Der Empfang im Schweizerhaus

Der Empfang im Schweizerhaus

Wer aus Kleve kannte ihn nicht: Den Empfang im legendären Schweizerhaus.
Eine gemütliche Garnitur Clubsessel, ein rustikaler Holztisch mit Anthurien auf einem naja-Teppich, dem damals unvermeidlichen Gummibaum und einem Wandgemälde mit der alten Klever Stadtansicht bot sich dem Gast, der sich hier anmelden wollte.
Dazu passend auch dieser Bericht mit einem ebenfalls legendären Witz vom Schweizerhaus:

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Der Empfang im Schweizerhaus

Die Große Straße im Zeichen des Verkehrs

Die Große Straße im Zeichen des Verkehrs

Angesichts der immer mehr auftauchenden Autos im Raume Kleve kopierte man das neuartige Fahrzeug schlichtweg in die Ansicht der Karte hinein. Hier handelt es sich aber um die Zeit der Jahrhundertwende. 🙂

Die Große Straße im Zeichen des Verkehrs

Wir sehen hier die Große Straße vor dem Eingang an der Lohstätte, wo die Gebrüder Gerhard und Theodor Reintjes die „Clever Pflanzenbutterfabrik“ betrieben, die mit einer Dampfkäserei zum Käse-Import verbunden war.
Auch heute wird dort fast an der gleichen Stelle noch Käse verkauft.
Guckst Du:

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Die Große Straße im Zeichen des Verkehrs

Die Shell-Tankstelle an der Hoffmannallee

Die Shell-Tankstelle an der Hoffmannallee

Man kann beim Anblick dieses Bildes in Etwa erfassen, wann das Foto aufgenommen wurde. Es ist bereits etliche Jahre her, als die Tankstelle an der Ecke Hoffmannallee / Rembrandtstraße sich so darstellte. Hier hat sich im Laufe der Jahre wohl so ziemlich alles verändert.

Die Shell-Tankstelle an der Hoffmannallee
(Foto gezeigt von Andreas Gervens)

Der Springberg im Thiergarten

Der Springberg im Thiergarten

Nein – es handelt sich nicht um einen Schreibfehler. Wie man es auch auf der alten Karte sehen kann, wurde das Tier in der Tat damals mit „H“ hinter dem „T“ geschrieben.
Es war zu Zeiten, als Ceres noch in ihrem Tempel stand und üppiger Grün-Bewuchs das Bild des Amphitheaters bestimmte. Die Fontänen schossen im Betrieb noch etliche Meter in die Höhe und gaben nicht nach 75 cm auf, wie es heute oft der Fall ist. Links am Bildrand sehen wir noch den Eingang zum Stahlbrunnen, in dem das eisenhaltige Heilwasser aus den Klever Quellen an die Kurbesucher verabreicht wurde.

Der Springberg im Thiergarten

Heuernte! Gibt es noch Heuschober in Kleve?

Heuernte! Gibt es noch Heuschober in Kleve?

Als in vergangenen Zeiten die Heuernte eingebracht wurde, schichteten die Landwirte Heuhaufen auf dem Feld oder bauten aus Holzgestellen einfache Gerüste, um das Heu zu trocknen.
Diese einem Zelt ähnlichen Heuhaufen, Schober oder Strohhaufen dienten den Kindern als Versteck und man wurde nicht selten durch den Bauer vom Feld vertrieben. Dann hieß es, meistens barfuß, über die harten „Stoppeln“ zu laufen, die ganz schön schmerzen konnten.
Heutzutage lässt sich die Heuernte einfacher gestalten, denn Sense und Pferd haben ausgedient und wurden durch den Mähdrescher ersetzt.
Allerdings haben damit auch die „Heu-Höpper“ ausgedient und sind in Folie gewickelten große Strohballen gewichen. Darin kann man sich naturgemäß nicht mehr so gut verstecken – höchstens dahinter.
Heuernte! Gibt es noch Heuschober in Kleve?

Die Müllabfuhr in Kleve

Die Müllabfuhr in Kleve

In den Fünfziger Jahren bestand die Müllabfuhr auch noch aus offenen Lastwagen, in den die Müllmänner die schweren Tonnen entleerten, wie hier in Kellen.

Die Müllabfuhr in Kleve

Die damaligen Mülltonnen wurden auch Ascheimer genannt, weil man damals noch die heiße Asche aus Holz-, Koks- und Kohleöfen entsorgen musste. Sie bestanden aus schwerem Zink und den kleinen Mädchen fiel es sichtlich schwer, eine solche Tonne ins Haus zu befördern.

Die Müllabfuhr in Kleve

(Fotos: Carl Weinrother)

Heutzutage sieht die Welt ganz anders aus. Heute sind die Mülleimer in verschiedenen Farben und Größen mit Rollen ausgestattet und machen weniger Mühe, was den Transport angeht.
Etwas kompliziert kann immer noch die exakte Trennung des Mülls sein.

Die Müllabfuhr in Kleve

Das Bahnwärterhäuschen an der Wasserburgallee in Kleve

Das Bahnwärterhäuschen an der Wasserburgallee in Kleve

Sooo lange ist es nun auch noch nicht her, als der Bahnwärter hier noch von Hand die Schranken herunter kurbelte.
Muss allerdings ein ziemlich langweiliger Job gewesen sein, durchfuhren doch lediglich gerade mal 10-12 Züge täglich die Strecke zwischen Kleve und Nimwegen.
Über die Gleise an der Wasserburgallee, die volkstümlich auch „Hoppelallee“ genannt wurde, fahren heute die vergnüglichen Draisinen.

Das Bahnwärterhäuschen an der Wasserburgallee in Kleve
(Foto: M.Weissenfels aus „Stadt am Niederrhein – KLEVE)

700 Jahre Schloss Moyland

700 Jahre Schloss Moyland

Am 03.05.2007 erschien nach einem Entwurf von Lutz Menze diese Briefmarke der Bundesrepublik Deutschland im Werte von 85 Cent zur 700-Jahr-Feier des Schlosses Moyland.
Die Briefmarke wurde in einer Stückzahl von 18 Millionen Exemplaren aufgelegt, wovon 105.000 auf Ersttagsbrief erschienen.
Die Zahlen besagen, dass diese Marke für die immer weniger werdenden Briefmarkensammler keine besonders erwartungsvolle Wertsteigerung erfahren dürfte. Schön ist sie trotzdem.
700 Jahre Schloss Moyland

Kuckuck in Donsbrüggen

Kuckuck in Donsbrüggen

Jeder kennt den Kuckuck, also den Vogel, der seine Eier von anderen Vögeln ausbrüten lässt, weil er vermutlich zu faul ist, sich selber darum zu kümmern.
Hier sehen wir aber die damalige Restauration Kuckuck an der Donsbrügger Kirche, die viele Männer an den heiligen Sonntagen während des Hochamtes vom Wesentlichen abhielt, weil der Durst mitunter viel zu groß war, um sich den Worten des Priesters auf der Kanzel zu widmen. Dabei ist uns sogar die niederländische Schreibweise „Koekkoek“ sehr bekannt, beherbergte Kleve doch einen seiner größten Künstler dieses Namens in der Stadt. Man kennt ihn heute noch. 😉
Der „Biergarten“ befand sich teilweise sogar bereits auf der Straße, was derzeit kein so großes Problem war, denn Autos fuhren zu dieser Zeit nicht wirklich und ein Pferdefuhrwerk war sicherlich eine willkommene Abwechslung am für diese Zeit ereignisarmen Sonntag.

Kuckuck in Donsbrüggen

 

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