Wow! Johann-Sigismund vor der Schwanenburg

Wow! Johann-Sigismund vor der Schwanenburg

Die Leute auf dem Bild stehen auf der Reitbahn und scheinen gerade das neu gebaute Haus des Stadtmusikdirektors Briefs zu bewundern. Rechts am Bildrand erblickt man noch das Johann-Sigismund-Denkmal. Der Standpunkt des Fotografen befand sich in unmittelbarer Nähe der Synagoge. Wer mehr über Johann-Sigismund wissen möchte, findet hier noch etwas:

KLICK MICH!

Wow! Johann-Sigismund vor der Schwanenburg

(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende)

Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

An der Schrift, der Ausdrucksweise, der niedrigen Telefon-Nummer und dem Gründungsdatum von 1820 kann man erahnen, aus welcher Zeit diese Werbung des damals bekannten Cafe’s Daenzer in Cleve stammt.
Man bot interessante Spezialitäten an wie:
Daenzer’s Mandel-Spekulatius, Clever Gewürz-Moppen und Deventer- und Honigkuchen, was immer das teilweise war. Auch die angepriesenen Delikatessen wie Tee, Likör – natürlich ausländisch – und Cognac wurden damals anders geschrieben als heute und schmeckten wohl auch differenzierter.
Interessant wohl noch die sehr spezielle Wein-Auswahl wie Morgenwein, Desserwein und Krankenwein, die sicherlich auf die Kurgäste abgestimmt war. 🙂

Lecker? Morgenwein zu den echten Clever Gewürz-Moppen

Kanntest Du noch Tabak und Zigarren aus Kleve?

Kanntest Du noch Tabak und Zigarren aus Kleve?

Kann sich überhaupt noch jemand an die Tabakmarke “Hollandia” erinnern?
Nun – die wurde tatsächlich in Kleve auf der Materborner Allee produziert. Denn dort stand die Tabak- und Cigarren-Fabrik Johannes Franken. Es muss dort sehr angenehm geduftet haben, wenn aus dem Schornstein das heraus gekommen ist, was man vermuten muss. 🙂
Immerhin warb man mit dem Slogan: Der vollkommenste Genuss der Gegenwart.  Das  wäre heute undenkbar.

Kanntest Du noch Tabak und Zigarren aus Kleve?

Frisch gekirnt! Der Schwan im Blauband

Frisch gekirnt! Der Schwan im Blauband

Sie war frisch gekirnt, wie man der alten Werbung entnehmen kann. Ob tatsächlich auch Schwäne in dieser Feinkost-Margarine verarbeitet wurden, darf stark bezweifelt werden. 😉
Unten im Korb sieht man, warum es damals “Blauband” hieß. Wer genauer wissen möchte, was es mit dem “Kirnen” auf sich hatte, erfährt hier mehr:

KLICK MICH!

blauband

RAMA und SANELLA waren nicht die einzigen Margarinewürfel aus Kleve

RAMA und SANELLA waren nicht die einzigen Margarinewürfel aus Kleve

Viele Menschen in der Region waren bisher der Annahme, das es früher Margarinewürfel nur von RAMA und SANELLA gegeben hat. Dem war nicht so.
Die Clever Margarinewerke Wahnschaffe + Müller brachten so illustre Marken auf den Markt, wie Bonella, Das Allerfeinste, Pura und Bona – allesamt in Würfelform.

RAMA und SANELLA waren nicht die einzigen Margarinewürfel aus Kleve

Noch bekannt? Eine alte Schatzkiste aus Kleve

Noch bekannt? Eine alte Schatzkiste aus Kleve

Der Inhalt dürfte vermutlich nicht mehr geniessbar sein. Unter dem Namen der Marke Clevera brachte die damalige Rheinische Keks- und Waffelindustrie GmbH aus Kleve (derzeit noch im Rheinland anstatt am Niederrhein) einige Spezialitäten auf den Markt. So waren neben den hier zu sehenden Bisquits auch Eier-Zwieback, Kekse, Waffeln und auch Salzstangen bereits in den Dreißigern erhältlich.

Noch bekannt? Eine alte Schatzkiste aus Kleve

Sanato – Margarine der Cron & Scheffel GmbH aus Cleve

Sanato – Margarine der Cron & Scheffel GmbH aus Cleve

Wie mag sie wohl geschmeckt haben, die “Sanato” der Rheinischen Margarinegesellschaft Cron & Scheffel GmbH aus Cleve?
Wir werden es nicht mehr erfahren, obwohl die Firma sich werbetechnisch sogar mit Sammel-Briefmarken beschäftigt hat, um die Produkte an den Mann und die Frau zu bringen, wie man hier sehen kann…
Sanato - Margarine der Cron & Scheffel GmbH aus Cleve

Bares für Rares? Antiquitäten aus Kleve

Bares für Rares? Antiquitäten aus Kleve

Angesichts dieser alten Anzeige kann man getrost behaupten, das sie selbst zu den Antiquitäten gehört. In Zeiten, als man noch ganze Salons kaufen konnte, die damals bereits als antik galten, muss man heute davon ausgehen, das es sich nunmehr um echte Museumsstücke handeln würde, gäbe es sie noch. Antiquitäten ganz anderer Art (Bild 2) konnte man im Jahre 2013, kurz vor dem Abriss des Rathauses von Kleve besichtigen. Die Frage darf erlaubt sein, wo diese Sachen alle hingegangen sind, handelt es sich doch auch teilweise um echt antike Teile mit einem gewissen historischen Hintergrund.
Bares für Rares? Antiquitäten aus Kleve

Bares für Rares? Antiquitäten aus Kleve
(Foto: Udo Kleinendonk)

Kennst Du eigentlich den Clever Stiefel?

Kennst Du eigentlich den Clever Stiefel?

Es existierte in Kleve einmal eine Clever Schuhfabrik Paul Schneitler & Co., die in ihrem Firmen-Logo Schwan und Lohengrin zeigte. Man warb mit einer Spezial-Marke, dem Clever Stiefel, den man unten auf dieser interessanten alten Werbung in Augenschein nehmen kann. Bei diesem Anblick ist es wenig verwunderlich, dass dieses Fußbekleidung-Exemplar es leider nicht zu Weltruhm geschafft hat. Obwohl – zu seiner Zeit war das Teil sicher das Größte der damaligen Schuhmode. Oder auch nicht. Wer weiß das heute noch? 😉

Kennst Du eigentlich den Clever Stiefel?
(Foto gezeigt von Heinz Lankeit)

1 2 3 27