Das Spitzhaus am Prinz-Moritz-Weg

Das Spitzhaus am Prinz-Moritz-Weg

Am Eingang des Prinz-Moritz-Weges an der heutigen Worcester-Brücke stand dieses niedliche Häuschen mit spitzem Dach. Es war wohl eine Art Kiosk und hatte – man höre und staune – insgesamt vier Dachgauben. Hat da am Ende doch jemand drin gewohnt? Interessant für die damalige Mode ist der Junge links mit der sogenannten Schiebermütze. Diese Kopfbedeckung ist übrigens heute wieder hochaktuell. Die bedeckte Kleidung der anderen Herrschaften brauchen noch eine gewisse Zeit, um wieder in Mode zu kommen. 🙂

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Kegelclubs in Kleve

Kegelclubs in Kleve

Die Zahl der Kegelclubs in Kleve nimmt immer weiter ab. Zusammenschlüsse wie „Die Pudel-Penner“, „Alle Achte“ oder „Feuchte Kugel“ sind längst Geschichte. 😉

Im Zuge von Bowling, Internet, Wii, Playstation und anderen Sport-Ersatzgeräten, sowie den Betätigungen in Sportstudios oder auf dem Golfplatz ist der traditionelle Kneipensport immer mehr in den Hintergrund gedrückt worden.

Den wirklichen Niedergang leitete jetzt aber das aktuelle Nichtrauchergesetz ein. Das Rauchen gehörte zum Kegeln wie die Kugel, die Kegeltour und der Pudel.

Schwelgen wir also in Erinnerungen und amüsieren wir uns mit den Protagonisten dieses Klever Kegelclubs aus einer Zeit, die weit mehr als 60 Jahre zurück liegt.

Wir sehen hier übrigens die traditionsreiche Kegelbahn des alten Kolpinghauses.

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Damals gab es noch keine automatische Kegelbahn, sondern man beschäftigte so genannte „Kegeljungs“, die nach einem Wurf die gefallenen schweren Holzkegel von der Bahn räumten und sie für jeden Wurf aufstellten oder ausrichteten. Das gab den Aktiven dann natürlich Zeit für ein Bierchen oder einen „Kurzen“ und natürlich für eine Zigarette.

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Diese sportlichen Damen trugen zum Kegelabend ihr schönstes Sonntagskleid, welches heute anmutet wie ein altes Nachtgewand. Aber so war die Mode damals. Den Figuren sah man die Aktivitäten allerdings nicht wirklich an, aber das hatte wohl etwas mit dem damaligen Wirtschaftswunder zu tun. 😉

Ein Friseur-Salon auf der Herzogstraße

Ein Friseur-Salon auf der Herzogstraße

Anfang der Sechziger Jahre ließ man sich u.a. auch auf der Herzogstraße im Salon van Berkum die Haare waschen, schneiden, legen, föhnen. Es war die Zeit, als die Friseure bei den Damen vorwiegend Dauerwellen, Wasserwellen und Hochsteck-Frisuren machen mussten. Bei den Herren gab es eigentlich nur den Fasson-Schnitt, was immer das war und ist. 🙂

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(Foto: KLE-Blatt)

Hier sehen wir den Meister Theo van Berkum bei der Arbeit. Man sieht das typische Salon-Interieur der Golden Sixties. 🙂

Übrigens: An gleicher Stelle werden aktuell immer noch Haare „gemacht“.

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(Foto: KLE-Blatt)

Tolle Aktion eines Klever Unternehmens

Tolle Aktion eines Klever Unternehmens
Gedenken an den 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe
Anlässlich des 30. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe hatte die Firma
Scheerer Hörakustik GmbH zur Abgabe nicht mehr benötigter Hörgeräte
aufgerufen. Die Einnahmen einer Stunde an diesem Tag sollten ferner der
Niko Nissen Stiftung gespendet werden. Diese Einnahmen wurden durch
Spenden von Kunden und die Firma Scheerer selber aufgerundet.
Auf einer gemeinsam besuchten Fortbildung konnten Sebastian und
Wolfgang Scheerer nun einen Scheck in Höhe von 1.000,00 € an Martin
Nissen überreichen.
Es wurden ferner etwa 100 Hörgeräte gesammelt. Artur Kerenker, ein
Mitarbeiter der Firma Scheerer, wird diese im September mit nach Pinsk
nehmen. Dort werden die gespendeten Hörgeräte Schwerhörigen in dieser
Region angepasst werden.
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(Foto: Scheerer Hörakustik)

Ulli Wanders singt: Wenn die Rosen wieder blühen

Ulli Wanders singt: Wenn die Rosen wieder blühen 

Die Klever Volksmusik- und Schlagersängerin Ulli Wanders singt hier ein flottes Sommerlied aus der Feder von J.Reintjes und Willi Liffers.

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(Foto: KLE-Blatt)

Hier der Text zum Mitsingen:

WENN DIE ROSEN WIEDER BLÜHEN

Ich öffne das Fenster und staune
Der Morgen ist erwacht
Ein Duft versprüht gute Laune
Wenn die Sommersonne lacht

Ja wenn die Rosen wieder blühen
und Rhodos erwacht
Fang ich an zu träumen, möchte nichts versäumen
in Griechenland

Ja wenn die Rosen wieder blühen
und Rhodos erwacht
Beginnt der Zauber, wo stets die Seele lacht

Es duftet nach herrlichen Rosen
Sie erstrahlen in ihrer Farbenpracht
Die Sonne bringt sie zum Leuchten
Die Natur hat’s gut gemacht

Ja, wenn die Rosen wieder blühen…

Geht die Sonne spät abends unter
Spielt bei Nicos noch die Musik
Dann möcht‘ ich lang noch nicht heim
So kann es in Griechenland sein

Ja wenn die Rosen wieder blühen…

Die Kellener Mühle

Die Kellener Mühle

Die Mühle van-Egeren in Kellen stammt aus dem Jahr 1938 und ist heute noch vom Klever Ring aus zu bewundern. Dieses Foto stammt vermutlich aus den 70er Jahren, wenn man sich die Autos so anschaut. Die Flügel hatte man dem traditionellen Bauwerk da bereits heraus gerissen. Dennoch ein sehenswertes Relikt aus anderen Zeiten.

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(Foto gezeigt von Bernd Janssen)

Der Wahnsinn auf der Großen Straße in Kleve

Der Wahnsinn auf der Großen Straße in Kleve

Auf diesem Bild sehen wir nochmal, was sich die Stadtväter von Kleve dabei gedacht hatten, damals hier eine Fußgängerzone einzurichten. Unsäglich lange Autoschlangen bewegen sich träge durch die von Parkplätzen auf dem Seitenstreifen eingeengte Fahrbahn. Es muss ein fantastisches Aroma für die Fußgänger und Radfahrer gewesen sein, die hier gezwungen waren, die Abgase einzuatmen. Aktuell ein ziemlich verwirrender Eindruck.

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Sommer-Spaß im Freibad von Kellen

Sommer-Spaß im Freibad von Kellen

Der Schein trügt. Es war eigentlich noch nicht viel los im Freibad von Kellen, als dieses Foto geschossen wurde. Etwas später an so heißen Sommertagen konnte man vor lauter Menschen das Wasser kaum noch sichten und ein Platz zum Sonnen auf der Liegewiese war so selten wie manche Briefmarke. Die Gesprächs-, Kreisch- und Krach-Kulisse war vermutlich höher als bei einem Rock-Konzert von AC/DC. Aber wer dabei war, hat es genossen.

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Foto aus: „Källe min Heimat“

Haus in Keeken auf Vossegatt 23 – Gestern + Heute

Haus in Keeken auf Vossegatt 23 – Gestern + Heute

Es handelt sich um ein so genanntes T-Haus. Zweigeschossig mit Mittelrisalit (hervorspringender Gebäudeteil) Erker im 1. Obergeschoss. Walmdach; Backstein. Nur der Risalit und die Ecken sind verputzt. Der Wirtschaftsflügel besteht aus Backstein verputzt mit Backsteinblende. Baujahr: 1905

Hier die Ansicht von der Straßenseite aus.

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(Foto aus 1976-1977: Annegret Gossens – Das Gesicht einer Stadt – Erhaltenswerte Gebäude in Kleve)

Aktuell hat sich in den letzten über 100 Jahren nicht allzu viel verändert. Es sind einige Fenster dazu gekommen und das Dach wurde erneuert und mit Gauben ergänzt. Die Bausubstanz wurde weitgehend erhalten.

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(Foto: KLE-Blatt)

Hier sehen wir die Deich-Seite, die sich optisch kaum verändert hat.vossegatt 23
(Foto aus 1976-1977: Annegret Gossens – Das Gesicht einer Stadt – Erhaltenswerte Gebäude in Kleve)

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(Foto: KLE-Blatt)

Hast Du auch bei Pogge Wim gegessen?

Hast Du auch bei Pogge Wim gegessen?

Kaum jemand in Kleve wusste damals vom Stadt-Grill, obwohl man den Imbiss sehr wohl kannte. Allerdings hieß es eigentlich nur immer: „Komm, wir gehen bei Pogge Wim Schaschlik essen!“

Der Name wurde assoziiert mit der daneben befindlichen Metzgerei, die ebenfalls von Familie Lievertz geführt wurde. Die wohl geschäftlich beste Zeit erlebte der Imbiss, als sich noch McDonald’s gegenüber befand. Viele Gegner von Hamburgern und Big Mäc sahen dann im Stadt-Grill die passende Alternative.

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Margarine-Union von Christo verpackt?

Margarine-Union von Christo verpackt?

Ein äußerst interessantes Bild, denn es sieht fast so aus, als sei das damals neu errichtete Union-Verwaltungsgebäude vom bekannten Verpackungs-Künstler Christo bearbeitet worden. Der Durchgangsverkehr lag bereits durch die geschlossene Glück-auf-Schranke lahm. Nur die Fußgänger kamen hier noch durch. Im Hintergrund sehen wir die Bensdorp-Kakaofabrik und dort wo man links die geöffnete kleine Schranke sieht, fährt man heute am letzten Gleisstück entlang zum Kreisverkehr.

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(Foto: Fritz Wippich)

Blackwood Castle und Baskerville bei Kleve

Blackwood Castle und Baskerville bei Kleve

Nun – viele Klever werden es überhaupt nicht wissen, aber Schloss Moyland war 1967 ein Original-Drehort der Rialto-Film für den Edgar Wallace Film “Der Hund von Blackwood Castle”. Seine dem Tudor-Stil angepasste Architektur bot sich als ideale Kulisse für den düsteren Krimi des legendären Autors an.

Bereits im Jahre 1937 diente Schloss Moyland als Außendrehort für den bekannten Sherlock Holmes-Film „Der Hund von Baskerville“mit dem damals bekannten Schauspieler Basil Rathborne.

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Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Boah, heute Morgen hatte ich einen gewaltigen Hickepick.

Kennst Du das auch, wenn man gerade gemütlich am Frühstückstisch sitzt, den dampfend duftenden Kaffee vor sich, Brötchen mit lecker wat drauf im Anschlag und dann knallt es aus Deinem Körper, weil Du unvermittelt die Luft in einem kurzen, knappen Stoß so aufsaugen musst, dass Dein Gegenüber meint, Du hast Dich bei Ihrem/Seinem Anblick derart erschreckt, dass Dir die Brocken im Hals stecken bleiben?

„Doar heij denn Papp ewell op.“ (Übersetzung: “ Da hast Du aber schnell gefrühstückt.“ )

Doppelt schlimm entwickelt sich die Situation, wenn Du unmittelbar nach dem Hick auch noch böksen musst.

„Doar goij ewell godome ont kneste – doar sit geij ennen ganz ärmen Schloof.“

(Übersetzung: “ Da gehste mich aber gewaltig ant knistern – da biste mich einen ganz ärmlichen Schlauf.“ )

Wow – eine neue Wortschöpfung: „Schlauf“ (hihi)

Naja, auf jeden Fall hatte ich ganz schön zu kämpfen mit meinem Hickepick, der mich erst nach gut einer Stunde verließ und den irritierenden Blick gleich mitnahm.

Eigentlich wollte ich Dir heute von etwas ganz anderem erzählen – nämlich von der schönsten Jahreszeit, wo es das Laub gibt, welches niemals wächst und immer kürzer wird:

Urlaub!

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Apropos: „Urlaub“:

In den Niederrheinischen Blättern habe ich gelesen, dass die Region hier als Urlaubsziel gänzlich unbekannt ist.

Selbst Radfahrer, Wanderer, Jogger, Walker oder Paddler, die hier doch bestens auf Ihre Kosten kommen würden, nehmen kaum Notiz von uns.

Dabei haben wir doch nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell so Einiges zu bieten. Hier haben wohl die zuständigen Behörden und Verantwortlichen einiges nachzuholen, wollen wir doch auch vom Tourismus profitieren.

Was soll ich sagen?

Vielleicht sollte man mal Shopping-Touren für die Geschäfte in Kleve anbieten oder generell für das Besichtigen und Einkaufen in Kleve?

Wenn wir mal ein paar Tage oder manchmal auch mal zwei Wochen unterwegs gewesen sind, dann freuen wir uns schon, den Schwanenturm wiederzusehen.

„Dann sin weij blij wär t’hüss te sinn.“ (Übersetzung: „Home sweet home.“ )

Sollten Dir die Geschichten über Kleve gefallen und Du möchtest auch mal eine Story von Dir oder Deiner Firma lesen, dann lass es mich wissen oder melde Deine Firma einfach bei KLE-Blatt an.

Muss ja auch mal ein wenig Eigenwerbung machen. (Hihi)

Zum Schluss hier noch einer aus Kleve:

Ein Vogelzüchter aus Kellen hatte eine wundervolle Voliere mit zahlreichen seltenen Piepmatzen. Er ließ niemanden an seine Lieblinge ran, nicht mal seine Frau. Doch eines Tages kam er ins Krankenhaus und musste seiner Gattin die Pflege überlassen. Als er nach drei Wochen wieder zurückkam, waren alle Tiere verendet, bis auf den stabilsten Vogel, den er „Kawänzmann“ getauft hatte. Schweren Herzens wollte er sich letztlich auch von diesem Flattermann trennen und gab eine Anzeige im Wochenblatt auf:

“ Weil meine Frau nichts von Vögeln versteht, verkaufe ich meinen Kawänzmann.“

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.

Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

Guckst Du:

Titelfoto Band2

Hochzeit auf der Kirchstraße in Kleve

Hochzeit auf der Kirchstraße in Kleve

Zumindest sieht es auf dieser alten Karte so aus. Im Vordergrund erkennt man Service-Personal und die Kirchstraße ist voll mit Menschen, die etwas zu feiern scheinen. Warum nicht eine Hochzeit? Dagegen sieht die Hagsche Straße geradezu leer aus und in der Nähe von Otto dem Schütz war vermutlich gefahrloses feiern angesagt. 😉

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Die unbequemen Plätze im Caliente

Die unbequemen Plätze im Caliente

Wer in den Achtzigern in der Klever Diskothek „Caliente“ aufgeschlagen hat, der dürfte auch die lindgrünen Barhocker noch in Erinnerung haben. Aber wer in aller Welt konnte hier gemütlich an der Theke sitzen? Die Sitzgelegenheiten im Vordergrund standen mit der Lehne an der Wand und die Sitzfläche stieß unmittelbar an die Theken-Wand an. Falls jemand sich zu solch einem tollen Platz vorgekämpft hatte, dann konnte er eigentlich nur dort sitzen mit angezogenen Beinen und den Knien unterm Kinn. 🙂

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(Foto: Dave Davis)

Die Platanen an der Wasserburgallee

Die Platanen an der Wasserburgallee

Als dieses Bild Mitte der Siebziger Jahre entstand, wurden den dortigen Platanen keine großen Überlebenschancen eingeräumt, wenn das hohe Verkehrsaufkommen an der Wasserburgallee nicht eingedämmt würde. Nach und nach wurde zunächst der Bahnverkehr eingestellt und die Allee bekam Entlastung durch die Anbindung vom Landwehr an den Klever Ring.

Aber selbst diese Maßnahmen konnten nicht alle Platanen retten, denn vom 18. auf den 19. Januar 2007 schlug der Orkan Kyrill mit voller Macht zu und entwurzelte zahlreiche dieser riesigen großen Bäume, die damit eine Schneise der Verwüstung zeigten.

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(Foto: „1977 im Kleverland“ – G.Evers/P.Janssen)

Fahrräder auf der Tiergartenstraße

Fahrräder auf der Tiergartenstraße

Als dieses Foto von der Tiergartenstraße entstand, kamen die Teilnehmer der Fiets-Vierdaagse sicher noch nicht durch Kleve. Es sieht wie ein Auto-freier Sonntag aus, denn die Menschen fahren mit ihren Rädern mitten auf der Straße. Heute würden sie das nicht mal zwei Minuten gefahrlos machen können. Nun – aber damals gab es eben noch nicht allzu viel Kraftstoff betriebene Fahrzeuge. Da konnte einem höchstens mal ein Pferdefuhrwerk begegnen.

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Die Terrasse im Kermisdahl

Die Terrasse im Kermisdahl

Eine alte Holzbank lädt auf dem Prinz-Moritz-Weg zum Verweilen ein auf dieser gemauerten und mit Holzbalken bedeckten Terrasse, die in den Kermisdahl hinein ragt. Ein idyllischer Platz, von dem aus man an Sonn- und Feiertagen die zahlreichen Bötchen auf dem Wasser beobachten konnte. Reste davon kann man heute noch sehen.

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Die einsame Tankstelle von Kellen

Die einsame Tankstelle von Kellen

Man mag es kaum glauben, aber der einsame Flachdach-Bau am oberen Rand des geradezu geometrisch bearbeiteten Feldes war die damalige Tankstelle auf der Emmericher Straße. Sie steht dort immer noch, jedoch musste das Feld dem Bau des Finanzamtes weichen. Ein unwirkliches Bild der jüngeren Kellener Vergangenheit.

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(Foto: Fritz Wippich)

Die „Alte Kaserne“ von Kleve

Die „Alte Kaserne“ von Kleve

Die „Alte Kaserne“ von Kleve befand sich auf dem Heideberg und prägte mit ihrem mächtigen Walmdach eine unübersehbare Ansicht im Stadtbild.

Das III. Bataillon des Infanterieregiments „Vogel von Falckenstein“ war hier bis zum Bau der „Neuen Kaserne“ an der Brabanter Straße untergebracht. Im Jahre 1924, nach Abzug der Belgier aus Kleve, bezog die Stadtverwaltung das Gebäude, wo zeitweise unter Anderem sogar Schulklassen unterrichtet wurden.

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(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende“)

Klever Klatschmohn und die Liebe

Klever Klatschmohn und die Liebe

Zwischen Mai und Juli findet man ihn wieder – vorwiegend in Getreidefeldern – so wie auf diesem schönen Bild. Der rote Klatschmohn wächst meistens zusammen mit den blauen Kornblumen und verleiht den Feldern eine farbige Note.

Im arabischen Raum symbolisiert der Klatschmohn die Liebe. So schrieb der persische Dichter Sohrab Sepehri in einem berühmten Gedicht: „So lange es den Klatschmohn (=Liebe) gibt, muss gelebt werden!“ Darüber hinaus symbolisiert sein schwarzer Mittelpunkt die Leiden der Liebe. Aber auch in der Heraldik wird der Klatschmohn gerne in Familien-Wappen geführt. In diesem Zusammenhang nennt man ihn auch Klapperrose.

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(Foto: Duck (Hans-Wilhelm Heek))

Die Stromleitung im Amphitheater

Die Stromleitung im Amphitheater

Lange hat es sie vermutlich nicht gegeben. Aber wie man hier sieht, hat es sie gegeben: eine total hässliche Stromleitung mit ihren Masten mitten durch das Klever Amphitheater. Es ist schon sehr lange her, denn Ceres steht noch in ihrem Tempel und die Fontänen steigen noch mit voller Kraft in die Höhe.

Interessant die Karten-Unterschrift: „Amphitheater gegenüber Hotel Rest. Haus Styrum Cleve“. Das Foto stammt vom damaligen Klever Fotografen Ballizany, der sein Atelier in der Kirchstraße hatte.

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Rhenania am Klever Hafen

Rhenania am Klever Hafen

Der Kran der Rhenania dampft aus allen Rohren und gibt zu verstehen, das hier gerade die Ladung des Schiffs gelöscht wird. Die Silos links davon sind bereits fast voll. Man hat tatsächlich den Eindruck, als stehe man hier in den Sechzigern am Hafen-Kai und beobachtet das Geschehen aus erster Hand.

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(Foto: Fritz Wippich)

Ein beeindruckendes Klever Denkmal

Ein beeindruckendes Klever Denkmal

Warum baut man es nicht wieder auf in Kleve? Repräsentative Plätze gäbe es ja dafür. Und Fotos, die es aus allen erdenklichen Richtungen zeigen gibt es genügend. Alleine auf diesem Bild sieht man schon, wie fantastische dieses Lohengrin-Denkmal einmal ausgesehen hat. Gibt es keine Sponsoren?

Der Lohengrin-Brunnen am Fischmarkt ist ja eine andere Nummer…

Noch mehr darüber findet man auch hier:

KLICK MICH!

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Kleve einmal unverändert

Kleve einmal unverändert

Überall verändert sich in Kleve das Gesicht der Stadt. Zahlreiche historische Gebäude sind nicht nur dem Weltkrieg, sondern auch der Bau- und Abrisswut mancher Stadt-Oberen zum Opfer gefallen. Eine rühmliche Ausnahme bildet die Stiftskirche, die wir hier in den 1970ern sehen. Den Parkplatz rechts unten gibt es zwar nicht mehr, aber ansonsten sieht es dort fast noch genauso aus wie vor 40 Jahren. Selbst die hässlichen Beton-Würfel stehen dort immer noch. Nun – die Bäume sind natürlich ein wenig gewachsen. 😉

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Wochenmarkt an der Lindenallee

Wochenmarkt an der Lindenallee

Der Wochenmarkt an der Lindenallee in Kleve gehört seit Jahrzehnten zur festen Institution des Wirtschaftslebens. Was früher auf dem Großen Markt und dem Kleinen Markt „abging“ wurde irgendwann auf den Platz an der Lindenallee verlagert.

Nach wie vor ist der Markt nicht nur Quelle des Einkaufs an Lebensmitteln aus der Region, sondern er dient auch als Treffpunkt und Gesprächsort für die Menschen.

Hier sehen wir eine Aufnahme aus den Achtzigern, wie es damals dort zuging.

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(Foto: „Bilder unserer Stadt KLEVE“ – W.Johannes-A.Puyn-E.Wirths)

Kaufhaus Mildenberg auf der Großen Straße

Kaufhaus Mildenberg auf der Großen Straße

Das Geschäft für Ansichtskarten und Reiseandenken von Sally Mildenberg, dass man auch als eine Art Basar betrachten konnte, sehen wir hier im Jahre 1930. An gleicher Stelle entstand später das Kaufhaus Koken. Das Gebäude befand sich damals gegenüber dem Hotel „Kaiserhof“  mit seiner prächtigen und beliebten Weinstube. Für mehr Infos geht es hierher:

KLICK MICH!

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(Foto: Heinz Lankeit)

Der Steinweg und das Clever Nadelöhr

Der Steinweg und das Clever Nadelöhr

Das Foto zeigt den Steinweg im Jahre 1900. Es wurde aufgenommen in Höhe der Einmündung der Kockstege.

Wie zu dieser Zeit üblich, lag auf den Straßen reichlich Pferdemist, da es noch kaum Autos gab. Im Hintergrund sieht man das damals gefürchtete Clever Nadelöhr, wo sich die Straße auf wenige Meter verengte. Dort hatte früher das Hagsche Tor gestanden. Rechts sieht man die renommierte Glas- und Tapetenhandlung Battermann. Dort vertrieb man u.a. auch Linoleum, Bürsten- und Pinsel-Waren, streichfertige Farben und Lacke, Cocos-Waren, Wachstücher und Bohner-Artikel.

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(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende“)

Ein tolles Hotel in Kleve

Ein tolles Hotel in Kleve

Ein prachtvoller Blick auf das legendäre Klever Hotel Stirum, inmitten von sommerlichen satt wachsenden Bäumen, Sträuchern und Blumen. Es hatte schon was, sich hier einmal nach einem Spaziergang im Forstgarten und rund um das Amphitheater im gemütlichen Biergarten nieder zu lassen, den sonntäglichen Live-Auftritten des Orchesters zu lauschen und die Angebote des Wein- und Bierrestaurants zu nutzen.

Viel mehr davon gibt es hier auf KLE-Blatt, wenn man oben rechts in die Suchmaske den Begriff Hotel Stirum eingibt.

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Die Schwanenburg in New York

Die Schwanenburg in New York

Vermutlich erkennt man sie auf den ersten Blick überhaupt nicht, aber bei näherem Hinsehen wird man die Schwanenburg entdecken. In Las Vegas würde wahrscheinlich niemand länger darüber nachdenken, denn dort baut man ja fast alles nach. Aber hier vor der Skyline von New York? Das Grundstück dafür ist kaum vorhanden und der Preis würde astronomische Summen erreichen. Also steht sie doch besser in Kleve. 🙂

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(Foto + Bearbeitung: Klaus Viethen)