit einem Rundportal dar. Gebaut wurde es aus Backstein und Verputz.
Leider war dieses Klever Schmuckstück wohl nicht erhaltenswert genug, denn 1983 wurde die Villa trotz heftiger Proteste, Demonstrationen und Hausbesetzungen seitens der Klever Bevölkerung abgerissen und musste einem weniger attraktiven Wohnblock weichen. Schade. Aber nicht zu ändern. 🙁
Hier gibt es noch mehr dazu:

KLICK MICH!

Kanntest Du noch Steiger's Villa an der Gruft?
(Foto: “Das Gesicht einer Stadt” – Erhaltenswerte Gebäude in Kleve – Annegret Gossens)

Ausflug in den Moritzpark

Ausflug in den Moritzpark

Dieser schöne Brunnen mit den beiden Kranichen war ein tolles Ziel für einen Spaziergang durch den Moritzpark. Wir sehen hier eine stolze junge Mutter mit ihrem Kinderwagen vor dem Brunnen posieren. Damals waren Kinderwagen noch – so möchte man beim Anblick des edlen Gefährts annehme – für Kinder bis vermutlich 16 Jahren gebaut worden. Aber damals ein Spitzenwagen der neusten Generation.

Ausflug in den Moritzpark
(Foto: Ralf Heyden)

Mühlenfest Donsbrüggen 1983 mit den “Wette Pööt”

Mühlenfest Donsbrüggen 1983 mit den “Wette Pööt”

1983 spielte die Klever Band “Wette Pööt” zum Mühlenfest in Donsbrüggen auf. Es war wohl die erste Band im Kreis, die Pop-Musik in Klever Platt interpretierte und damit sehr beliebt.

Mühlenfest Donsbrüggen 1983 mit den
(Foto: Sammlung W.Liffers)

Die damaligen Akteure:
Dieter Litjens, Herbert Hübbers, Willi Liffers
Am Schlagzeug: Dieter Timmer
Keyboard: Stefan Hannen

Kleine Erinnerung: Das Schweizerhaus in Kleve in den Sechzigern

Kleine Erinnerung: Das Schweizerhaus in Kleve in den Sechzigern

Es war sicherlich die vermutlich beste und erfolgreichste Zeit des traditonellen “Hotel Schweizerhaus” in Kleve, als es noch nicht das “Parkhotel” war, wo man danach doch zweifelnd den Namen gebenden Park suchte.
Es gab sogar Kleingolf.
Was aber am wichtigsten war:
Jeden Samstag und Sonntag Tanz
Später merkte man dann, dass die Leute ja am Montag wieder arbeiten mussten und verlegte alles auf Freitag und Samstag.
Das “Schweizerhaus” mutierte zum Kuppel-Tempel vor allem für die Kegelclubs aus ganz Deutschland, was der jungen Klever Bevölkerung Gelegenheit gab, Partner aus der kompletten Republik kennen zu lernen.
Wo macht man das eigentlich heute in Kleve?
In der Stiftskirche?

Kleine Erinnerung: Das Schweizerhaus in Kleve in den Sechzigern

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