Erinnerung an den Klever Lustgarten

Erinnerung an den Klever Lustgarten

Diese Schöpfung aus der Zeit des Prinzen Moritz von Nassau stand, vom Prinzenhof aus gesehen am Ende des Weges, der von dort aus den Kermisdahl-Abhang entlang durch den Prinz Moritz-Park führte. Sie gab hier viele Jahre lang als einziges Überbleibsel Zeugnis vom ehemaligen herrlichen Lustgarten von Prinz Moritz, im Anschluss an Schloss Prinzenhof. Während alles andere im Verlaufe der Jahrhunderte verschwunden ist, war diese Figur des Apollo bei den Aufräumungsarbeiten nach dem zweiten Weltkrieg ebenfalls achtlos verloren gegangen. Spätere Anstrengungen, das Kunstwerk wieder aufzufinden, waren vergebens.

Links im Bild erkennt man noch die hohe Mauer, die früher den Park zwischen dem Abhang zum Kermisdahl und der Nassauerallee nach Süden hin abgrenzte.

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(Foto: „Ich denke oft an Cleve“ – Ernst Hannen)

Der Tante Emma Laden am Kellener Freibad

Der Tante Emma Laden am Kellener Freibad

Dieses Bild entstand im Jahre 1972 und zeigt die Inhaberin des kleinen Centra-Ladens, Frau van Berkum, auf der damaligen Kreuzhofstraße (heute van-den-Bergh-Straße), der sich schräg gegenüber vom Kellener Freibad befand.

Wir sehen hier die gängigen Produkte eines Lebensmittel-Geschäftes der Siebziger, die auch heute noch zum großen Teil die Grundnahrungsmittel darstellen.

Gut erkennbar sind im Regal die Dosenmilchmarken Glücksklee und Bärenmarke, Brand Zwieback, Kölner Zucker. Pfanni Kartoffelknödel, Diamant Mehl, Biskin und Palmin Backfette, Milkana Käse-Dreiecke, Appel und Kraft Majonnaise, Bounty-Riegel und vieles mehr. Heute alles Markenprodukte. Damals gab es keine Billig- oder Eigenmarken, denn das Sauerkraut kam noch frisch aus dem Fass, ebenso wie eingelegte Heringe. Bohnen, Mais und Erbsen waren getrocknet und wurden „lose“ verkauft. Das traf auch für Bonbons zu. Und auch die Waage war noch nicht elektronisch. 🙂

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(Foto: KLE-Blatt)

Karnevalssitzung der „Schwanenfunker“ in der Klever Stadthalle

Karnevalssitzung der „Schwanenfunker“ in der Klever Stadthalle

Begeisterung bei einer Karnevalssitzung in der Klever Stadthalle. Der Elferrat des Karnevalsvereins „Schwanenfunker“ ist hier in Aktion, um das Programm standesgemäß zu begleiten. Diese Sitzung fand Mitte der Achtziger Jahre statt. Aber auch aktuell verstehen es die Schwanenfunker – wie auch alle anderen örtlichen Karnevalsvereine – ordentlich auf den Putz zu hauen. 🙂
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(Foto: „Bilder unserer Stadt“ W.Johannes/A.Puyn/E.Wirths)

Seltsamer Gottesdienst in der Stiftskirche

Seltsamer Gottesdienst in der Stiftskirche

Nun – wir sehen hier ein Bild vom Anfang der Fünfziger Jahre. Die Stiftskirche war im Wiederaufbau, wie wir an den Gerüsten, auf denen die Maurer die Gewölbe wieder herstellten, sehen können. Das hielt die Klever Gläubigen jedoch nicht davon ab, einen Gottesdienst zu besuchen.

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(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Füttern der Gartenvögel im Klever Winter

Füttern der Gartenvögel im Klever Winter

Auch wenn Experten heute raten, Gartenvögel das ganze Jahr über zu füttern, so sind es doch vor allem die Wintermonate, in denen die Menschen ihre Vogelhäuschen füllen. Es gibt einige Punkte, die man jetzt bei der Fütterung der gefiederten Freunde berücksichtigen sollte: Das angebotene Futter muss art- und schnabelgerecht sein, sonst bleibt es trotz Hunger der Tiere am Futterplatz liegen. Billigfutter enthalten übermäßig Feinsämereien oder für Gartenvögel ungeeignete ganze Getreidekörner. Von Weichfressern, Körner- und Beerenfressern gleichermaßen gerne verzehrt werden zarte, fettummantelte Haferflocken.

Man sollte aber unbedingt darauf achten, das alle Fettprodukte – egal ob Fettflocken, Knödel oder Vogelschmäuse – mit naturbelassenem Fett hergestellt worden sind – nicht mit billigem Speiseöl oder gehärtetem Fett. Das nämlich kann von den Vögeln in hart gefrorenem Zustand gar nicht bepickt und darüber hinaus von ihnen auch gar nicht verdaut werden. Wer den möglichst sauberen Futterplatz schätzt, wählt schalenloses Futter. Das wird von den Tieren restlos aufgepickt.

Drosselvögel freuen sich an frostfreien Tagen auch über einen halben, mürben Apfel. Sobald Sie die Hauptfresszeiten der Vögel an ihren Fütterungsplätzen herausgefunden haben, sollte passend dazu auch immer mal wieder frisches Trinkwasser angeboten werden. Besonders bei Minustemperaturen, wenn viele andere Wasserquellen gefroren sind, ist das für die Tiere wichtig.
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(Foto: Meik Waechter)

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