Noch ist Spargel-Saison in Kleve

Noch ist Spargel-Saison in Kleve

Die leckeren weißen Gemüse-Stangen haben weiterhin Saison, aber nicht mehr allzu lange.
Die Spargel-Saison beginnt je nach Wetterlage in der Regel Mitte bis Ende April. Wenn die Sonne schon frühzeitig warm ist, kann es aber auch schon mal Anfang April los gehen. Wenn es kaltes Wetter ist, dann kostet der Spargel viel mehr, als wenn die Sonne Wärme bringt. Dann kommen die Spargelstecher mit ihrer Arbeit kaum nach.

Doch Achtung! Am 24.Juni ist endgültig Schluss mit frischem Spargel. Dann heißt es wieder, bis zum nächsten Jahr warten oder sich mit tiefgefrorenen oder eingemachten Spargelstangen „über Wasser“ zu halten. 🙂
Der Termin ist jedes Jahr der Gleiche.

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(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Die Tiergarten-Allee im Luftkurort Cleve

Die Tiergarten-Allee im Luftkurort Cleve

Als Cleve noch ein Luftkurort war und die Straßen nicht so befestigt wie heute, da fuhren noch nicht viele Autos und man ließ sich von der „Elektrischen“ befördern, die wir hier auf der damaligen Tiergarten-Allee sehen. Da es sich um eine kolorierte Karte handelt, konnte man die Straßenbahn hier in wundervollem leuchtenden Gelb darstellen. Ein Mann steht mitten auf der Straße. Heute wohl undenkbar. 🙂

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St. Pauli in Kleve?

St. Pauli in Kleve?

Wer kann sich denn an diese Kirche in Cleve erinnern?
Sicherlich niemand, der von hier am unteren Niederrhein kommt und Kleve kennt. Nun – diese schöne Kirche hat nie bei uns gestanden, sondern in Cleve, einem Ortsteil der Stadt Borgholzhausen im Kreis Gütersloh NRW. Wir sollten nie annehmen, wir seien die einzigen Lebewesen im Universum. 🙂

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Ein voll besetzter Biergarten in Kleve

Ein voll besetzter Biergarten in Kleve

Jeder Platz ist belegt in diesem einmaligen Biergarten vom damaligen Hotel-Restaurant Thunert, Haus Freudenberg.

Es handelte sich vermutlich um einen strahlenden Sommer-Sonntag, der die Leute nach draußen zog, um hier im kühlenden Wald ein Bierchen oder was immer zu trinken. Die Gastronomen im heutigen Kleve würden wohl einiges darum geben, wenn man so etwas nochmal aufziehen könnte.

Und – draußen, aber auch drinnen, durfte auch noch geraucht werden. Welch paradiesische Zustände für einen Gastwirt. 😉

hotel thunert

Die Bootsanleger am Kermisdahl

Die Bootsanleger am Kermisdahl

Wir schreiben hier das Jahr 1921 und sehen zwei der damals wichtigsten Anlegestellen für Boote am Ufer des Kermisdahl.
Zum Einen der Anleger auf der linken Seite. Die Gäste des Hotels Maywald gingen hinunter, bestiegen ein Wassertaxi und ließen sich damit übersetzen zum Stadtbad, um ihre Behandlungen dort durchführen zu lassen oder einfach ein wenig Schwimmen zu gehen. Das Ziel dieser sehr kurzen Bootsfahrt sehen wir Mitte rechts. Das war eigentlich kein besonders langer Weg, aber man bot seinen Gästen etwas für ihr Geld und wenn es nur um ein wenig Bequemlichkeit ging.
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Klever Schlager aus der Karibik: Ulli Wanders mit „Santa Lucia“

Klever Schlager aus der Karibik: Ulli Wanders mit „Santa Lucia“

Auch in den Neunzigern hatte die Klever Musikszene im Bereich Schlager etwas zu bieten. Ulli Wanders nahm seinerzeit in einem Studio in Hamburg, in dem auch der Hit „Jenseits von Eden“ mit Nino de Angelo produziert wurde, einige Nummern auf.

Die Titel wurden geschrieben von den ehemaligen Gründungsmitgliedern der Wette Pööt: Willi Liffers und Jürgen Reintjes.

Hier nun der entspannende Titel St.Lucia, der beim Anblick der vielen bunten Fische geradezu zum kurzen Abschalten und Relaxen einlädt.

Hier der Text zum Mitsingen:

SANTA LUCIA 
(Text/Musik: J.Reintjes / W.Liffers)

Sommer, Sonne, Sand
Karibik, weißer Strand und das Meer
Inselparadies – wie ich Dich genieß‘
Tauchen im kristallklaren Blau
Suche nach dem Schatz
In dem alten Wrack
Das auf dem Meeresboden liegt
Oh, Lucia – Du Perle der See

Santa, Santa Lucia
Santa Lucia
Am schönsten Riff der Welt
Unterm Himmelszelt
Spür‘ ich das Glück in mir
Oh Lucia – Santa Lucia – Lucia

Die Palmen wiegen sich
Der Wind streicht mein Gesicht und mein Haar
Es gibt auf Erden nichts
Das solch‘ Momenten gleicht
Das ist für mich klar
Ich werd‘ Dich wiederseh’n
Du bist so wunderschön
Fairwell bis zum nächsten Jahr
Oh, Lucia – Du Perle der See

Santa, Santa Lucia
Santa Lucia
Am schönsten Riff der Welt
Unterm Himmelszelt
Spür‘ ich das Glück in mir
Oh Lucia – Santa Lucia – Lucia

Ein Jahr, das ist mir viel zu lang
Ich pack‘ die Koffer, ja und dann
Fahr ich wieder los

Santa, Santa…

Bältermann’s Kinder

Bältermann’s Kinder

Man wird nicht ermessen können, wieviel Kinder neben dem Spuckmänneken von Kleve im Laufe der Jahrzehnte bereits abgelichtet wurden, aber er war schon seit seiner Aufstellung eines der beliebtesten Foto-Motive für die Kleinen. Vor allem mit der Schwanenburg im Rücken gehört das Gesamtbild zu einem der begehrtesten Hotspots in der Schwanenstadt.

Hier, im Jahre 1959, sehen wir vier begeisterte Kinder, die sich in Pose gestellt haben. Die Sicht war derzeit verhältnismäßig frei und sogar der legendäre Verkehrspavillon kam noch mit aufs Foto.

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(Foto: Rainer Killemann)

Hochbetrieb am Stahlbrunnen

Hochbetrieb am Stahlbrunnen

Hier hat sich eine ganze Reihe fein gekleideter Spaziergänger vor dem Stahlbrunnen für den Fotografen in Positur gestellt. Die junge Mutter rechts im Bild hat sogar für den Fototermin ihren Säugling aus dem Kinderwagen gehoben. Der Stahlbrunnen, wo es noch bis in die dreißiger Jahre für wenige Pfennige das leicht säuerlich schmeckende Clever Mineralwasser gab, war ein zierlicher achteckiger und aus Gußeisenelementen zusammengefügter Bau, der nach Plänen des Baurats Umpfenbach aus Düsseldorf im Jahre 1847 errichtet worden war. Nach dem Krieg wusste man nichts Besseres, als das Häuschen, das weder Straßenführung noch irgendwelchen Bauvorhaben im Wege stand, abzureißen. Schande!

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(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende“)

Im Hotel Restaurant „Haus Waldeck“ am Aussichtsturm in Kleve

Im Hotel Restaurant „Haus Waldeck“ am Aussichtsturm in Kleve

In diesem wundervollen Haus in Kleve war seinerzeit stets Betrieb und es war – bedingt durch die großartige Lage in der Nähe des Tiergartenwaldes am Fuße des Klever Aussichtsturmes – ein sehr gut besuchtes Haus, wie man hier sehen kann.
Die Anzeige sagt es ja bereits aus: man verfügte neben dem Restaurant auch über einen Gesellschaftssaal, der links zu sehen ist und in dem wohl eine Gesellschaft gerade zu Gast war. Herrliche Logierräume, womit wohl Fremdenzimmer gemeint waren und eine schattige Gartenanlage, die man sicher heute als Biergarten bezeichnen würde, rundeten das schöne Bild dieser damaligen Klever Institution ab.
Das Bild zeigt sehr treffend die für die Zeit der Jahrhundertwende typische Einrichtung eines niederrheinischen Restaurants.

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Die große Klever Fronleichnamsprozession

Die große Klever Fronleichnamsprozession

Etwa 5.000 Katholiken nahmen im Jahre 1953 an der als Glaubens-Demonstration bezeichneten Prozession teil. Die große Fronleichnamsprozession, nach alter Tradition am Sonntag nach dem Sakramentsfest, sehen wir auf diesem Bild gerade durch die Kavarinerstraße ziehen. Der damalige Pastor van Husen trug das Allerheiligste, vor dem die Gläubigen am Straßenrand andächtig niederknien.

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(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Das alte St.-Antonius-Hospital

Das alte St.-Antonius-Hospital

Ein Krankenwagen steht gerade vor dem Haupteingang des alten Krankenhauses, das später dem Rathaus weichen musste. Mittlerweile wurde auch das abgerissen, aber an dieser Stelle auch wieder aufgebaut. Schön noch zu sehen sind die alte Parkanlage links und die damals üblichen Fensterläden aus Holz.

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(Foto: „Alt Cleve“ – Steiger/Weber)

Heute ist Fronleichnam

Heute ist Fronleichnam

Seit ewigen Zeiten findet in der Klever Innenstadt die traditionelle Fronleichnams-Prozession statt. Hier sehen wir das Ereignis im Jahre 1917, wo man sich gerade am Eingang der damaligen Klosterstraße befand. Der Prozessionsweg durch die Innenstadt führte damals vom Großen Markt aus zum Platz vor der hinteren Einfahrt zum damaligen St.-Antonius-Hospital (heute Rathaus). Die Schwestern des Krankenhauses bauten an der Stelle des heutigen Klosterplatzes immer einen wunderschönen Segens-Altar. Dabei waren besonders die Blumenteppiche als kleine Kunstwerke zu bezeichnen. Von dort aus ging es weiter durch die Klosterstraße an der „Münze“ vorbei durch die Gasthausstraße zum Kleinen Markt an der Stiftskirche.

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(Foto: „Die Münze in Kleve“ – Gerd Rübo)

Gastwirtschaft „Zum Hafen“ in Kleve

Gastwirtschaft „Zum Hafen“ in Kleve

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte Johann Paaßen diese Eckkneipe auf diesen Namen getauft. Das Bild zeigt das Gebäude im Jahre 1976/77 an der Ecke der Hafenstraße. Vielen wird es noch bekannt sein.

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(Foto: „Das Gesicht einer Stadt“ – Erhaltenswerte Gebäude in Kleve – Annegret Gossens)

Ein wahrhaft idyllischer Platz in Kleve

Ein wahrhaft idyllischer Platz in Kleve

Man setzt sich gemütlich auf die Holzbank und genießt einfach die Ruhe, den Ausblick am Kermisdahl und die Idylle am Wasser.
Ein wundervoller Platz in Kleve, um einmal in sich zu gehen und schlichtweg nur zu relaxen.
Er ist auch nicht schwer zu finden.
Irgendwo im Moritzpark hat man diesen Ort der Ruhe geschaffen.

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(Fotos: KLE-Blatt)

Fronleichnam am Ehrenmal

Fronleichnam am Ehrenmal

Als das Ehrenmal mit dem Matare‘-Krieger noch an der Römerstraße stand, feierte man, wie hier im Jahre 1958, das Fest zu Fronleichnam. Die Beteiligung war sehr zahlreich. Ob das aktuell noch so ist, sei einmal dahin gestellt. Aber da heute Fronleichnam begangen wird, kann sich jeder selbst davon überzeugen.

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(Foto: KLE-Blatt)

Freie Durchfahrt an der „Glück-auf-Schranke“

Freie Durchfahrt an der „Glück-auf-Schranke“

Damals hieß sie noch Emmericher Straße, an der das berühmt-berüchtigte Klever Verkehrshindernis lag. Danach wurde es die Bahnhofstraße. Wir sehen deutlich, das die Schranke offen ist, was fast einem Schnappschuss gleich kam, denn meistens war sie geschlossen. Also hatte der Fotograf hier damals besonderes Glück, was diesem Übergang den kuriosen Namen verlieh. Rechts sehen wir die alte Begrenzungsmauer der Margarinefabrik van-den-Bergh. Links über den Bahnübergang ging es dann unmittelbar dahinter links zum Bahnhof und rechts in die Herzogstraße.

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(Foto: Fritz Wippich)

Das farbige Stadtbad von Cleve

Das farbige Stadtbad von Cleve

So bunt hat sich diese Ansicht in der Realität sicher nicht dargestellt. Aber in Ermangelung der Farbfotografie in der damaligen Zeit kolorierte man viele Bilder und sowas kam dabei heraus. Meist schöner – zumindest farbiger – als die Wirklichkeit. Gegenüber der Kahn-Station von Scho sehen wir das Stadtbad an dem Ort, wo sich heute das Hallenbad befindet. Zumindest der Standort ist geblieben, auch wenn das aktuelle Hallenbad der feudalen und exklusiven Einrichtung sowie dem Charme dieser hier abgebildeten Einrichtung nicht ansatzweise gerecht werden kann.

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(Foto gezeigt von Heinz Lankeit)

Restauration „Bresserberg“ in Cleve

Restauration „Bresserberg“ in Cleve

Der Teil einer alten Grusskarte, die bereits im Jahre 1897 verschickt wurde, zeigt die in 1860 eröffnete Gastwirtschaft der Witwe Rudolf Schmidt am Bresserberg.
Man warb unter anderem mit einem „überraschenden Fernblick“ auf die Weiten des Niederrheins.
In den Zwanzigern bot man darüber hinaus sogar die Besichtigung einer großen Hühnerfarm mit künstlicher Aufzucht an.

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Ein Klever Blick auf Kellen

Ein Klever Blick auf Kellen

Links über die damalige Rampen-Brücke fuhr man Richtung Emmerich nach Kellen. Wir erkennen sehr gut die Biskuit-Fabrik XOX, das Kakao- und Schokoladenwerk Bensdorp und das Verwaltungsgebäude der Margarine-Union. Alle Gebäude existieren auch heute noch, allerdings mittlerweile zweckentfremdet bzw. zur Ruine verkommen und Abriss-bereit. Mitte unten sieht man auch noch den Opschlag mit den derzeitigen Gebäuden und den Eingang in die Herzogstraße Richtung Bahnhof.

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(Foto: Duck (Hans-Wilhelm Heek))

Hochwasser am Kermisdahl?

Hochwasser am Kermisdahl?

Was ist das denn? Ist der Kermisdahl über die Ufer getreten und hat gleich ganze Berge und Gebäude abgetragen? Ein fliegender Schwan schaut sich ganz aufgeregt die „Bescherung“ an. Ein Kahn ankert noch am Ufer. Eine Zukunftsvision von Kleve? Nein – eine fantasievolle Bildmontage mit unserer altehrwürdigen Schwanenburg. Warum denn nicht? Der Fantasie sind immer noch keine Grenzen gesetzt. 🙂

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(Foto: Klaus Viethen)

Beatrix im Mühlenteich

Beatrix im Mühlenteich

Am Fuße des Burgberges sehen wir hier den alten Mühlenteich. Ein damals romantischer und stiller Winkel. Bei dem Boot im Vordergrund handelte es sich um das dampfgetriebene Motorboot „Beatrix“. Es war der ganze Stolz des Bootshauses Scho und versetzte gemächlich dahin treibende Paddler und die zahlreichen Wasservögel regelmäßig in Angst und Schrecken mit seinem Motorlärm. Das Bild ist aus dem Jahre 1909.

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(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch „Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende“)

Das Kaiserliche Postamt auf der Hagschen Straße

Das Kaiserliche Postamt auf der Hagschen Straße

Am linken Bildrand sehen wir das Gebäude, in dem später die Kaufhalle Platz fand. Dahinter das Postamt, wo sich heute ein Fitness-Studio für Damen und einige andere Firmen befinden. Rechts, das Gebäude mit dem Efeu-Bewuchs, war das Hotel Loock. Insgesamt machte die Hagsche Straße zu dieser Zeit ganz schön was her mit ihren wundervollen klassizistischen Gebäuden Richtung Unterstadt.

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(Foto: gezeigt von Heinz Lankeit)

Das beeindruckende erste Lohengrin-Denkmal von Kleve

Das beeindruckende erste Lohengrin-Denkmal von Kleve

Das großartige erste Lohengrin-Denkmal von Kleve stand seit 1909 an der Bahnhofsstraße gegenüber dem Hotel „König von Preußen“.
In einem gepflegten Rondell erhob sich die stolze Statue auf seinem imposanten Sockel mit verspielten Wasserspeihern. Sein Schwert in der Hand und bekleidet mit einem würdevollen Umhang blickte er auf seine Stadt und seine Burg.
Der Junge ist – im Gegensatz zu dem mageren Gesellen auf dem Fischmarkt – eine wahrhaft beeindruckende Erscheinung.
Warum stellt man ihn nicht wieder auf?
Hinter ihm sieht man noch die ebenfalls tolle Villa Wahnschaffe des Margarine-Fabrikanten.

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Schaukel-Elefanten aus Kleve

Schaukel-Elefanten aus Kleve

Für die Kinderabteilungen der Schuhgeschäfte, die damals die Kinderschuhe von Hoffmann im Programm hatten, fertigten die Tischler und Maler des Klever Werkes wundervolle Schaukel-Elefanten aus Holz in Abwandlung der zu dieser Zeit hoch im Kurs stehenden Schaukelpferde.

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(Foto: „Großes Werk für kleine Füsse“ – Heinz Todtmann)

Holz aus dem Schwarzwald in Kleve

Holz aus dem Schwarzwald in Kleve

Die Baumstämme kamen vermutlich aus dem Schwarzwald und wurden bis nach Holland geflößt. Auch ein Sägewerk in Xanten wurde beliefert und möglicherweise auch Dorsemagen in Kleve. Auf diesem Bild sieht man sehr schön, wie es damals am Klever Hafen so zuging. Die Farben waren allerdings nicht echt und wurden ins Foto hinein koloriert. Die Brücke ist die heutige Herzogbrücke.

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Ein Klever Original: Dores Janssen

Ein Klever Original: Dores Janssen

Theodor Janssen, den man mit Spitznamen „Dores“ nannte, gehörte seinerzeit zum Stadtbild von Kleve. Gebückt von der harten Arbeit eines langen Lebens sehen wir ihn hier mit einem großen Sack voller Blechbüchsen über das unbequeme Kopfsteinpflaster durch die Klever Straßen stapfen.

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(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Die Klever Mundartgruppe der 70er und 80er sang natürlich auch ein Lied über das damals noch beliebte und gut besuchte Schweizerhaus. Wer Klever Platt verstehen kann, ist dabei echt im Vorteil und kann sofort mitsingen. Wer es nicht versteht, sollte sich an der Musik erfreuen und vor allem an den nostalgischen und letzten Bildern der damaligen Kultstätte. 🙂

(Video: KLE-Blatt)

Vom Klever Bahnhof aus in den Urlaub

Vom Klever Bahnhof aus in den Urlaub

Vom Klever Bahnhof aus in den Urlaub zu starten war in den Fünfzigern keine Seltenheit, konnte man doch mit einem Kurswagen damals ohne Umsteigen bis nach Venedig reisen.
Hier sieht man, wie es derzeit auf dem Bahnhof zuging. Ziemlich viel „Gerüsel“. Fast so, wie heutzutage auf einem Bahnhof in einer Großstadt.

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(Foto: „KLEVE in den 1950er-Jahren“ – Helga Ullrich-Scheyda)