Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

An der Schrift, der Ausdrucksweise, der niedrigen Telefon-Nummer und dem Gründungsdatum von 1820 kann man erahnen, aus welcher Zeit diese Werbung des damals bekannten Cafe’s Daenzer in Cleve stammt.
Man bot interessante Spezialitäten an wie:
Daenzer’s Mandel-Spekulatius, Clever Gewürz-Moppen und Deventer- und Honigkuchen, was immer das teilweise war. Auch die angepriesenen Delikatessen wie Tee, Likör – natürlich ausländisch – und Cognac wurden damals anders geschrieben als heute und schmeckten wohl auch differenzierter.
Interessant wohl noch die sehr spezielle Wein-Auswahl wie Morgenwein, Desserwein und Krankenwein, die sicherlich auf die Kurgäste abgestimmt war. 🙂

Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

Kennst Du sowas? Lohengrin und das seltsame Fahrzeug

Kennst Du sowas? Lohengrin und das seltsame Fahrzeug

Wir sehen hier eine alte Aufnahme aus 1922 vom Lohengrindenkmal mit Blick auf die Schwanenburg. Rechts auf der Straße befindet sich ein sehr seltsames Gefährt. Handelt es sich um ein motorisiertes Fahrzeug oder ein Pferdegespann mit Anhänger, wie es damals alltäglich war?
Möglicherweise kann es sich auch um ein Militärfahrzeug handeln, denn ganz unten links – sieht man dort einen behelmten Soldaten? Wer weiß? Auf alle Fälle eine interessante Aufnahme aus Kleves Vergangenheit, die einige Fragen aufwirft und zu Diskussionen anregen kann.

Kennst Du sowas? Lohengrin und das seltsame Fahrzeug

Kanntest Du das Musterzimmer der Schuhfabrik Pannier?

Kanntest Du das Musterzimmer der Schuhfabrik Pannier?

Schlicht, aber sehr übersichtlich gestaltete sich das ehemalige Musterzimmer der Kinderschuhfabrik Fritz Pannier in Kleve. Wir sehen hier den Eindruck, den ein damaliger Einkäufer bekam, wenn er das Zimmer betrat. Eine Schau-Vitrine mit den neusten Modellen und eine für die Zeit entsprechende Sitzgarnitur mit dem unvermeidlichen Gummibaum in der Ecke.

Kanntest Du das Musterzimmer der Schuhfabrik Pannier?
(Foto: “50 Jahre im Dienste junger Füße” – Storch-Schuhe Fritz Pannier)

Zähne weg – was nun?

Zähne weg – was nun?

Kennst Du das auch?

Aaahhh!! Hoffentlich lassen die Schmerzen bald nach.
Ich kann nix Festes mehr essen, bloß noch Quark, Joghurt oder Papp (Milchsuppe).
Warum?
Tja,  man hat mir vier Zähne in einer Sitzung gezogen.
Ich wollte es auch nicht anders, denn ich war diese ewig peinigenden Schmerzen endgültig satt und hatte keine Intension, mich nach weiterem mehrstündigen Bohren und Vermörteln damit abzufinden, dass es in einigen Wochen erneut damit losgeht.

Ek hat godoome Tandepinn dat min de Fuutschweet op de Pläät stond.

Übersetzung: (Ich hatte himmelherrgottsackramentnocheinmal Zahnschmerzen, das mich der Fußschweiß auf die weniger behaarte Stelle meines Schädels stehen tat.)

Kennst Du das auch?
Ich meine dieses knackende, knirschende Geräusch, wenn sich die Zahnwurzel vom Kiefer trennt und der Nerv sich noch ein letztes Mal bei Dir meldet und zwar in der Form, dass Du noch lange daran denkst, aber ihn für den Rest der Zeit wohl nie mehr vermissen wirst.
Hinfort mit Dir, Du ewiger Quälgeist, der mich jetzt nie mehr ärgern wird.
Hatte ich gedacht.
Kennst Du Druckstellen?
Ich meine die, die entstehen, wenn man künstliches Kauwerkzeug verpasst bekommt in Ermangelung genügend eigener Beißerchen.
Drei Kilo habe ich bereits an Gewicht verloren, was grundsätzlich mal ein positiver Aspekt dieser Geschichte ist, allerdings macht das Essen mit Schmerzen (eben die Druckstellen) nicht sonderlich viel Spaß.
Daher hier ein paar Auflockerungen zu diesem Thema:

“Herr Ober, reichen Sie mir bitte einen Zahnstocher!” – Ober: “Tut mir leid, momentan sind alle besetzt.”

oder der hier:

Ein Gast im Restaurant: “Herr Ober, die Suppe schmeckt so komisch!” – Na, dann lachen Sie doch!”

Jeden Tag versucht nun mein Zahnarzt, die gemeinen Druckstellen wegzuarbeiten, allerdings mit dem Erfolg, dass sich an anderen Stellen gleich neue bilden. Wahrscheinlich ist irgendwann alles weggeschleift. Scheinbar bin ich ein ganz besonderer Fall – sagt mein Zahnarzt -, was ich nicht so lustig finden kann.
In diesem Fall wäre ich lieber stinknormal und hätte keine Schmerzen mehr.
Was macht man also in seiner ganzen Verzweiflung? Man forscht im Internet nach Lösungen.

Was soll ich sagen?
Du findest millionenfach Anleitungen, wie man die Zähne richtig pflegt, wie man vorbeugen kann, welche Zahnpasta oder Zahnseide die beste ist und das man auf Süßes verzichten soll und und und….

Zähne weg - was nun?

Was hilft das, wenn es bereits zu spät ist und die letzten Kauer der Zange zum Opfer gefallen sind?
Künstlichen Zahnersatz bekommt man, so die Informationen aus dem World Wide Web, am günstigsten in Polen oder aus Tschechien. Oder sogar aus China.
Aber eine Reise mit entsprechendem Aufenthalt dort wird dann finanziell in etwa dem Gleichen entsprechen, als wenn man das Teil hier vor Ort bauen lässt.

Zähne weg - was nun?

Peinlich wäre mir persönlich auch der Gedanke, dass mein Zahnarzt an einem in Übersee georderten Gebiss Korrekturen vornehmen müsste. Vermutlich wären wir dann wieder am Anfang und die neuen Druckstellen würden sich mit entsprechenden Schmerzen zurückmelden.
Ein kluger Spruch heißt ja: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”
Also warte ich geduldig ab, gehe täglich ein wenig schleifen lassen und hoffe, dass mein Körper eines Tages nicht mehr auf den Schmerz reagiert.
Obwohl… aufpassen muss ich dann letztendlich auf mein Gewicht.
Es sollte nicht soweit kommen, dass man bei mir Bulimie (Magersucht) vermutet und ich auf die Frage nach dieser fantastischen Diät dann antworten müsste:

“Lot ow alle Tänd trecke än en scheef Gebett in den Mull dowe, dann sitt geij stracks van et frääte aff.”

Übersetzung: (Lass Dich alle Beisser entfernen und einen nicht so gut passenden Zahnersatz in der Mund reinbauen, dann bisse mich nix dich nix von das unmöndige Essen ab.)

Mit meiner Frau zusammen werde ich die Geschäfte hier abklabastern, um Nahrungsmittel einzukaufen, die die richtige Konsistenz (das perfekte Dinner lässt grüßen) für einen leidenden Minimalesser aufweisen.
In all meinem Schmerz (wein, heul, klag) muss ich – schon meiner Göttin zuliebe – meinen Humor aufrecht erhalten, dann ist die Sache tatsächlich etwas besser zu ertragen.
Darum hier noch einer für Dich, den ich unter normalen Umständen nicht erzählen würde:

Einem feinen Herrn wird im Sex-Club eine ältere Dame zugewiesen. Da meint er sehr energisch: “Das älteste Gewerbe der Welt – ist ja OK. Aber muss es denn ein Gründungsmitglied sein?”

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Bookrix.de, etc.

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Heute ist der Tag der Deutschen Sprache

Heute ist der Tag der Deutschen Sprache

Vielleicht gibt es eines Tages auch mal den Tag des Klever Platt. 🙂
Aber heute am Tag der Deutschen Sprache sollte man sich zumindest mal vornehmen, mehr miteinander und viel weniger übereinander zu sprechen. Und auch, wenn man die deutsche Sprache nicht beherrscht, gibt es Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren. Wie hier zu sehen, können auch unterschiedliche Puzzle-Teile zu einem passenden Ganzen werden.

Heute ist der Tag der Deutschen Sprache

Aber kurioser Weise feiern wir heute auch den Tag der Ersten Hilfe

Jeder, der einen Führerschein besitzt oder ihn erlangen will, muss einen Kursus für Erste Hilfe absolvieren. Das ist für manche Menschen eine unangenehme Pflicht. Vor allem, wenn es dann mal darauf ankommt. Doch jeder sollte bereit sein, dem Nächsten den es betrifft, erste Hilfe zukommen zu lassen. Immer besser als wegschauen.

Heute ist der Tag der Deutschen Sprache

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