Zeitvertreib für Klever Mädchen?

Zeitvertreib für Klever Mädchen?

Es mutet an wie eine Werbe-Aufforderung von vor hundert Jahren. Aber sooo lange ist das auch noch nicht her. Zumindest war es zu Zeiten, wo es noch keine Smartphones, Handys,  Tablets oder Phablets gab.
Außerdem sind auch die “Unkosten” ein Relikt vergangener Zeiten. Im heutigen Sprachgebrauch redet man ausnahmslos von “Kosten”.
Nun – die heutige Mode würde vermutlich nur noch am Karneval mit Bordüren-Rock, Bauernbluse oder Stufenrock aufwarten, doch damals muss es ein Renner gewesen sein.
Heutige Mädels und Nähkurs? Wieso das denn? Gibt doch Zalando und Amazon! 😉

Zeitvertreib für Klever Mädchen?

Die Obst- und Gemüsehandlung auf der Gruftstraße in Kleve

Die Obst- und Gemüsehandlung auf der Gruftstraße in Kleve

Wer hätte das noch gewusst, das es auf der “Gruft” in Kleve einmal eine Wild-, Geflügel-, Delikatessen-, Gemüse- und Obsthandlung gab?
Nun – Neben eigener Geflügelmästerei und Gärtnerei führte die Firma Scholz & Haan auch noch Geschäfte in der Großen Straße und in der Hagschen Straße.

Die Obst- und Gemüsehandlung auf der Gruftstraße in Kleve

Sügena – Süßwaren aus Kleve

Sügena – Süßwaren aus Kleve

Wie man dieser Werbe-Anzeige aus den Sechzigern entnehmen kann, gab es eine Süßwaren-Großhandlung in Kleve von Sügena.
Von dieser Firma gibt es heute lediglich noch einige Verpackungsumschläge von Schokoladentafeln, die nur noch Sammler interessieren. Die für damals typische Werbebotschaft in Gedichtform muss nicht Schuld an diesem Umstand gewesen sein. Sie ist doch recht lustig. Vor allem die letzte Zeile: “Dazu der Weisheit letzter Schluß. Sügena ist ein Hochgenuss.” 🙂

Sügena - Süßwaren aus Kleve

Möglicherweise war es tatsächlich ein Hochgenuss, denn wie man sehen kann, vertrieb das Unternehmen auch Schokolade, die gefüllt war mit einem der teuersten Cognacs, dem Napoleon V.S.O.P.
Leider ist der Preis einer solchen Tafel Schokolade nicht mehr bekannt, aber billig war die sicher nicht.

Sügena - Süßwaren aus Kleve

Als James Bond in Kleve tanzte

Als James Bond in Kleve tanzte

Was auch immer die Klever Tanzschule Kluge-Porps mit diesem “letzten Schrei” hier angeboten hat, es konnte sich nicht so durchsetzen, das heute noch jemand weiß, wie man das tanzte. Vermutlich musste man eine Walther PPK tragen oder so.
Interessant jedoch die Tatsache, das man auch Hausbesuche anbot. Das hatte tatsächlich damals bereits den Charakter des Personal Trainers.

Als James Bond in Kleve tanzte
(Foto gezeigt von Wolfgang Conrad)

Hotel “Grosser Kurfürst” in Kleve

Hotel “Grosser Kurfürst” in Kleve

Als der “Grosse Kurfürst” auf seinem Reiterdenkmal noch vor der Stiftskirche am Kleinen Markt stand, da gab es dort auch das Hotel “Grosser Kurfürst” in Kleve.

Es war ein sehr beliebter Anlaufpunkt seinerzeit, vor allem für Gäste und Besucher der Stadt, die alleine wegen der mythologischen und biblischen Deckenskulpturen kamen. Bereits im Jahre 1677 fertigte ein Amsterdamer Künstler diese handwerklich in Hochrelief, wie man lesen kann.
hotel grosser kurfürst

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