Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Kennst Du das auch?

Momentan bin ich ein bissken am Schnüwen dran.
Zwar hatte ich im Herbst schon eine Grippeschutzimpfung über mich ergehen lassen – wie ich diese Pieckserei hasse -, aber als in der Rheinischen Post stand, dass ein Grippevirus unterwegs ist in Kleve und Umgebung, da hab ich es auch sofort gemerkt:
Kratzen im Hals und der ganze Schladderadatz.
Die Frau meinte zwar, ich übertreibe ein bisschen, aber so sind wir Männer. Bei einem kleinen Ohrstecher leiden wir unter extremen Blutverlust und die Frauen können froh sein, dass wir solche Sachen nach ein paar Tagen überhaupt überlebt haben.
Dabei fällt mir immer dieser Klassiker ein:
“Herr Doktor, der Hypochonder von Zimmer 24 liegt im Sterben.” – ” Na jetzt übertreibt er aber!”
Glücklicherweise war mein Computer nicht von einem Virus befallen.
Boah, stelle Dir mal vor, der würde anfangen zu husten und zu keuchen und ich müsste ihm ein Fieberthermometer in den USB-Anschluss schieben. Nicht auszudenken…
Apropos: “Computer”

“Manche Computer kosten ein Vermögen, manche nur den Verstand.”

Für meinen Teil habe ich festgestellt, dass beim Computer in jedem Programm immer ein kleines Programm kämpft, um aus der Reihe zu tanzen.
Wo wir gerade dabei sind:

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Neulich stand ich im Computerladen um ein paar Fragen zu irgendwas zu stellen.
Leider war ich etwas zu spät dran und musste einem Mittsechziger den Vortritt überlassen. Eine glückliche Fügung, sonst hätte ich folgenden Dialog nicht mitbekommen:
” Minne Jong hätt enne Kompuuter än den dütt et niet mehr.”
(Übersetzung: “Mein Junges hat einen PC und der ist gestorben.”)
Verkäufer: ” Erstaunlich! Was hat er denn?” – “Minne Jong?” – “Nee, der Compjuter.” (lächel)
“Denn es well kapott.” (Übersetzung: “Der iss wohl tot.”)
Verkäufer: ” Was fehlt ihm denn genau?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, dem Compjuter.” (lächel)
“Jo – Den dütt et niet mehr.” (Übersetzung: “Der iss hinüber, Arsch!”)
Verkäufer: “Da kann ich so natürlich nicht viel zu sagen. Können Sie ihn nicht mal ins Geschäft bringen?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, den Compjuter.” (lächel)
“Dat weet ek niet, minne Jong scheckt min ömmer vöör, want ek mot dat dann betoale.”
(Übersetzung: ” Dat weiss ich doch nich, mein Junges checkt mich immer vor, denn er hat keine Kohle.”)
Verkäufer: “Aber so kann ich ja nichts dazu sagen. Wir könnten ihn ja mal auf Fehlfunktionen untersuchen, wenn sie ihn hierher bringen.”
“Minne Jong?” “Nein, den Compjuter.” (lächel – aber nicht mehr so freundlich)
“Wat kost son Ondersükereij dann?” – (Übersetzung: “Watt kostet sonne Unterzuckerung denn?”)
Verkäufer: “So um die 35.-Euro.” –
“Än wenn ek ennen neijen Kompuuter koch, wörd dat dann verrekent?”
Übersetzung: (” Un wenn ich getz ennen neuen Computer koche, würde das dann verrechnet?”)
Verkäufer: “Eigentlich nicht, aber wir könnten Ihnen je nach Neueinkauf mit der Hälfte entgegen kommen.”
“Geij wet ja, wie die Blaage sinn.” – (Übersetzung: “Sie wissen ja, wie die Kinderkes sind.”)
“Än weij Alde motten ömmer alles betoale.” (Übersetzung: “…und der Alte zahlt.”)
“Wat kost dann enne neije Kompuuter?”
Verkäufer: “Nun, das liegt daran, was alles notwendig ist, Betriebssystem, Grafikkarte, Festplattengröße und und…”
“Ek gelööf alleen dat “und und…” kost min all fiffhondert Mark, äh Euros.”
(Übersetzung: “Ich gelobe, alleine das “und und…” kostet mich alle fünfhundert Böcke.”)
Verkäufer: “Am Besten ist, Sie kommen noch mal mit Ihrem Sohn hierher und bringen den Computer mit, dann wird sich alles zeigen.” (viel lächel)
“Denn veredammde Driet met die verreckte Denger – ek sin et satt näss kalde Papp!”
(Übersetzung:  “Der vermalledeite Abfall mit die kaputten Dinger – ich bin dat gesättigt wie nasskaltes Papier!”)
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Was soll ich sagen?

Ich hätte so gerne vom Verkäufer einen Anruf bekommen, wenn der Mensch mit seinem Sohn auftaucht, aber das ging dann wohl doch zu weit.
Allerdings bestätigte er mir, dass das nicht ein Einzelfall war, sondern er kontinuierlich solche genialen Episoden erlebt. Darum sei er auch so ruhig geblieben und hätte sich ein nettes Lächeln angewöhnt. – Jo – alles klar Verkäufer (Applaus)

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

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Naja! Kleve, die waldreiche Lohengrinstadt

Naja! Kleve, die waldreiche Lohengrinstadt

Es stimmt sicherlich, das Kleve eine waldreiche Stadt ist, wie es hier mittig auf dieser Ansichtskarte steht. Jedoch sieht man den Beweis dieser Behauptung nicht wirklich auf den ausgewählten Stadt-Fotos. Eventuell noch beim Amphitheater, aber beim Blick auf die Stadt, der Schwanenburg und dem Kriegerehrenmal nimmt man es nur bedingt wahr. Da denkt man doch eher an den Reichswald etc.

Naja! Kleve, die waldreiche Lohengrinstadt

Der “Beltermann”- Brunnen von Kleve

Der “Beltermann”- Brunnen von Kleve

Auch Anfang der Fünfziger Jahre war der “Beltermann”-Brunnen von Kleve ein sehr beliebtes Fotomotiv. Das “Schüsterken” – auch “Spuckmänneken” genannt, gehört neben der Schwanenburg zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Kleve.
Im Hintergrund ist noch der legendäre Verkehrs-Pavillion des Klever Reisebüros zu sehen.

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(Foto: KLE-Blatt)

Herr Koekkoek mit dem weißen Hut

Herr Koekkoek mit dem weißen Hut

Die Büste des berühmten Landschaftsmalers Barend Cornelius Koekkoek, der seinerzeit in Kleve (Cleve) wirkte und zahlreiche unvergessliche Meisterwerke schuf, zeigt sich im Winter mit einer natürlichen weißen Kopfbedeckung aus Schnee.

Herr Koekkoek mit dem weißen Hut

(© Maro-Fotodesign)

Wesentlich angenehmer – zumindest von den Temperaturen her- zeigt er sich bei illuminiertem Licht an einem lauen Sommerabend.
Wer sehnt sich momentan nicht nach ein wenig Wärme und ein paar Sonnenstrahlen?

Herr Koekkoek mit dem weißen Hut

(© Maro-Fotodesign)

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