Klever Kultband WETTE PÖÖT mit „SCHWONENTÖRM“

Klever Kultband WETTE PÖÖT mit „SCHWONENTÖRM“

In den Achtziger Jahren machte die Kultband WETTE PÖÖT in Kleve von sich reden, weil man moderne Musik in Klever Platt zum Besten gab.

Hier eine Nummer über die Schwanenburg von Kleve, bei der der Text heute aktueller den jeh rüberkommt, da man auch vor mehr als dreißig Jahren bereits den Bauboom, der den Blick auf das Klever Wahrzeichen immer mehr verhinderte, erkannt hatte.
Wer noch Klever Platt versteht, kann versuchen, mitzusingen.

„SCHWONENTÖRM“
(Text / Musik: J.Reintjes / W. Liffers)

Woarhen ek ok ömmer luur – ek find nörgens mehr die Uhr
Överall bloß groote Baute vörr min Nöös – en ek wurd ganz nervös
Et was all tien – än doar kos ek ow siehn

Schwonentörm, Schwonentörm – Schwonentörm, Schwonentörm
Frugger kosse wej ow överall siehn – mar vandaag es dat vörbeij
Mar vandaag es dat vörbeij – es dat vörbeij

Geij sit Kleef än Kleef sit geij – Jong wat ginge de Joare vörbeij
Geij kiekt ronder van den Berg op dat bauwe – än seij dün klauwe
Onsen alden Üttbleck op ow Gesecht

Schwonentörm, Schwonentörm…

„Wette Pööt“ – Musiklegenden in Klever Platt

„Wette Pööt“ – Musiklegenden in Klever Platt

Bereits Ende der siebziger Jahre machte eine Band in Kleve auf sich aufmerksam, die sich „NEW INTRO“ nannte und aktuelle Hits coverte. Nach anfänglichem Suchen für die Idealbesetzung, begann man die ersten Auftritte und Aufnahmen mit dieser Besetzung:

Wette Pööt - Musiklegenden in Klever Platt
(Foto: KLE-Blatt)

von links nach rechts:
Dieter Schwertfeger, Jürgen Reintjes, Stefan Hannen (unten), Willi Liffers und Jürgen van Baal

Irgendwann wurden auch Klever Karnevalisten – speziell in Person des damaligen Vizebürgermeisters Willi Breuer, der damals Präsident des Karnevalsvereins Fidelitas Materborn war – auf die Band aufmerksam und fragten nach, ob man auch einige Lieder in Klever Mundart präsentieren könne.
Von der Idee recht angetan, schrieben Willi Liffers und Jürgen Reintjes die ersten Nummern in Klever Platt und man taufte den Bandnamen daraufhin um in „WETTE PÖÖT“ als Klever Pendant zu der Kölner Mundartgruppe Bläck Föös.
Vom Erfolg auf diversen Karnevalssitzungen angespornt, wurden von diesem Zeitpunkt an zunächst ausschließlich Lieder in Mundart aufgeführt, die zum Teil noch den Lokalkolorit der wachsenden Stadt Kleve zum Thema hatten und daher noch heute aktuell sein könnten.
Die ersten Aufnahmen, die man käuflich von den „WETTE PÖÖT“ erwerben konnte, gab es auf der damals noch üblichen Musikkassette. Diese trug den Titel: „CAFE‘ SCHÜRINGS“ und wurde sehr gut verkauft und sogar im Radio gespielt, obwohl es sich um Live-Aufnahmen mit nur einem Take handelte, die mit nur einem einzigen zentral ausgerichteten Mikrofon aufgezeichnet wurden.

Wette Pööt - Musiklegenden in Klever Platt
(Foto: KLE-Blatt)

Wette Pööt hier in der Besetzung von links nach rechts: Willi Liffers, Dieter Litjes, Herbert Hübbers und Jürgen Reintjes
Heutzutage wäre eine solche Technik  natürlich ein Unding. Aber für damalige Verhältnisse ging es noch nicht anders ohne größere Investitionen.
Als Cafe‘ Schürings den Betrieb einstellte, kam es zum gleichnamigen Lied, das damals großen Anklang fand. Hier ein Fragment in beschriebener Tonqualität, das die Stimmung von damals nochmal einfängt.

Klever Platt in der Werbung

Klever Platt in der Werbung

Mens, häd denn enen hoop Piepe! (Mensch, hat der eine Menge Pfeifen!)
Ein Ausspruch im Klever Platt, den die Firma Tabak Maes damals für die Werbung nutzte, denn Klever Pfeifenraucher verstanden und sprachen Mundart.
Das erinnert an den Klever, der seinem Bekannten eröffnete:
„Minnen Möss kann platt spreke!“
„Wie dat?“ wollte der wissen.
„Wenn ek öm froag: Wat schmokkt gej dann? Dann sätt hej: PIEP!“

Klever Platt in der Werbung

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Kennst Du das auch?

Als ich letztens wieder meiner Berufung nachkam beim Einkaufen in Kleve, hörte ich zwar gedämpft, aber immerhin noch deutlich genug aus einer Ecke eines Geschäftes auf der Großen Straße einen alten Song der Beatles.
Dat wassen noch Titte, ass die Pilzköpp met verrecks guije Müsik in de zestiger Joahr de Menze ont höppe brochte.

Übersetzung: (Dat waren noch Zeiten, als die Pilzköpfe mit verd… gute Musik in die sechziger Jahre die Leute an das Hüpfen brachten)

Zu dieser glorreichen Zeit gab es eine einzige, übersichtliche Hitparade, wo jeder sofort wusste, welche Nummer aktuell angesagt war. Heute blickt man da nur noch bruchstückhaft durch.
Heute gibt es Hitparaden für Rock, Pop, Rap, Hip Hop, Dance, House, Alternativ, Electronic, Filmmusik, Folk, Blues, Klassik, Jazz, Kindermusik, Schlager, Country, R&B, Weltmusik, Latin, Volksmusik und was sonst noch. Wer soll denn da noch durchblicken?

Was soll ich sagen?

Damals gab es auch einfache Titel, die jeder sofort verstehen und mitsingen konnte wie Yummy Yummy, Balla Balla oder Wooly Bully.
Kaum ein Titel dauerte länger als zwei Minuten. Es gab in jeder Kneipe, Eisdiele, etc. eine Musikbox von Wurlitzer oder Rock Ola. Damit musste der Gastwirt Geld verdienen. Eine Nummer kostete zehn Pfennig. Was wäre da rein gekommen, wenn das Lied sechs oder sieben Minuten lang gedudelt wäre, wie es heute die Regel ist? Außerdem reichten für die meisten Songs etwa zwei Minuten. Danach wollte man etwas anderes hören.
Romantik pur. Man warf das Geldstück in den Münz-Schlitz, drückte K-17 und vernahm das mechanische Geräusch der Maschine, die die richtige Platte suchte und dann abspielte.
Die „Drück-Statistik“ war unumstößlicher Beweis für die Beliebtheit der einzelnen Nummern und war somit maßgeblich, neben den Radio-Statistiken, verantwortlich für die Hitparade.
Mittlerweile zählen diese Musicboxen zu gesuchten Sammler-Raritäten und Schallplatten aus Vinyl erfreuen sich gerade wegen Ihrer markanten Kratzgeräusche einer Renaissance.
Noch seltener findet man alte Schallplatten aus Schellack, die bei scharfem Hinsehen schon zerbrachen. Diese waren so groß wie eine Langspielplatte aus Vinyl, jedoch befand sich nur ein einziger Titel auf jeder Seite, der dann in einer Geschwindigkeit von 78 Umdrehungen pro Minute abgespielt wurde.
Im heutigen Streaming- und MP3-Zeitalter undenkbar.
Jeder war stolz auf seine Plattensammlung, die reichlich Platz im Zimmer benötigte. Die Plattencover wurden zu Kunstwerken und Zeugnissen ihrer jeweiligen Zeitepochen. Die neuste Single aus den Staaten wurde von morgens bis abends runtergedudelt, bis man den englischen Text voll drauf hatte.
Alles war noch so schön übersichtlich. Es gab die Fraktion der Beatles-Fans und die der Rolling Stones-Fans. Und damit verbunden die anderen paar Bands und Interpreten, die man in diese beiden Schubladen hinein katalogisierte.

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Es gab tatsächlich Zeiten, wo die Beatles die ersten fünf Plätze der Hitparade belegten, bedingt durch die Tatsache, dass auch B-Seiten der jeweiligen Schallplatten gewertet wurden. Den Rest teilten sich die Stones, Bee Gees, Hollies, Tremeloes und wie sie alle hießen.

Was soll ich sagen?

Wenn man bedenkt, das die Beatles Ihren eigentlichen Siegeszug 1963 begannen und dieser mit ihrer Trennung 1970 beendet war, muss man heute staunen, dass diese sieben Jahre die Musikwelt komplett revolutionierten und auf den Kopf stellten. Nach den Beatles war nichts mehr so wie früher. Revolution zum Tanzen und genießen.
Ganz anders die Rolling Stones, die jetzt bereits mehr als 50 Jahre die Welt rocken und Mick Jagger mit über 70 Jahren immer noch wie ein Achtzehnjähriger die Bühne rauf und runter rennt.
Auch in Kleve gab es einen Hype, als der erste Film der Beatles „A Hard Days Night“ im Burgtheater anlief. Damals noch in schwarz/weiß.
Heutzutage hat ein Song nur noch eine Halbwertzeit von wenigen Tagen, früher konnte es vorkommen, dass einige Nummern mehrere Jahre in den Top Hundert vertreten waren.
Da spricht man dann von Oldies. Oder Evergreens. Jeder kennt sie. Jeder kann sie mitsingen. Und jeder, der bei Erscheinen dieses Titels darauf getanzt hat, assoziert dieses Lied mit einem unvergesslichen Erlebnis. Darum liebt man die Musik aus seiner Jugend. Jeder Erwachsene hört darum vermutlich am Liebsten die Musik aus seiner eigenen Jugend.
Es sind meistens gute Erinnerungen damit verbunden.

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Diese Leute stehen und standen einen Teil Ihres Lebens im Scheinwerferlicht, weshalb man Sie – neben dem in diesem Zusammenhang unvermeidlichen Franz Beckenbauer – als Lichtgestalten bezeichnet.
Wenn man es genau nimmt, kann eigentlich jeder von uns eine Lichtgestalt werden und sein.
Denn Licht begleitet uns das ganze Leben. Bei der Geburt erblicken wir das Licht der Welt und am Ende sehen wir ein gleißendes Licht. Dies wird zumindest von etlichen Menschen behauptet, die das wohl mal erlebten.
Apropos: Licht und Lampen:

Der Polizist hält einen Radfahrer an: „Wenn Ihre Lampe nicht funktioniert, müssen Sie absteigen und Ihr Rad schieben.“ – „Das habe ich bereits versucht, aber dann funktioniert es auch nicht.“

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: „Der Klever Philosoph“ gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc. – Klicke einfach auf ein Bild hier unten:

Als die Beatles im Burgtheater von Kleve liefen

Der Mückenstich in Klever Platt

Der Mückenstich in Klever Platt

Vor einem Geschäft in Kleve traf ich neulich meinen alten Bekannten Gustav, der ziemlich fertig aussah und auch wohl Probleme beim Gehen hatte.

„Bist Du per Anhalter gekommen?“ wollte ich wissen.

„Nee, wieso dat denn?“ kam es von Gustav.

„Na, Du siehst so mitgenommen aus.“

„Sitt bloß stell. Min hätt en Dier gestooke en ek weet niet wat dat vön Möck gewesst es.“

(Übersetzung: “ Sei mich bloß still. Mich hat ein Tier gestochen und ich hab keine Ahnung, wat dat vönne Mücke gewesen iss.“ )

“ Wennste getz immer müde biss, dann war dat enne Zehzeh-Fliege (hochdeutsch: TseTse-Fliege) konnte ich ihm darauf entgegnen.

“ Nee, ewell ek häbb now ennen grooten Böld onne Kont än kann niet mehr so rechteg sette. „

(Übersetzung: “ Nein, aber ich habe jetzt ein großes Einstichloch mit gewaltiger Erhebung an mein Hinterteil dran und kann nicht mehr so wirklich da drauf sitzen“ )

„ Wie heij dat dann gelappt? “ – Wie ist das denn passiert?

“ Ek was op Karweij en poar Strükk ont ütpötte än wolde nät de Greep packe, doar ging den Steek godome medden dör min Boks döör. „

(Übersetzung: “ Ich war auf Arbeitssuche in et Praktikum ein paar Sträuchers an et ausbuddeln dran und wollte gerade die Mistgabel aufheben, da ging der Stich aber sowatt von mitten durch meine Hose durch…“ )

Dumm gelaufen. Zumindest für Gustav, der sich dann zum Arzt begab, um sich behandeln zu lassen.

Essen im Stehen ist ja auf Dauer nicht so gemütlich (schadenfrohes Grinsen).

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.

Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

Guckst Du:

Der Mückenstich in Klever Platt

 

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“

Eine seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband „WETTE PÖÖT“ können wir hier hören mit dem Titel „EK DÜNN WAT EK WELL“ von J.Reintjes und W.Liffers. Der Titel wurde auch bezeichnet als „Des Frührentners Freiheitssong“.
Die Aufnahme wurde live in einem einzigen Take mit einem für damalige Verhältnisse sehr einfachen Mikrofon aufgenommen. So waren halt die Anfänge. Also bitte mit Nachsicht anhören. 😉

Für alle Leute, die den Song einmal mitsingen möchten, hier der Originaltext:

Geij säht tegen min lot dat sin
Ek säij wat wellt geij van min
Ek dünn wat ek well
Geij fingt te lache doar oan
Ek säij dat heij now doarvan
Ek dünn wat ek well
Geen Bier geen Körnke än Win
Ek gelööf dat ek hoars all spenn
Ek dünn wat ek well
Geen Mädges geen Zigarett
Bloß früte än dann noar Bett
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch
Rutsch min de Pockel ronder säg ek now kackfrech
Geij könnt min niet mehr halde, ok niet met Verdrach
Säch, Mädje guijen Dach

Ek schalt de Sportschau now drop
Ek sätt gen Pätt op de Kopp
Ek dünn wat ek well
Min Höar die wasse now lang
Än Jeans die träg ek now oan
Ek dünn wat ek well
Ek word now zesstig det Joahr
Än minnen Droom denn wörd woar
Ek dünn wat ek well
Ek foahr noar Thailand det Joahr
Än doarmet es et well kloar
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch…

 

Für diejenigen, die mit die Klever Plattsprache nich so gut zurecht kommen, hier die Übersetzung in echtes „Klever Deutsch“:

Du sachtest gegen mich lass dat sein
Ich sachte wat willste von mich
Ich tu wat ich will
Du fingst zu lachen da an
Ich sachte dat hasse nun davon
Ich tu wat ich will
Kein Bier kein Körnken und Wein
Ich glaub dat ich bald schon spinn
Ich tu wat ich will
Keine Mädjes keine Zigarette
Nur arbeiten und dann nach Bett
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken, dat iss wat ich gegen Dich sach
Rutsch mich der Puckel runter sag ich nun ach ach
Du kannst mich nich mehr halten auch nich mit Vertrag
Sach, Mädchen guten Tag

Ich schalt die Sportschau nun drauf
Ich setz keine Kappe mehr auf (de Kopp)
Ich tu wat ich will
Meine Haare die wachsen nun lang
Und Jeans die zieh ich nun an
Ich tu wat ich will
Ich werd nun sechzig dies Jahr
Und meinen Traum der wird wahr
Ich tu wat ich will
Ich fahr nach Thailand dies Jahr
Und damit isset wohl klar
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken…

Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

Altes Geschäftshaus auf der Kirchstraße

In längst vergangenen Zeiten gab es dieses schöne Geschäftshaus auf der Kirchstraße.

Wenn man sich die Auslage in den Schaufenstern ansieht, könnte man schon darauf kommen, was hier im Hauptsächlichen angeboten und verkauft wurde. Heutzutage könnte man mit einem solchen Geschäft in Kleve nur noch bedingt eigene Kundschaft generieren.

Es handelte sich um ein Spezialgeschäft für Seilerwaren und Fischereimittel. Also wurden hier Seile, Taue, Garne und vermutlich Angelhaken etc. vertickt. 🙂

kirchstrasse1

Industriekamine in Kleve

Industriekamine in Kleve

Kaum vorstellbar, das man hier auf die Stadt Kleve im Jahre 1906 schaut. Etliche hohe Industriekamine bildeten damals bereits das Stadtbild. Vorwiegend stammten sie von den großen Margarinewerken, von denen es ja so einige in Cleve gab. Selbst das fantastische Stadtbad besaß einen solchen Schlot, den man schon von Weitem sehen konnte.

43-cleve 1906

Et Lälleken get ont bebbere

Et Lälleken get ont bebbere

Ein typischer Ausruf in Klever Platt. Aber was ist damit gemeint? Viele werden diese Worte überhaupt nicht mehr verstehen, also hier der Versuch einer wörtlichen und bildlichen Übersetzung: Lälleken ist das sogenannte Gaumensegel, auch Zäpfchen oder lateinisch Uvula genannt. Wenn es in Bewegung gerät, spricht der Klever von „bebbere“, also zittern. Das darf man akustisch nicht mit „Bäbbere“ verwechseln. Dabei handelt es sich um den Platt-Ausdruck für Bedburg-Hau – hier speziell die Landesklinik. 🙂 Um sich das Lälleken einmal genauer anzusehen, wenn es zittert, hier ein wahrhaft aufklärendes Bild: mouth_yelling_anim_500_clr_14777

Fahrplan in Klever Platt

Fahrplan in Klever Platt

Nachdem sich dieser Fahrgast selbst mit Lupe verzweifelt mit den Unbillen eines Bundesbahn-Fahrplanes herumgeschlagen hat, wagt er den Schritt zum Schalter und nimmt sein ganzes Hochdeutsch zusammen für die alles entscheidende Frage:
„Wann fährt denn der nächste Zug nach Krefeld?“
Der Bahnbeamte schaut kurz in sein Kursbuch und antwortet:
„Um siebzehn Uhr dreiundfünfzig!“ – Darauf der Fahrgast:
„Doar weet ek wat!“

fahrplan-91
(Foto: Alois Puyn – “Bilder Unserer Stadt Kleve”)

1 2 3