Der Eingang zur Ringstraße

Der Eingang zur Ringstraße

Noch von Autos ziemlich unbefahren und mit traumhaften Gebäuden ausgestattet, sehen wir hier die Ringstraße um die Jahrhundertwende. Der Fotograf hat an der Ecke Lindenallee gestanden, als er dieses Bild schoss. Die zahlreichen Menschen empfanden ihn sicher als absolute Attraktion zu dieser Zeit. Es muss ein sonniger Tag gewesen sein, denn vor dem Hause Rogmanns sind zum Schutz die Markisen herab gelassen worden. Sie waren damals rot-weiß gestreift, was toll ausgesehen haben muss. Ein ähnliches Foto-Motiv entstand dann im Jahre 1909, als man die Ringstraße anlässlich des Kaiser-Besuches in “Hohenzollernstraße” umbenannte. Siehe hier:

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Der Eingang zur Ringstraße
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende)

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Das war zu Zeiten, als Auto noch Automobil genannt wurde, es in Cleve gerade mal ein paar Hundert Telefonanschlüsse gab und die Fahrzeuge noch die Straßen fast für sich hatten, falls diese schon befestigt waren.
Daher gab es zunächst nur “weitgehendste Garantie”, aber schon “reelle Bedienung”.
Man sollte meinen, paradiesische Zustände, aber es gab wenig Sicherheitsbedenken und über Umweltverschmutzung dachte man überhaupt noch nicht nach.

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Ein heutiges Autohaus mit Reperaturwerkstatt unterliegt da ganz anderen Gesetzen und Sicherheiten.
Eines der zuverlässigsten Häuser in dieser Hinsicht gibt es in Kleve hier:

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Eine Klever Legende: Das Tanzlokal Caliente

Eine Klever Legende: Das Tanzlokal Caliente

Willkommen im Caliente in Kleve. Einige Jahre durchschritten tausende von Tanz- und Feier-wütigen Menschen diesen schmalen Eingang, zu dem man fast wie in einen Keller gelangte. Aber hinter dieser Tür erschloss sich das Disko-Paradies der damaligen Klever Jugend, wie es auch bei zahlreichen anderen Feier-Tempeln in der Stadt so war. Bei den meisten Menschen scheint es so zu sein, das man sich am liebsten an diese Jugendzeiten erinnert und man bedauert, das es schon so lange her ist. Ebenso bedauert man die Jugend von heute, das sie diese Zeiten nicht nachvollziehen kann. Aber jedes Alter hat seine eigenen Erlebnisse und die damit verbundenen Erinnerungen. Komischerweise denkt man fast ausschließlich an die schönen Momente des Lebens. Dazu hat auch die Disko Caliente ihren Teil beigetragen für eine heute bereits ältere Generation.

Eine Klever Legende: Das Tanzlokal Caliente
(Foto: Dave Davis)

Als Schürings noch die “Neue Mitte” in Kleve war

Als Schürings noch die “Neue Mitte” in Kleve war

Nicht das Cafe’, sondern das Schuhwarenhaus von Theodor Schürings war zu Anfang der Fertigstellung des bekannten Gebäudes in Cleve beheimatet. Die Giebelfront war im Jahre 1902 gerade fertiggestellt worden und man kann noch die schräg geklebten Schilder mit der Botschaft “Zu vermieten” in den oberen Fenstern entdecken.

Als Schürings noch die

Das Baugrundstück des Klever Kaufhofes

Das Baugrundstück des Klever Kaufhofes

Im Jahre 1957 begann man mit dem Neubau des Klever Kaufhofes, nachdem man die zerstörten Überreste des Gebäudes aus Betonbrocken, Stahlträgern und Moniereisen nach schwerer Arbeit mit dem Presslufthammer beseitigt hatte.
In der tiefen Baugrube fand man noch Blindgänger aus dem vernichtenden Weltkrieg und während der eineinhalbjährigen Bauzeit zogen die Bauaktivitäten Scharen von Schaulustigen an, wie man hier sehen kann.
Das Baugrundstück des Klever Kaufhofes
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Kleve im Jahre 1977

Kleve im Jahre 1977

Es muss ein schicksalhaftes Jahr für Kleve gewesen sein, denn Gottfried Evers und Peter Janssen haben von 1977 sogar das Buch “1977 im Kleverland – Geschichten in Schwarz-Weiß” veröffentlicht.
Hier sehen wir in jenem Jahr von oben auf die Kalkarer Straße, beginnend unten links. Die Häuserzeile darüber gehört zur Fritz-Meißner-Straße. Mittig ist unschwer die Gleisanlage der Bundesbahn mit etlichen Zügen zu sehen, als es noch einen regen Schienenverkehr gab. Darüber noch viel freies Feld.

Kleve im Jahre 1977
(Foto: Rainer Killemann)

Ein seltsamer Transport auf dem Kermisdahl

Ein seltsamer Transport auf dem Kermisdahl

Wenn man sich ältere Bilder etwas genauer anschaut, dann entdeckt man mitunter seltsame Dinge. Hier haben wir ein wundervolles Foto aus dem Jahre 1905, auf dem wir oberhalb des Kermisdahl die Schwanenburg, die Synagoge und den Prinzenhof sehen. Ein emsiger Ruderer hat sich einen schönen Nachen bei Scho geliehen und legt sich mächtig in die Riemen. Aber was transportiert er denn da? Man erkennt hinter ihm ein Gestell, ähnlich wie ein Schiedsrichter-Stuhl beim Tennis.
Bevor man jetzt ans Grübeln kommt, kann man natürlich auch annehmen, das er gerade als das Foto geschossen wurde, sich die Besucherterrasse im Hintergrund zeigte, die ein wenig ins Wasser hinein ragte.

Ein seltsamer Transport auf dem Kermisdahl
(Foto: eingereicht von Heinz Lankeit)

Das Hotel “Clever Hof” am Stadteingang

Das Hotel “Clever Hof” am Stadteingang

Das Hotel “Clever Hof” wurde im Jahre 1900 eröffnet und bezeichnete damals den eigentlichen Stadteingang von Bad Cleve aus Richtung Kalkar kommend.
Die Menschen stehen auf der “Alten Brücke”, die übrigens bei der großen Überschwemmung im Januar 1809, als Johanna Sebus (sowie 21 weitere Menschen) ertrank, 1,20 Meter unter Wasser stand. Bei dieser Katastrophe nutzten auch das damals noch vohandene Brücktor und die zwei Meter hohe Stadtmauer (hier im Hintergrund zu sehen) nichts mehr. Die Unterstadt wurde komplett überflutet.
Zur Orientierung: Der “Clever Hof” stand dort, wo sich heute der Eingang zum Spoycenter befindet.

Das Hotel Clever Hof am Stadteingang

Eine Mauer in Kleve

Eine Mauer in Kleve

Wir sehen sie hier links. Eine etwa 3,00 Meter hohe Mauer steht dort mitten in Kleve. Warum wohl? Zur Orientierung: Die beiden Männer mit dem Handkarren laufen gerade über die “Weiße Brücke”, die heutige Worcester-Brücke. Rechts unten der Kermisdahl beim damaligen Haus Scho. Da standen noch zahlreiche große Bäume, die eine sofortige Identifizierung der Lokalität ein wenig verschleiert haben. 🙂

Eine Mauer in Kleve

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