Live-Musik im Bierkeller

Live-Musik im Bierkeller

Es war eng. Es war dunstig. Man durfte noch rauchen. Aber es war eine ganz eigene Atmosphäre mit dem gewissen Etwas, das man in dieser Form liebte und sich der Live-Musik der Einzelinterpreten, Duos, Trios oder Bands einfach hingab und die Darbietungen genoss. Wir sehen hier zwei Recken, die mit ihren Gitarren für die richtige Stimmung sorgten. Der Ruf nach Live-Musik in Kleve ist eigentlich nie verstummt. Und es gibt sie ja immer noch hin und wieder.

bierkeller kleve
(Foto: Bernd Rave)

Das Isolierhaus vom St.-Antonius-Hospital

Das Isolierhaus vom St.-Antonius-Hospital

Man mag es kaum glauben, aber es steht auf dieser Karte, das es sich bei diesem Gebäude um das Isolierhaus des St.-Antonius-Hospitals in Cleve handelt. Wurden hier die Fälle von Quarantäne oder schwer erziehbare Kranke untergebracht? Es gibt bestimmt noch jemanden, der das weiß und auch noch sagen kann, wo dieses Haus sich befunden hat.

isolierhaus-krankenhaus
(Foto gezeigt von Berry Sixtyfive)

Kleve und die Tudors

Kleve und die Tudors

Es ist eigentlich nur eine kurze Einblendung in der TV-Serie „Die Tudors“, um darauf hinzuweisen, das die Abgesandten des englischen Königs Heinrich des 8. um 1540 sich auf eine „Sichtungs-Reise“ nach Cleve begaben, um die beiden Schwestern des damaligen Herrschers „Wilhelm der Reiche“ zu begutachten. Letztlich entschied Heinrich sich, Anna von Cleve zur Frau zu nehmen, nachdem er ein von seinem Hofmaler Hans Holbein gemaltes Portrait der Dame sah, was ihm gefiel. Die Wirklichkeit sah aber anders aus und so dauerte die nie vollzogene Ehe lediglich ein halbes Jahr.

Das Bild zeigt die Vorstellung der Filmemacher von der damaligen Schwanenburg, die hier mit sehr viel Fantasie der Wirklichkeit extrem verfremdet wurde. Wie jeder weiß steht die Burg auf dem Burgberg, der hier zugunsten einer Eingangsmauer mit langer Zufahrt einfach ignoriert wurde. Ein solches Bild hat es in Wirklichkeit nie gegeben. Auch der Schwanenturm sah im 16. Jahrhundert komplett anders aus. Eine genauere Recherche für den Film ist hier wohl nicht als erforderlich erachtet worden, zumal man auch das Innere der Burg frei erfunden hat. Wilhelm empfängt die englischen Abgesandten sehr unpersönlich oberhalb eines Treppenaufgangs. Zu seiner linken und rechten Seite treten seine beiden Schwestern dazu. Die Gesichter sind komplett verhüllt. Man hatte also von Anfang an Sorge, das deren Erscheinungsbild nicht dem Schönheitsideal des Königs entsprach, was sich im Nachhinein als richtig erwies. Nichts desto trotz eine sehenswerte Serie, obwohl der Hauptdarsteller Jonathan Rhys Meyers ein sehr attraktiver durchtrainierter Mann ist, der mit dem von Holbein gemalten König Heinrich selbst bei größtmöglicher Fantasie keine Andeutung von Ähnlichkeit hat. Man weiß, das Heinrich der Achte als dickster König aller Zeiten in die Geschichte einging.

schwanenburg - the tudors
(Foto: Screenshot aus der Serie „Die Tudors Staffel 3“ – Folge 6: „Search For A New Queen“)

Großartige Ansicht von Bad Cleve

Großartige Ansicht von Bad Cleve

Eine selten schöne Postkarten-Ansicht vom alten Bad Cleve. Vom Kermisdahl aus sehen wir oben den prächtigen Prinzenhof, im weiteren Verlauf nach rechts dann die jüdische Schule, die Synagoge, das Terrassen-Restaurant „Schwanenburg“, welches man auch „Das Haus auf Stelzen“ nannte (warum, erkennt man hier unschwer) und oben ganz rechts den Ansatz der Schwanenburg.

Auch damals genossen die Menschen schon diese wundervollen Aussichten von unten am Kermisdahl, aber auch vom oberen Moritz-Park.

prinzenhof + mehr

Der wird mir doch nicht…

Der wird mir doch nicht…

…auf den Kopf scheißen? So könnte man den bittenden Blick der älteren Dame nach oben deuten. Sie spaziert hier gerade an der Ecke Große Straße/ Wasserstraße am damaligen Stadt-Cafe‘ (heute Op de Hipt) vorbei und muss wohl etwas „Bedrohliches“ entdeckt haben. Im Hintergrund sehen wir die Schaufenster von Hetlage (heute Mensing) und es parkt ein aktuell zum Oldtimer deklarierter Ford noch auf dem offiziellen Parkstreifen.

oma-ford-mensing-op-de-hipt
(Foto: Udo Kleinendonk)

Festivität im Hotel Stirum

Festivität im Hotel Stirum

Oder war es einfach nur ein toller Sommertag, der dazu führte, das hier im Biergarten des Hotels Stirum im alten Kleve nahezu jeder Platz besetzt war? Möglicherweise fand auch eines der zahlreichen Sonntags-Konzerte statt, die hier regelmäßig bei entsprechendem Wetter aufgeführt wurden. Auf alle Fälle kann man auf diesem Bild feststellen, dass die Klever Bevölkerung und auch die Kur-Gäste diesen Ort geliebt haben müssen.

hotel stirum 1906-klein

Das tolle Schloss-Cafe‘ von Kleve

Das tolle Schloss-Cafe‘ von Kleve

Unterhalb der vier interessanten Dach-Gauben prangte der Name dieses legendären Klever Gastronomie-Betriebes. Darunter kunstvolle Stuckarbeiten, bevor die Schatten spendenden Korbmarkisen zu sehen sind.

Das Schloss-Cafe‘ gehörte damals wohl zu den sehenswertesten Gebäuden in der Innenstadt, speziell am Fischmarkt.

schlosscafe-1

Unübersehbares Hotel Maywald

Unübersehbares Hotel Maywald

Zu diesen Zeiten wusste jeder, der vom Kermisdahl hoch schaute, worum es sich bei diesem Gebäude handelte. In großen Lettern konnte man es lesen: „Hotel Maywald“. Besonders gut konnte man das alles natürlich im Herbst und Winter begutachten, wenn die Bäume nur wenig der Sicht versperrten. Es muss ein trüber kalter Tag gewesen sein, denn die Terrasse war zu diesem Zeitpunkt des Fotos annähernd gänzlich geschlossen.

hotel maywald-klein1
(Foto gezeigt von Berry Sixtyfive)

Das Entree zum Hotel Maywald

Das Entree zum Hotel Maywald

Ein unverkennbarer Schriftzug prangte über dem Haupteingang des Hotels Maywald in Kleve. Das wunderbare Fahrzeug, das wir hier vor diesem Entree parken sehen spricht für sich und für die Zeit, als dieses Hotel der Treffpunkt der High Society in Bad Cleve darstellte. Weit über die Grenzen war es auch bekannt für seine gigantische Außenterrasse, die einen fantastischen Ausblick bis hin nach Elten bot und seine Strand-Terrasse am Kermisdahl-Ufer, wo man sich traf zum Sonntags-Konzert oder sich zu Behandlungen und Anwendungen herüber zum Stadtbad rudern ließ.

hotel maywald - entree

Der große Kurfürst von Kleve und sein Pferd

Der große Kurfürst von Kleve und sein Pferd

Durch eine Bombe im Jahre 1944 war der „Große Kurfürst“ nicht nur von seinem Pferd, sondern auch von seinem Sockel befördert worden.

Nach langen und intensiven Debatten – wie es nun mal in Kleve üblich war und ist – konnte er seine Denkmalsehre „schon“ im Jahre 1974 endlich wieder erlangen.

grosser kurfuerst 1974
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Immerhin besteht die Figur mit dem Pferd aus Bronze und es ist fast ein Wunder, das man Roß und Reiter nicht vom Gelände der Stadtwerke geklaut hatte, wo sich zeitweise die Bleibe der Teile befand.
grosser kurfuerst 1974-1
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Superman im World Center?

Superman im World Center?

Wer die damalige Diskothek in den Achtzigern noch gekannt hat, der weiß das man dort viel Wert auf die Lichtshow und die damit in Verbindung stehenden Effekte legte. Hier sieht es tatsächlich so aus, als ob Superman persönlich zu Gast war und seinen Laser-Blick heraus schleuderte. Ein interessantes Foto mit DJ und Laser-Strahl.

superman
(Foto: Schmaly)

Einweihung Verwaltung Margarine-Union

Einweihung Verwaltung Margarine-Union

In den Sechziger Jahren wurde das mittlerweile wieder abgerissene Verwaltungsgebäude der Margarine-Union eingeweiht. Wir sehen hier die obligatorische Musik-Kapelle, flankiert von jungen Damen in Tracht und den aus der damaligen Werbung bekannten Rama-Mädchen.

einweihung verwaltung union-1-klein
(Foto: Fritz Wippich)

Die unbekannte Herzogstraße

Die unbekannte Herzogstraße

Es gibt sicherlich nicht mehr allzu viele Zeitgenossen, die dieses Straßenbild der damals noch jungen Herzogstraße in Erinnerung haben. Es entstand immerhin schon 1912, zeigt aber die ganze Schönheit der wundervollen Gebäude, die man dort bewundern konnte. Links sehen wir die Möbelhandlung von Bernhard Jennen, das Eisen- und Haushaltswarengeschäft von Wilhelm Heykman und das „Erste und größte Pianogeschäft am Niederrhein“ der Firma W. Neuhaus Söhne. Heute gibt es da u.a. Woolworth und C&A, etc.

Der immer größer werdende Zuwachs an Geschäften in Cleve rief selbstredend auch Banken auf den Plan. So eröffnete auch ziemlich zügig der Schaffhausen’sche Bankverein aus Cöln auf der gegenüber liegenden Straßenseite eine eigene Filiale. Heute steht dort die Deutsche Bank.

herzogstrasse
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Kleve in alten Ansichten“)

Schwanenburg vom Opschlag um 1840

Schwanenburg vom Opschlag um 1840

Ein prachtvoller Blick auf die Schwanenburg im 19. Jahrhundert. Das Ufer am Opschlag bot noch viel Platz für Boots-Anlegestellen, der Burgberg konnte noch ziemlich frei eingesehen werden und die Türme der Stiftskirche und der Evangelischen Kirche sind ebenfalls abgebildet.

schwanenburg
(Foto gezeigt in Kalender für das Klever Land – Gemälde von Adolph Wegelin)

Das Haus mit der sauberen Bedienung

Das Haus mit der sauberen Bedienung

Es muss in Kleve zu anderen Zeiten wohl sehr wichtig gewesen sein darauf hinzuweisen, das die Bedienung sauber ist, was man ja wohl als grundsätzlich ansehen kann. Weiter können wir nachlesen, das das Heidelberger Fass nicht nur Haltestelle der Straßenbahn war, sondern auch den alleinigen Ausschank vom Münchener Spaten-Bräu anpries. Damit ist wohl nur Kleve gemeint. 🙂

heidelberger-fass

Clever Kochrezepte – Lecker Eier-Gemüse-Ragout

Clever Kochrezepte – Lecker Eier-Gemüse-Ragout

Und hier nun ein weiteres von vielen leckeren Kochrezepten auf KLE-Blatt:

Lecker Eier-Gemüse-Ragout

Kochrezept von Silvia

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zutaten für 2-4 Personen je nach Appetit

4-6 Eier (kommt auf die Größe an, hihi)
4 Paprikaschoten
1 große Zwiebel
300-400 Gramm Tomaten
150-200 Gramm geriebenen Käse
4 Esslöffel Öl
250 ml Milch
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Ers pickste die Eier an unn kochst die dann 10 Minuten knüppelhart. Dann schreckste se ab unn lässt se abkühlen.
Dazwischen kannste schon die Paprikas und die Zwiebel in feine Würfelkes schnibbeln. Die Tomaten schnibbelste en bissken gröber.
Getz gehste hin unn dünstest die Zwiebelwürfelkes in heißes Öl. Die Paprika tuste 3-5 Minuten mit andünsten. Dann kannste auch die Tomaten da drunter mischen und dat Ganze mit Salz unn Pfeffer schön würzen.
Nun schütteste de Milch dabei unn lässt einmal aufkochen. Der geraspelte Käse wird getz dabei getan unn soll unter Rühren schön schmelzen.
Dann nimmste de Eier unn schälst die ersma, dann vierteilen und unter dat andere heben. Ein paar davon kannste auch aus Deko-Gründe schön oben drauf drapieren, dann sieht dat Ganze richtich Profi aus.
Zuletzt hackste noch die Petersilie, streust dat Grünzeug dann drüber unn tust noch ein bissken Chili drauf, wenn de gern scharf ißt.

Dat schmeckt einfach richtig lecker!

Die enge Cavarinerstraße von Cleve

Die enge Cavarinerstraße von Cleve

Es war schon Einiges los in dieser engen Straße von Kleve, wie man unschwer an den vielen Menschen festmachen kann.
Am Eingang der damaligen Kavarinerstraße sehen wir hier die Restauration „Zur Lampe“ (heute Mensing) mit der markanten Laterne an der Gebäudeecke. Im Hintergrund sieht man einen Schriftzug an einer Hauswand, der für das „leistungsfähigste Kaufhaus am Platze“ von Hermann Gonsenheimer warb. Ob das den Inhabern des Kaufhauses Tietz bzw. Weyl (heute Kaufhof) so gefallen hatte? Gegenüber befand sich der Friseur Jansen und rechts Tengelmann’s Kaffeegeschäft.

Nun – im Laufe der Jahre hat sich die Kavarinerstraße extrem gewandelt und zeigt sich heute als leistungsfähige Einkaufsstraße mit interessanten und sehenswerten Geschäften. Guckst Du:

KLICK MICH!

cavariner 24
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende)

Die Wetter-Mädchen im Klever World Center

Die Wetter-Mädchen im Klever World Center

Sie waren damals – nicht nur wegen ihres Erscheinungsbildes – sondern auch wegen ihrer gewaltigen Stimmen eine Attraktion in den Achtzigern: The Weathergirls. Ihr Auftritt im World Center im Tichelpark bleibt bei denen, die das damals erleben durften, unvergesslich. Sie ließen „Männer regnen“ mit ihrem bekanntesten Hit „It’s Raining Men“, den man heute noch des öfteren im Radio hören kann.

weather girls
(Foto: Schmaly)

Der Mylord von Kleve

Der Mylord von Kleve

Hast Du dort auch noch gefeiert? Viele Klever/innen werden sich noch daran erinnern. Aber…kannst Du Dich auch noch an Charly Blackman und Gene Williams erinnern? Die waren – wie damals angekündigt – schließlich bekannt aus Funk und Fernsehen. 🙂

mylord
(Foto gezeigt von Wolfgang Conrad)

Eine Mikroskop-Postkarte von Cleve

Eine Mikroskop-Postkarte von Cleve

Man nannte diese Art Ansichtskarten damals wohl so, weil man kleinere Fotos darauf abbildetet mit den wichtigsten und sehenswertesten Gebäuden und Denkmälern der Städte. Diese Karten gab es in vielfacher Ausfertigung von allen interessanten Städten in Deutschland.

Hier haben wir die Ausgabe von Cleve aus dem Jahre 1905 mit den Abbildungen vom Gymnasium, Kaserne, Kirche, Bahnhof, Hagsche Straße, Große Straße, Schloss Moyland, Amphitheater, Lohengrin-Denkmal, Schwanenburg, Denkmal Johannes-Sigismund, Grab des Prinzen Moritz-Nassau und Hotel Sonderkamp (Berg und Tal)

ansichtskarte 1905-1

Rindern in Ansichtskarten

Rindern in Ansichtskarten

Eigene Ansichtskarten vom Klever Ortsteil Rindern sind nicht so häufig. Auf dieser Karte sieht man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des gemütlichen Ortes, wie u.a. die Kirche, das Johanna-Sebus-Denkmal oder die Wasserburg in Rindern.
rindern

Als Ausschnitt der alten Ortsansicht von oben stellte man dann noch eine Ansichtskarte her.

rindern blick

Der Abriss der Union in Kleve

Der Abriss der Union in Kleve

Vormals ein stolzes Groß-Unternehmen und einer der größten Klever Arbeitgeber, nähern wir uns so langsam dem sich über Jahre hinweg ziehenden Ende der ehemaligen Margarinefabrik van-den-Bergh – später Margarine-Union. Nach dem Abriss des Verwaltungsgebäudes scheint sich alles ein wenig zu lichten und auch erste Pläne für die Verwendung des riesigen Areals tauchen immer mal wieder auf. Mal sehen, wie es weiter geht…

muellhalde-1
(Foto: Udo Kleinendonk)

Der Spoy-Garten am Opschlag

Der Spoy-Garten am Opschlag

Jeder, der schon mal über die Alte Brücke spaziert ist, hat den kleinen Garten am Spoy-Ufer bereits besichtigen können. Nun – es gab ihn auch in der Vergangenheit, wie man hier sehen kann. Das Spoy-Center war noch nicht gebaut und die Ansicht stellte sich wesentlich anders dar. Aber Gemüse stand dort schon…

garten opschlag-klein
(Foto gezeigt von Heinz Lankeit)