Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Kleine Tipps zum Reichwerden

Fast jeder kennt die ausdrucksstarke Bauernweisheit:

“Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop.” (Übersetzung: „ Der Teufel kackt immer auf einen großen Haufen.“ )

Damit ist natürlich gemeint, dass diejenigen, die schon viel besitzen, automatisch immer noch mehr bekommen.
Aus der gleichen Richtung kommt auch der kluge Spruch:

“Geld allein macht nicht glücklich. Es müssen auch Grundstücke und Immobilien dabei sein.”

Dagobert Duck lässt grüßen.
Für Alle die, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben, sollte daher die Überlegung gelten:
Wie kommen wir auch dahin, um solche Töne aus voller Überzeugung spucken zu können?
Nun – den Stein der Weisen hat bekanntermaßen bisher nur Harry Potter (und vor allem seine Erfinderin) gefunden. Also muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man denn jetzt zu ungeahntem Reichtum kommt.
Meine Gedanken dazu fasse ich mal kurz zusammen. Vielleicht ist ja irgendetwas dabei, was Dir gefällt oder auch eine ganz neue Anregung gibt:
Der einfachste Weg ordentlich Kohle zu machen ist sicherlich, im Lotto zu gewinnen. Da die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings äußerst gering ist, wäre hier die Möglichkeit eröffnet, einen Kursus für Lottogewinn-Teilnehmer anzubieten. Allerdings sollte man den dafür in Frage kommenden Interessenten dann mindestens mal einen Dreier mit Zusatzzahl nachweisen können.
Hervorragende Möglichkeiten hätte man auch noch, wenn man der staunenden Bevölkerung eine absolute Marktlücke bzw. ein Nischenprodukt anbieten könnte.
Ein konkretes Beispiel, wovon ich letztens gehört habe, ist der Online-Verkauf einer Laichbürste für Kois. In Echt!
Du weißt – diese sündhaft kostspieligen japanischen Fische. Da kann mit dem Auftauchen eines Fischreihers oder eines Kormorans schon mal in einem Bissen ein Vermögen von mehreren tausend Euros den Schlund hinunter gehen. Frage mal Koi-Besitzer, wie zum Beispiel den allseits (un)beliebten Dieter Bohlen.

“Ma kucken, wat er sacht.” – eine typisch niederrheinische Ausdrucksweise.

Wie wäre es denn ersatzweise mit einem Schneidegerät für Goldfischkrallen, einen Anzug für Goldhamster, der den possierlichen Tierchen endlich den aufrechten Gang ermöglicht? Süßigkeiten wie Marzipan oder leckerer Käse, die die Pfunde purzeln lassen wären auch eine geniale Idee.
Da bekommt man gleich die Dollarzeichen in die Augen. Dafür gibt es leider schon die passenden Kontaktlinsen mit eben diesem Motiv.
Schade – Geschäft gelaufen.
Zur Not bliebe ja immer noch die Züchtung von speziellen Pflanzen oder Gemüsesorten, die gerade händeringend gesucht werden. Kennst Du eigentlich die mittelasiatische Gebirgsprimel? Hat großes Potential, ein Renner zu werden.

” Verkoppt toch Gaapmüllekes, Krüttnagels, Komkommers off Kettingspöll.”

(Übersetzung: ” Verticke doch Löwenmäulchen, Gewürznelken, Gurken oder Löwenzahn.” )

Was allerdings unweigerlich zu Reichtum, Ansehen, Popularität, Glück und “und” führt ist….

Jawoll – Filmstar!

Das war früher so – das ist auch noch heute so.
Marilyn Monroe und Cary Grant sind heute noch genauso in aller Munde, wie Brad Pitt oder Angelina Jolie.
Als Filmstar ist und bleibt man nun mal unvergessen.
Aha – hier haben wir also die Lösung! Weil man auch ohne Vorkenntnisse oder den langjährigen Besuch einer Schauspielschule dabei zu etwas kommen kann. Man muss es nur versuchen.
Stelle Dich einmal testweise vor den Spiegel und spreche die Worte:

“Ich Tarzan – du Jane.”

Kann doch wohl jeder (hihi) – und zack, ist man weltberühmt. Zur Not veröffentlicht man das zunächst auf Youtube – dann weiß man schnell, ob es geklappt hat.
Neuerdings sieht man immer mehr so genannte CGI animierte Filme – also Streifen, die mit dem Computer gemacht worden sind und wo kein Mensch mehr als Akteur benötigt wird.
Teilweise sind die sogar ganz amüsant, manche aber einfach nur grauenhaft.
Das führt mich automatisch zum Lichtspielhaus – auch Kino genannt.
Wenn man heutzutage ins Kino geht, dann ist man überrascht, welch eine fantastische Technik für Auge und Ohr mittlerweile geboten werden. Da fühlt man sich tatsächlich manchmal in die Handlung mit einbezogen, wenn der Streifen in 3-D läuft und bleibt bis zum Abspann sitzen, weil man der Ansicht ist, den eigenen Namen dort auch zu sichten.
Neuerdings gibt es sogar 4-D-Kinos, bei denen man bewegliche Sitze installiert hat, die einen der Filmhandlung entsprechend durchschütteln und auch noch durch Gebläse im Sitz, vorne und an den Füßen andere Dinge suggerieren.
Also – wenn’s mit der Schauspielerei doch nicht so klappt, wie geplant, dann holt man sich ein wenig Nachhilfeunterricht im örtlichen Kino.

Darüber hinaus kann ich nur jedem den Rat geben, es mal mit harter Arbeit zu versuchen. Das soll hin und wieder auch geklappt haben. Und bedenke: Gesundheit, eine intakte Familie, einige gute Freunde, immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf – das ist Reichtum pur! Genieße ihn!
…und gehe hin und wieder trotzdem ins Kino. Es lohnt sich.

In Kleve sah das vor Jahren noch so aus:

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

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