Zwei weg – eins noch da

Zwei weg – eins noch da

Es regnete an diesem Tag im Jahre 1980 auf der Großen Straße in Kleve. Eines dieser hier abgebildeten Geschäfte existiert nach wie vor in der Stadt, nämlich das Klever Reisebüro, das kurz zuvor aus dem Verkehrs-Pavillon an diesen Ort übersiedelte. Die beiden anderen Läden mussten – wie so viele andere – entweder ihren Standort aufgeben oder verlagern. Büromaschinen Claassen gab es danach ja noch jahrelang auf der Hoffmann-Allee, bis das Geschäft letztendlich aufgegeben wurde.

Zwei weg - eins noch da
(Foto: Theo Kreusch)

Ein Ritterturnier in Kleve

Ein Ritterturnier in Kleve

Das Ritterturnier in Kleve oder wie es im Mittelalter auch genannt wurde: „Clive“, war für das Jahr 1280 vorgesehen.
Das im mittelalterlichen Kleve tatsächlich Ritterturniere stattgefunden haben müssen, lässt sich auf den Straßennamen „Stechbahn“ zurückführen. Allerdings ist fraglich, ob bei dem Steigungsgrad der Stechbahn die Fairness gewahrt blieb. 🙂

Ein Ritterturnier in Kleve
(Bild + Bearbeitung: Dieter Borrmann)

Das Burgtheater in Kleve – Der letzte Vorhang

Das Burgtheater in Kleve – Der letzte Vorhang

Im Jahre 2002 fiel der letzte Vorhang des legendären Burgtheaters in Kleve. Das Gebäude wurde anderen Zwecken zugeführt und so verschwand auch – von den meisten eigentlich unbeachtet und vergessen – das kleine, in der Burgpassage befindliche Kino „City“.
Bevor dann der Umzug in den Tichelpark erfolgte, kam noch einmal die komplette Mannschaft des Burgtheaters zu einem Gemeinschaftsfoto zusammen.
In der Mitte sehen wir den damaligen Geschäftsführer und auch heute für die Tichel-Kinos zuständigen Chef Reinhard Berens, rechts daneben in gelber Jacke Jürgen Eickelkamp.
Das Burgtheater in Kleve - Der letzte Vorhang
(Foto: Jürgen Eickelkamp)

Die unvergessene Theke in Disko Caliente

Die unvergessene Theke in Disko Caliente

Es gab wohl etwas Interessantes zu sehen, denn die Augen der Leute an der Theke im Caliente wandern alle in die gleiche Richtung. In der Mitte sehen wir Dave, den Inhaber der Disko, der an dieser Stelle die Platten auflegte.
Weiter unten nochmal ein nostalgischer Blick auf den Ort, an den soviele Erinnerungen etlicher Kleverinnen und Klever hängen. Die immer gut bestückte Theke mit den typischen grünen Barhockern und den damals unvermeidlichen Aschenbechern.

Die unvergessene Theke in Disko Caliente

Die unvergessene Theke in Disko Caliente
(Fotos: Dave Davis)

Black Swan – der schwarze Schwan von Kleve

Black Swan – der schwarze Schwan von Kleve

Man bekommt ihn nur selten – wenn überhaupt – zu Gesicht. Daher ist schon eine Bearbeitung des Bildes vonnöten. Hier sehen wir also einen legendären schwarzen Schwan im Angesicht der Schwanenburg spazieren gehen. Das wäre ja mal ein Anblick, wenn der wirklich im Forstgarten oder auf dem Kermisdahl jemals ansichtig würde.

Black Swan - der schwarze Schwan von Kleve
(Bild + Bearbeitung: Klaus Viethen)

Federvieh auf dem Weg zur Martinsgans

Federvieh auf dem Weg zur Martinsgans

In der Regel sind die Gänse am Martinstag reif zum Schlachten. Daß sie jedoch exakt am 11. November in die Bratröhre wandern, wo ebenfalls auch die Karnevalssession beginnt, hängt mit der besonderen Bedeutung des 11. Novembers zusammen. Mit ihm beginnt traditionell die vorweihnachtliche Fastenzeit, die vierzig Tage dauert. Damit wurde in früheren Zeiten der Martinstag zum Termin für Pachtzahlungen, die auch schon mal in Form einer Gans ausfallen konnten. Dazu war der Martinstag auch mit einem heutigen Kündigungstermin zu vergleichen. Gesinde wurde entlassen und oftmals mit einer Gans beschenkt, sowie Mägde und Knechte neu eingestellt. Der Martinstag fällt ebenfalls noch in die Erntezeit, mit der das bäuerliche Jahr abgeschlossen wird und die Zeit des Spinnens (natürlich mit dem Spinnrad) beginnt. Man arbeitet bei Licht bis Mariä Lichtmeß am 2. Februar, dann endete die winterliche Zeit.

Die Martinsgans soll aber auch einer Episode aus dem Leben des Sankt Martin begleitet haben. So soll Martin von Tours – wie er hieß – sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet aber seinen Aufenthaltsort und so wurde er schnell entdeckt. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht, sein Ehrentag ist selbstverständlich auch der 11. November.

Federvieh auf dem Weg zur Martinsgans
(Foto: KLE-Blatt)

Das spuckende Männeken von Kleve

Das spuckende Männeken von Kleve

Er hat schon ein wenig Patina angesetzt, aber das darf er auch angesichts seines Alters. Dafür ist der Wasserstrahl, den er intervallmäßig von sich gibt noch recht kräftig. Mit seinen aufgeplusterten Backen und seiner Schiebermütze ist er zum Synonym eines Klever Wahrzeichens geworden und braucht einen Vergleich mit der dänischen Meerjungfrau oder der Lorelei in St. Goar nicht mehr zu scheuen. 🙂

Das spuckende Männeken von Kleve
(Foto: Christian Flock)

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