Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Genau heute vor 210 Jahren ereignete sich die über die Grenzen hinaus bekannte Heldentat der Johanna Sebus.
Sie stammte aus Brienen und kam ihrer Mutter bei einem Dammbruch zu Hilfe. Bei dem Versuch weitere Menschen aus den Fluten des Rheins zu retten, kam sie ums Leben. Beim Abfließen des Wassers entdeckte man ihre Leiche. Sie wurde nur 17 Jahre alt und fand auf dem Friedhof in Rindern ihre letzte Ruhe.
Im Jahr 1811 wurde ihr zu Ehren in Rindern-Wardhausen das noch heute zu besichtigende Denkmal errichtet.

Die Heldentat der Johanna Sebus 1809 bei Cleve

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

Die bekannteste Figur, mit der Kleve assoziiert wird, ist sicherlich Lohengrin, denn die Lohengrinsaga wird mit Schwanenburg (deshalb auch Schwanenritter) und dem Kermisdahl verknüpft.
Daher gab es selbstverständlich auch ein Lohengrin-Denkmal. Auf dem Bild sieht man den ersten Standort am Kleinen Markt, wo es im Jahre 1882 enthüllt wurde. Später wurde es versetzt und stand lange an der Bahnhofsstraße in der Nähe von Hotel “König von Preußen” und Hotel Verweyen. Leider wurde es im zweiten Weltkrieg wohl derart zerstört, das man nichts davon wiederfand.

Das großartige Lohengrin-Denkmal zu Kleve

Nein! Du hast damals bestimmt nicht geschmuggelt. Oder?

Nein! Du hast damals bestimmt nicht geschmuggelt. Oder?

Kaffee, Tee, Tabak – das waren die hauptsächlichen Waren, die über die hier zu sehende damalige Grenze in Wyler geschmuggelt wurden. Natürlich gehörten auch andere Dinge, wie Bekleidung etc. dazu, aber keine harten Drogen in dem Ausmaß, wie es später zur Regel wurde.

Man fuhr aufgrund der Nähe zu den niederländischen Nachbarn auch gerne kurz hinüber, um die leckeren Schokoladenriegel von Van Houten, Käse oder Tulpen zu besorgen. Auch holländische Spezialitäten waren und sind beliebt bei uns, wie Pindakaas, Frikandel, Kroketten, Bami und Nasi oder auch Tom-Pussen und so viel mehr. Man tankte Autogas, wenn man ein ausgerüstetes Fahrzeug dafür hatte, denn bei uns gab es nur sehr wenig Tankstellen, wo man das bekommen konnte. Und in Holland war es sehr günstig.

Wenn überhaupt – was ja keiner glauben kann – was hast Du damals geschmuggelt? Besser eigentlich: Was hättest Du gerne geschmuggelt? 🙂

Nein! Du hast damals bestimmt nicht geschmuggelt. Oder
(Bildbearbeitung: Dieter Borrmann)

Kino-Erinnerungen an das Burgtheater in Kleve

Kino-Erinnerungen an das Burgtheater in Kleve

Woran erinnert sich der Mensch immer gerne zurück, wenn er an Geschehnisse seines Lebens denkt?
Selbstverständlich gehört der Kinobesuch zu den schönsten Erinnerungen.
Man weiß heute noch, wie sich Bud Spencer und Terence Hill in den Sechzigern und Siebzigern durch den Wilden Westen prügelten, der weiße Hai als erster großer Erfolg von Steven Spielberg die Zuschauer dermaßen erschreckte, das viele das Kino verließen oder der Exorzist gleich reihenweise die Massen erregte.
In Kleve war dafür das gute alte Burgtheater verantwortlich. Es gehört schlichtweg zum Synonym des klassischen Kino-Theaters.
Heute bleiben nur Fotos als Erinnerung. Aber davon konnten wir für KLE-Blatt aus erster Quelle noch einige ergattern.
Der damalige Mitarbeiter des Burgtheaters – Jürgen Eickelkamp – konnte uns wunderschöne Bilder exklusiv zur Verfügung stellen.

Kino-Erinnerungen an das Burgtheater in Kleve
Kino-Erinnerungen an das Burgtheater in Kleve
(Fotos: Jürgen Eickelkamp)

Als Kühe in Kleve noch von Hand gemolken wurden

Als Kühe in Kleve noch von Hand gemolken wurden

Zumindest wurde diese Art der Milchgewinnung noch in den achtziger Jahren im Kleverland als Handarbeit praktiziert, wie man hier sehen kann.
Mittlerweile haben auch für diese sensible Tätigkeit die Maschinen den Hauptteil der Arbeit übernommen, was möglicherweise auch der Hygiene und damit der Gesundheit nicht abträglich ist.

Als Kühe in Kleve noch von Hand gemolken wurden

1 2 3 4 5 425