Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Kennst Du das auch?

Als ich letztens wieder meiner Berufung nachkam beim Einkaufen in Kleve, hörte ich zwar gedämpft, aber immerhin noch deutlich genug aus einer Ecke eines Geschäftes auf der Großen Straße einen alten Song der Beatles.
Dat wassen noch Titte, ass die Pilzköpp met verrecks guije Müsik in de zestiger Joahr de Menze ont höppe brochte.

Übersetzung: (Dat waren noch Zeiten, als die Pilzköpfe mit verd… gute Musik in die sechziger Jahre die Leute an das Hüpfen brachten)

Zu dieser glorreichen Zeit gab es eine einzige, übersichtliche Hitparade, wo jeder sofort wusste, welche Nummer aktuell angesagt war. Heute blickt man da nur noch bruchstückhaft durch.
Heute gibt es Hitparaden für Rock, Pop, Rap, Hip Hop, Dance, House, Alternativ, Electronic, Filmmusik, Folk, Blues, Klassik, Jazz, Kindermusik, Schlager, Country, R&B, Weltmusik, Latin, Volksmusik und was sonst noch. Wer soll denn da noch durchblicken?

Was soll ich sagen?

Damals gab es auch einfache Titel, die jeder sofort verstehen und mitsingen konnte wie Yummy Yummy, Balla Balla oder Wooly Bully.
Kaum ein Titel dauerte länger als zwei Minuten. Es gab in jeder Kneipe, Eisdiele, etc. eine Musikbox von Wurlitzer oder Rock Ola. Damit musste der Gastwirt Geld verdienen. Eine Nummer kostete zehn Pfennig. Was wäre da rein gekommen, wenn das Lied sechs oder sieben Minuten lang gedudelt wäre, wie es heute die Regel ist? Außerdem reichten für die meisten Songs etwa zwei Minuten. Danach wollte man etwas anderes hören.
Romantik pur. Man warf das Geldstück in den Münz-Schlitz, drückte K-17 und vernahm das mechanische Geräusch der Maschine, die die richtige Platte suchte und dann abspielte.
Die „Drück-Statistik“ war unumstößlicher Beweis für die Beliebtheit der einzelnen Nummern und war somit maßgeblich, neben den Radio-Statistiken, verantwortlich für die Hitparade.
Mittlerweile zählen diese Musicboxen zu gesuchten Sammler-Raritäten und Schallplatten aus Vinyl erfreuen sich gerade wegen Ihrer markanten Kratzgeräusche einer Renaissance.
Noch seltener findet man alte Schallplatten aus Schellack, die bei scharfem Hinsehen schon zerbrachen. Diese waren so groß wie eine Langspielplatte aus Vinyl, jedoch befand sich nur ein einziger Titel auf jeder Seite, der dann in einer Geschwindigkeit von 78 Umdrehungen pro Minute abgespielt wurde.
Im heutigen Streaming- und MP3-Zeitalter undenkbar.
Jeder war stolz auf seine Plattensammlung, die reichlich Platz im Zimmer benötigte. Die Plattencover wurden zu Kunstwerken und Zeugnissen ihrer jeweiligen Zeitepochen. Die neuste Single aus den Staaten wurde von morgens bis abends runtergedudelt, bis man den englischen Text voll drauf hatte.
Alles war noch so schön übersichtlich. Es gab die Fraktion der Beatles-Fans und die der Rolling Stones-Fans. Und damit verbunden die anderen paar Bands und Interpreten, die man in diese beiden Schubladen hinein katalogisierte.

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Es gab tatsächlich Zeiten, wo die Beatles die ersten fünf Plätze der Hitparade belegten, bedingt durch die Tatsache, dass auch B-Seiten der jeweiligen Schallplatten gewertet wurden. Den Rest teilten sich die Stones, Bee Gees, Hollies, Tremeloes und wie sie alle hießen.

Was soll ich sagen?

Wenn man bedenkt, das die Beatles Ihren eigentlichen Siegeszug 1963 begannen und dieser mit ihrer Trennung 1970 beendet war, muss man heute staunen, dass diese sieben Jahre die Musikwelt komplett revolutionierten und auf den Kopf stellten. Nach den Beatles war nichts mehr so wie früher. Revolution zum Tanzen und genießen.
Ganz anders die Rolling Stones, die jetzt bereits mehr als 50 Jahre die Welt rocken und Mick Jagger mit über 70 Jahren immer noch wie ein Achtzehnjähriger die Bühne rauf und runter rennt.
Auch in Kleve gab es einen Hype, als der erste Film der Beatles „A Hard Days Night“ im Burgtheater anlief. Damals noch in schwarz/weiß.
Heutzutage hat ein Song nur noch eine Halbwertzeit von wenigen Tagen, früher konnte es vorkommen, dass einige Nummern mehrere Jahre in den Top Hundert vertreten waren.
Da spricht man dann von Oldies. Oder Evergreens. Jeder kennt sie. Jeder kann sie mitsingen. Und jeder, der bei Erscheinen dieses Titels darauf getanzt hat, assoziert dieses Lied mit einem unvergesslichen Erlebnis. Darum liebt man die Musik aus seiner Jugend. Jeder Erwachsene hört darum vermutlich am Liebsten die Musik aus seiner eigenen Jugend.
Es sind meistens gute Erinnerungen damit verbunden.

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Diese Leute stehen und standen einen Teil Ihres Lebens im Scheinwerferlicht, weshalb man Sie – neben dem in diesem Zusammenhang unvermeidlichen Franz Beckenbauer – als Lichtgestalten bezeichnet.
Wenn man es genau nimmt, kann eigentlich jeder von uns eine Lichtgestalt werden und sein.
Denn Licht begleitet uns das ganze Leben. Bei der Geburt erblicken wir das Licht der Welt und am Ende sehen wir ein gleißendes Licht. Dies wird zumindest von etlichen Menschen behauptet, die das wohl mal erlebten.
Apropos: Licht und Lampen:

Der Polizist hält einen Radfahrer an: „Wenn Ihre Lampe nicht funktioniert, müssen Sie absteigen und Ihr Rad schieben.“ – „Das habe ich bereits versucht, aber dann funktioniert es auch nicht.“

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: „Der Klever Philosoph“ gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc. – Klicke einfach auf ein Bild hier unten:

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Der Mückenstich in Klever Platt

Der Mückenstich in Klever Platt

Vor einem Geschäft in Kleve traf ich neulich meinen alten Bekannten Gustav, der ziemlich fertig aussah und auch wohl Probleme beim Gehen hatte.

„Bist Du per Anhalter gekommen?“ wollte ich wissen.

„Nee, wieso dat denn?“ kam es von Gustav.

„Na, Du siehst so mitgenommen aus.“

„Sitt bloß stell. Min hätt en Dier gestooke en ek weet niet wat dat vön Möck gewesst es.“

(Übersetzung: “ Sei mich bloß still. Mich hat ein Tier gestochen und ich hab keine Ahnung, wat dat vönne Mücke gewesen iss.“ )

“ Wennste getz immer müde biss, dann war dat enne Zehzeh-Fliege (hochdeutsch: TseTse-Fliege) konnte ich ihm darauf entgegnen.

“ Nee, ewell ek häbb now ennen grooten Böld onne Kont än kann niet mehr so rechteg sette. „

(Übersetzung: “ Nein, aber ich habe jetzt ein großes Einstichloch mit gewaltiger Erhebung an mein Hinterteil dran und kann nicht mehr so wirklich da drauf sitzen“ )

„ Wie heij dat dann gelappt? “ – Wie ist das denn passiert?

“ Ek was op Karweij en poar Strükk ont ütpötte än wolde nät de Greep packe, doar ging den Steek godome medden dör min Boks döör. „

(Übersetzung: “ Ich war auf Arbeitssuche in et Praktikum ein paar Sträuchers an et ausbuddeln dran und wollte gerade die Mistgabel aufheben, da ging der Stich aber sowatt von mitten durch meine Hose durch…“ )

Dumm gelaufen. Zumindest für Gustav, der sich dann zum Arzt begab, um sich behandeln zu lassen.

Essen im Stehen ist ja auf Dauer nicht so gemütlich (schadenfrohes Grinsen).

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.

Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

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Der Mückenstich in Klever Platt

 

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“

Eine seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“ können wir hier hören mit dem Titel „EK DÜNN WAT EK WELL“ von J.Reintjes und W.Liffers. Der Titel wurde auch bezeichnet als „Des Frührentners Freiheitssong“.
Die Aufnahme wurde live in einem einzigen Take mit einem für damalige Verhältnisse sehr einfachen Mikrofon aufgenommen. So waren halt die Anfänge. Also bitte mit Nachsicht anhören. 😉

Für alle Leute, die den Song einmal mitsingen möchten, hier der Originaltext:

Geij säht tegen min lot dat sin
Ek säij wat wellt geij van min
Ek dünn wat ek well
Geij fingt te lache doar oan
Ek säij dat heij now doarvan
Ek dünn wat ek well
Geen Bier geen Körnke än Win
Ek gelööf dat ek hoars all spenn
Ek dünn wat ek well
Geen Mädges geen Zigarett
Bloß früte än dann noar Bett
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch
Rutsch min de Pockel ronder säg ek now kackfrech
Geij könnt min niet mehr halde, ok niet met Verdrach
Säch, Mädje guijen Dach

Ek schalt de Sportschau now drop
Ek sätt gen Pätt op de Kopp
Ek dünn wat ek well
Min Höar die wasse now lang
Än Jeans die träg ek now oan
Ek dünn wat ek well
Ek word now zesstig det Joahr
Än minnen Droom denn wörd woar
Ek dünn wat ek well
Ek foahr noar Thailand det Joahr
Än doarmet es et well kloar
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch…

 

Für diejenigen, die mit die Klever Plattsprache nich so gut zurecht kommen, hier die Übersetzung in echtes „Klever Deutsch“:

Du sachtest gegen mich lass dat sein
Ich sachte wat willste von mich
Ich tu wat ich will
Du fingst zu lachen da an
Ich sachte dat hasse nun davon
Ich tu wat ich will
Kein Bier kein Körnken und Wein
Ich glaub dat ich bald schon spinn
Ich tu wat ich will
Keine Mädjes keine Zigarette
Nur arbeiten und dann nach Bett
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken, dat iss wat ich gegen Dich sach
Rutsch mich der Puckel runter sag ich nun ach ach
Du kannst mich nich mehr halten auch nich mit Vertrag
Sach, Mädchen guten Tag

Ich schalt die Sportschau nun drauf
Ich setz keine Kappe mehr auf (de Kopp)
Ich tu wat ich will
Meine Haare die wachsen nun lang
Und Jeans die zieh ich nun an
Ich tu wat ich will
Ich werd nun sechzig dies Jahr
Und meinen Traum der wird wahr
Ich tu wat ich will
Ich fahr nach Thailand dies Jahr
Und damit isset wohl klar
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken…

Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

In längst vergangenen Zeiten gab es dieses schöne Geschäftshaus auf der Kirchstraße.

Wenn man sich die Auslage in den Schaufenstern ansieht, könnte man schon darauf kommen, was hier im Hauptsächlichen angeboten und verkauft wurde. Heutzutage könnte man mit einem solchen Geschäft in Kleve nur noch bedingt eigene Kundschaft generieren.

Es handelte sich um ein Spezialgeschäft für Seilerwaren und Fischereimittel. Also wurden hier Seile, Taue, Garne und vermutlich Angelhaken etc. vertickt. 🙂

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Industriekamine in Kleve

Industriekamine in Kleve

Kaum vorstellbar, das man hier auf die Stadt Kleve im Jahre 1906 schaut. Etliche hohe Industriekamine bildeten damals bereits das Stadtbild. Vorwiegend stammten sie von den großen Margarinewerken, von denen es ja so einige in Cleve gab. Selbst das fantastische Stadtbad besaß einen solchen Schlot, den man schon von Weitem sehen konnte.

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Et Lälleken get ont bebbere

Et Lälleken get ont bebbere

Ein typischer Ausruf in Klever Platt. Aber was ist damit gemeint? Viele werden diese Worte überhaupt nicht mehr verstehen, also hier der Versuch einer wörtlichen und bildlichen Übersetzung: Lälleken ist das sogenannte Gaumensegel, auch Zäpfchen oder lateinisch Uvula genannt. Wenn es in Bewegung gerät, spricht der Klever von „bebbere“, also zittern. Das darf man akustisch nicht mit „Bäbbere“ verwechseln. Dabei handelt es sich um den Platt-Ausdruck für Bedburg-Hau – hier speziell die Landesklinik. 🙂 Um sich das Lälleken einmal genauer anzusehen, wenn es zittert, hier ein wahrhaft aufklärendes Bild: mouth_yelling_anim_500_clr_14777

Fahrplan in Klever Platt

Fahrplan in Klever Platt

Nachdem sich dieser Fahrgast selbst mit Lupe verzweifelt mit den Unbillen eines Bundesbahn-Fahrplanes herumgeschlagen hat, wagt er den Schritt zum Schalter und nimmt sein ganzes Hochdeutsch zusammen für die alles entscheidende Frage:
„Wann fährt denn der nächste Zug nach Krefeld?“
Der Bahnbeamte schaut kurz in sein Kursbuch und antwortet:
„Um siebzehn Uhr dreiundfünfzig!“ – Darauf der Fahrgast:
„Doar weet ek wat!“

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(Foto: Alois Puyn – “Bilder Unserer Stadt Kleve”)

Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Lieber Urlaub in Kleve als Hickepick

Boah, heute Morgen hatte ich einen gewaltigen Hickepick.

Kennst Du das auch, wenn man gerade gemütlich am Frühstückstisch sitzt, den dampfend duftenden Kaffee vor sich, Brötchen mit lecker wat drauf im Anschlag und dann knallt es aus Deinem Körper, weil Du unvermittelt die Luft in einem kurzen, knappen Stoß so aufsaugen musst, dass Dein Gegenüber meint, Du hast Dich bei Ihrem/Seinem Anblick derart erschreckt, dass Dir die Brocken im Hals stecken bleiben?

„Doar heij denn Papp ewell op.“ (Übersetzung: “ Da hast Du aber schnell gefrühstückt.“ )

Doppelt schlimm entwickelt sich die Situation, wenn Du unmittelbar nach dem Hick auch noch böksen musst.

„Doar goij ewell godome ont kneste – doar sit geij ennen ganz ärmen Schloof.“

(Übersetzung: “ Da gehste mich aber gewaltig ant knistern – da biste mich einen ganz ärmlichen Schlauf.“ )

Wow – eine neue Wortschöpfung: „Schlauf“ (hihi)

Naja, auf jeden Fall hatte ich ganz schön zu kämpfen mit meinem Hickepick, der mich erst nach gut einer Stunde verließ und den irritierenden Blick gleich mitnahm.

Eigentlich wollte ich Dir heute von etwas ganz anderem erzählen – nämlich von der schönsten Jahreszeit, wo es das Laub gibt, welches niemals wächst und immer kürzer wird:

Urlaub!

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Apropos: „Urlaub“:

In den Niederrheinischen Blättern habe ich gelesen, dass die Region hier als Urlaubsziel gänzlich unbekannt ist.

Selbst Radfahrer, Wanderer, Jogger, Walker oder Paddler, die hier doch bestens auf Ihre Kosten kommen würden, nehmen kaum Notiz von uns.

Dabei haben wir doch nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell so Einiges zu bieten. Hier haben wohl die zuständigen Behörden und Verantwortlichen einiges nachzuholen, wollen wir doch auch vom Tourismus profitieren.

Was soll ich sagen?

Vielleicht sollte man mal Shopping-Touren für die Geschäfte in Kleve anbieten oder generell für das Besichtigen und Einkaufen in Kleve?

Wenn wir mal ein paar Tage oder manchmal auch mal zwei Wochen unterwegs gewesen sind, dann freuen wir uns schon, den Schwanenturm wiederzusehen.

„Dann sin weij blij wär t’hüss te sinn.“ (Übersetzung: „Home sweet home.“ )

Sollten Dir die Geschichten über Kleve gefallen und Du möchtest auch mal eine Story von Dir oder Deiner Firma lesen, dann lass es mich wissen oder melde Deine Firma einfach bei KLE-Blatt an.

Muss ja auch mal ein wenig Eigenwerbung machen. (Hihi)

Zum Schluss hier noch einer aus Kleve:

Ein Vogelzüchter aus Kellen hatte eine wundervolle Voliere mit zahlreichen seltenen Piepmatzen. Er ließ niemanden an seine Lieblinge ran, nicht mal seine Frau. Doch eines Tages kam er ins Krankenhaus und musste seiner Gattin die Pflege überlassen. Als er nach drei Wochen wieder zurückkam, waren alle Tiere verendet, bis auf den stabilsten Vogel, den er „Kawänzmann“ getauft hatte. Schweren Herzens wollte er sich letztlich auch von diesem Flattermann trennen und gab eine Anzeige im Wochenblatt auf:

“ Weil meine Frau nichts von Vögeln versteht, verkaufe ich meinen Kawänzmann.“

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.

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Titelfoto Band2

Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Wette Pööt – Der Schweizerhaus-Song

Die Klever Mundartgruppe der 70er und 80er sang natürlich auch ein Lied über das damals noch beliebte und gut besuchte Schweizerhaus. Wer Klever Platt verstehen kann, ist dabei echt im Vorteil und kann sofort mitsingen. Wer es nicht versteht, sollte sich an der Musik erfreuen und vor allem an den nostalgischen und letzten Bildern der damaligen Kultstätte. 🙂

(Video: KLE-Blatt)

Wette Pööt: Mama än Papa die gon danze

Wette Pööt: Mama än Papa die gon danze

Das war doch mal eine flotte Nummer! 🙂

Wer platt verstehen kann, wird seine helle Freude an diesem Song haben. Hier der Text zum Mitsingen:

Mama än Papa die gon danze (Text / Musik: J.Reintjes / W. Liffers)

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

Ja, Mama säj tägen Papa weij gon es danze
Än Papa säj Mutt dat es doch en guje Idee
Trekk dann noch ewes owen neijen Fummel on
Än dann sin weij all werr op Ritt
Ja Mama än Papa wassen tegen negen Ühr all wärr T’hüss
Seij hadden de Schnütt vör twee Joar wärr voll
Mam hatt‘ de Schuun än de Söck kapott
Än Papa’s neijen Beus was bloß noch Schrott

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

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