Der Held aus Kleve

Der Held aus Kleve

Vermutlich wurde der Margarine-Würfel sogar in Kleve erfunden, denn anfänglich verpackten sämtliche Klever Margarinefabriken den Brotaufstrich in diese Form. War ja auch wundervoll stapelbar.

Hier haben wir jetzt eine nicht mehr so ganz bekannte Marke aus Kleve, die möglicherweise auch für den Export gedacht war. Es handelte sich um die Margarine mit dem markanten Namen “HERO”, was ja soviel wie “Held” heißt. Den Helden sehen wir ja auch mit dem für Kleve typischen Seppelhut auf einem Bernhardiner reiten, der als Verpflegung eben diese für Tafel und Küche feinste Margarine mit sich führte. Eine erstaunliche Innovation von der ebenfalls in Vergessenheit geratenen Margarinefabrik Muller. Die fehlenden Ü-Punkte und das “LTD.” deuten neben der kompletten Kiste auf den Export hin. Damals lag Kleve auch noch im Rheinland, weil die Amerikaner oder Engländer etc. mit dem Niederrhein wohl nichts anzufangen wussten.

Der Held aus Kleve
(Foto: eingereicht von Heinz Lankeit)

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Das war zu Zeiten, als Auto noch Automobil genannt wurde, es in Cleve gerade mal ein paar Hundert Telefonanschlüsse gab und die Fahrzeuge noch die Straßen fast für sich hatten, falls diese schon befestigt waren.
Daher gab es zunächst nur “weitgehendste Garantie”, aber schon “reelle Bedienung”.
Man sollte meinen, paradiesische Zustände, aber es gab wenig Sicherheitsbedenken und über Umweltverschmutzung dachte man überhaupt noch nicht nach.

Interessante Auto-Reparaturwerkstatt in Kleve

Ein heutiges Autohaus mit Reperaturwerkstatt unterliegt da ganz anderen Gesetzen und Sicherheiten.
Eines der zuverlässigsten Häuser in dieser Hinsicht gibt es in Kleve hier:

KLICK MICH!

Warst Du auch Fan der Royal-West-Band?

Warst Du auch Fan der Royal-West-Band?

Überaus beliebt war diese Tanz- und Unterhaltungskapelle in der ganzen Region vor bereits mehr als 40 Jahren. Zu Zeiten, als es kaum Diskotheken gab, konnte man einen zünftigen Samstagabend nur mit Live-Musik erleben. Dazu gehörte die passende Musik und natürlich qualifizierte Bands. Die Royal-West-Band war eine von den ganz heiß begehrten.


(Bild gezeigt von Michael Dickhoff)

Kanntest Du noch den Gasthof “Germania” von Tenhaaf in Kellen?

Kanntest Du noch den Gasthof “Germania” von Tenhaaf in Kellen?

Wenn man sich diese alte Werbung aus den Zwanziger Jahren einmal genauer anschaut, dann kommt man mächtig ins Grübeln.
Zunächst die Aussage: “8 Minuten von der Bahn” – eine mehr als vage Auskunft. Autos gab es noch nicht soviel, also mit der Kutsche oder dem Fahrrad oder gar zu Fuß, wobei man da schon ein guter Marathonläufer sein musste.
“Schöne luftige Zimmer” deutet auf zugige Fenster und winddurchlässige Mauern hin.
“Mäßige Preise” können alles bedeuten…oder nichts.
“Gartenanlage mit Scheibenstand” heißt: Vorsicht beim Spaziergang durch den Garten. Es könnte der letzte gewesen sein.
“Großer heller Saal” – hoffentlich hat er ein Dach.
Zu guter Letzt noch “Erstklassige Biere und Kohlenhandlung”. Hallo? Passt doch. 🙂
Kanntest Du noch den Gasthof Germania von Tenhaaf in Kellen?

Kanntest Du noch die Passage im Burgtheater Kleve?

Kanntest Du noch die Passage im Burgtheater Kleve?

Rechts neben dem Treppenaufgang zum Haupteingang des Burgtheaters in Kleve befand sich eine interessante Passage, wo sich auch die Schaukästen mit den Aushangfotos oder “Lobbycards” wie man heute sagt, befanden. Dort machte man sich schonmal kundig, was so als nächstes auf der Leinwand geboten oder gerade aktuell präsentiert wurde.
Aber neben diesen Kino-typischen Showkästen existierten auch einige Geschäfte und Firmen in dieser lokal berühmten Passage, wie eine urige Kneipe – die “Burg-Klause” – wo auch Charly Brendgen noch den Zapfhahn im Anschlag hatte.
Dazu kam allerdings auch ein Möbelgeschäft mit sage und schreibe 1.200 qm Ausstellungsfläche von Th. in der Elst.

Wer hat das noch gewusst? 😉

Kanntest Du noch die Passage im Burgtheater Kleve?

Zigaretten, Cognac und die gute RAMA

Zigaretten, Cognac und die gute RAMA

Es gab tatsächlich Zeiten, als man Werbung für Margarine noch ergänzte mit Zigaretten, Cognac und Süßigkeiten.
Heute geht man mit diesen Dingen auch werbetechnisch wesentlich sensibler um, aber in den Fünfzigern und Sechzigern gehörte das zum guten Ton.

Wenn wir diese Dinge auch nicht mehr unbeschwert genießen können, so können wir dennoch zwischendurch die Erinnerung daran zurück holen. 😉

rama

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