Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Kleine Tipps zum Reichwerden

Fast jeder kennt die ausdrucksstarke Bauernweisheit:

“Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop.” (Übersetzung: „ Der Teufel kackt immer auf einen großen Haufen.“ )

Damit ist natürlich gemeint, dass diejenigen, die schon viel besitzen, automatisch immer noch mehr bekommen.
Aus der gleichen Richtung kommt auch der kluge Spruch:

“Geld allein macht nicht glücklich. Es müssen auch Grundstücke und Immobilien dabei sein.”

Dagobert Duck lässt grüßen.
Für Alle die, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben, sollte daher die Überlegung gelten:
Wie kommen wir auch dahin, um solche Töne aus voller Überzeugung spucken zu können?
Nun – den Stein der Weisen hat bekanntermaßen bisher nur Harry Potter (und vor allem seine Erfinderin) gefunden. Also muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man denn jetzt zu ungeahntem Reichtum kommt.
Meine Gedanken dazu fasse ich mal kurz zusammen. Vielleicht ist ja irgendetwas dabei, was Dir gefällt oder auch eine ganz neue Anregung gibt:
Der einfachste Weg ordentlich Kohle zu machen ist sicherlich, im Lotto zu gewinnen. Da die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings äußerst gering ist, wäre hier die Möglichkeit eröffnet, einen Kursus für Lottogewinn-Teilnehmer anzubieten. Allerdings sollte man den dafür in Frage kommenden Interessenten dann mindestens mal einen Dreier mit Zusatzzahl nachweisen können.
Hervorragende Möglichkeiten hätte man auch noch, wenn man der staunenden Bevölkerung eine absolute Marktlücke bzw. ein Nischenprodukt anbieten könnte.
Ein konkretes Beispiel, wovon ich letztens gehört habe, ist der Online-Verkauf einer Laichbürste für Kois. In Echt!
Du weißt – diese sündhaft kostspieligen japanischen Fische. Da kann mit dem Auftauchen eines Fischreihers oder eines Kormorans schon mal in einem Bissen ein Vermögen von mehreren tausend Euros den Schlund hinunter gehen. Frage mal Koi-Besitzer, wie zum Beispiel den allseits (un)beliebten Dieter Bohlen.

“Ma kucken, wat er sacht.” – eine typisch niederrheinische Ausdrucksweise.

Wie wäre es denn ersatzweise mit einem Schneidegerät für Goldfischkrallen, einen Anzug für Goldhamster, der den possierlichen Tierchen endlich den aufrechten Gang ermöglicht? Süßigkeiten wie Marzipan oder leckerer Käse, die die Pfunde purzeln lassen wären auch eine geniale Idee.
Da bekommt man gleich die Dollarzeichen in die Augen. Dafür gibt es leider schon die passenden Kontaktlinsen mit eben diesem Motiv.
Schade – Geschäft gelaufen.
Zur Not bliebe ja immer noch die Züchtung von speziellen Pflanzen oder Gemüsesorten, die gerade händeringend gesucht werden. Kennst Du eigentlich die mittelasiatische Gebirgsprimel? Hat großes Potential, ein Renner zu werden.

” Verkoppt toch Gaapmüllekes, Krüttnagels, Komkommers off Kettingspöll.”

(Übersetzung: ” Verticke doch Löwenmäulchen, Gewürznelken, Gurken oder Löwenzahn.” )

Was allerdings unweigerlich zu Reichtum, Ansehen, Popularität, Glück und “und” führt ist….

Jawoll – Filmstar!

Das war früher so – das ist auch noch heute so.
Marilyn Monroe und Cary Grant sind heute noch genauso in aller Munde, wie Brad Pitt oder Angelina Jolie.
Als Filmstar ist und bleibt man nun mal unvergessen.
Aha – hier haben wir also die Lösung! Weil man auch ohne Vorkenntnisse oder den langjährigen Besuch einer Schauspielschule dabei zu etwas kommen kann. Man muss es nur versuchen.
Stelle Dich einmal testweise vor den Spiegel und spreche die Worte:

“Ich Tarzan – du Jane.”

Kann doch wohl jeder (hihi) – und zack, ist man weltberühmt. Zur Not veröffentlicht man das zunächst auf Youtube – dann weiß man schnell, ob es geklappt hat.
Neuerdings sieht man immer mehr so genannte CGI animierte Filme – also Streifen, die mit dem Computer gemacht worden sind und wo kein Mensch mehr als Akteur benötigt wird.
Teilweise sind die sogar ganz amüsant, manche aber einfach nur grauenhaft.
Das führt mich automatisch zum Lichtspielhaus – auch Kino genannt.
Wenn man heutzutage ins Kino geht, dann ist man überrascht, welch eine fantastische Technik für Auge und Ohr mittlerweile geboten werden. Da fühlt man sich tatsächlich manchmal in die Handlung mit einbezogen, wenn der Streifen in 3-D läuft und bleibt bis zum Abspann sitzen, weil man der Ansicht ist, den eigenen Namen dort auch zu sichten.
Neuerdings gibt es sogar 4-D-Kinos, bei denen man bewegliche Sitze installiert hat, die einen der Filmhandlung entsprechend durchschütteln und auch noch durch Gebläse im Sitz, vorne und an den Füßen andere Dinge suggerieren.
Also – wenn’s mit der Schauspielerei doch nicht so klappt, wie geplant, dann holt man sich ein wenig Nachhilfeunterricht im örtlichen Kino.

Darüber hinaus kann ich nur jedem den Rat geben, es mal mit harter Arbeit zu versuchen. Das soll hin und wieder auch geklappt haben. Und bedenke: Gesundheit, eine intakte Familie, einige gute Freunde, immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf – das ist Reichtum pur! Genieße ihn!
…und gehe hin und wieder trotzdem ins Kino. Es lohnt sich.

In Kleve sah das vor Jahren noch so aus:

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

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Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Kennst Du das auch?

Momentan bin ich ein bissken am Schnüwen dran.
Zwar hatte ich im Herbst schon eine Grippeschutzimpfung über mich ergehen lassen – wie ich diese Pieckserei hasse -, aber als in der Rheinischen Post stand, dass ein Grippevirus unterwegs ist in Kleve und Umgebung, da hab ich es auch sofort gemerkt:
Kratzen im Hals und der ganze Schladderadatz.
Die Frau meinte zwar, ich übertreibe ein bisschen, aber so sind wir Männer. Bei einem kleinen Ohrstecher leiden wir unter extremen Blutverlust und die Frauen können froh sein, dass wir solche Sachen nach ein paar Tagen überhaupt überlebt haben.
Dabei fällt mir immer dieser Klassiker ein:
“Herr Doktor, der Hypochonder von Zimmer 24 liegt im Sterben.” – ” Na jetzt übertreibt er aber!”
Glücklicherweise war mein Computer nicht von einem Virus befallen.
Boah, stelle Dir mal vor, der würde anfangen zu husten und zu keuchen und ich müsste ihm ein Fieberthermometer in den USB-Anschluss schieben. Nicht auszudenken…
Apropos: “Computer”

“Manche Computer kosten ein Vermögen, manche nur den Verstand.”

Für meinen Teil habe ich festgestellt, dass beim Computer in jedem Programm immer ein kleines Programm kämpft, um aus der Reihe zu tanzen.
Wo wir gerade dabei sind:

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Neulich stand ich im Computerladen um ein paar Fragen zu irgendwas zu stellen.
Leider war ich etwas zu spät dran und musste einem Mittsechziger den Vortritt überlassen. Eine glückliche Fügung, sonst hätte ich folgenden Dialog nicht mitbekommen:
” Minne Jong hätt enne Kompuuter än den dütt et niet mehr.”
(Übersetzung: “Mein Junges hat einen PC und der ist gestorben.”)
Verkäufer: ” Erstaunlich! Was hat er denn?” – “Minne Jong?” – “Nee, der Compjuter.” (lächel)
“Denn es well kapott.” (Übersetzung: “Der iss wohl tot.”)
Verkäufer: ” Was fehlt ihm denn genau?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, dem Compjuter.” (lächel)
“Jo – Den dütt et niet mehr.” (Übersetzung: “Der iss hinüber, Arsch!”)
Verkäufer: “Da kann ich so natürlich nicht viel zu sagen. Können Sie ihn nicht mal ins Geschäft bringen?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, den Compjuter.” (lächel)
“Dat weet ek niet, minne Jong scheckt min ömmer vöör, want ek mot dat dann betoale.”
(Übersetzung: ” Dat weiss ich doch nich, mein Junges checkt mich immer vor, denn er hat keine Kohle.”)
Verkäufer: “Aber so kann ich ja nichts dazu sagen. Wir könnten ihn ja mal auf Fehlfunktionen untersuchen, wenn sie ihn hierher bringen.”
“Minne Jong?” “Nein, den Compjuter.” (lächel – aber nicht mehr so freundlich)
“Wat kost son Ondersükereij dann?” – (Übersetzung: “Watt kostet sonne Unterzuckerung denn?”)
Verkäufer: “So um die 35.-Euro.” –
“Än wenn ek ennen neijen Kompuuter koch, wörd dat dann verrekent?”
Übersetzung: (” Un wenn ich getz ennen neuen Computer koche, würde das dann verrechnet?”)
Verkäufer: “Eigentlich nicht, aber wir könnten Ihnen je nach Neueinkauf mit der Hälfte entgegen kommen.”
“Geij wet ja, wie die Blaage sinn.” – (Übersetzung: “Sie wissen ja, wie die Kinderkes sind.”)
“Än weij Alde motten ömmer alles betoale.” (Übersetzung: “…und der Alte zahlt.”)
“Wat kost dann enne neije Kompuuter?”
Verkäufer: “Nun, das liegt daran, was alles notwendig ist, Betriebssystem, Grafikkarte, Festplattengröße und und…”
“Ek gelööf alleen dat “und und…” kost min all fiffhondert Mark, äh Euros.”
(Übersetzung: “Ich gelobe, alleine das “und und…” kostet mich alle fünfhundert Böcke.”)
Verkäufer: “Am Besten ist, Sie kommen noch mal mit Ihrem Sohn hierher und bringen den Computer mit, dann wird sich alles zeigen.” (viel lächel)
“Denn veredammde Driet met die verreckte Denger – ek sin et satt näss kalde Papp!”
(Übersetzung:  “Der vermalledeite Abfall mit die kaputten Dinger – ich bin dat gesättigt wie nasskaltes Papier!”)
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Was soll ich sagen?

Ich hätte so gerne vom Verkäufer einen Anruf bekommen, wenn der Mensch mit seinem Sohn auftaucht, aber das ging dann wohl doch zu weit.
Allerdings bestätigte er mir, dass das nicht ein Einzelfall war, sondern er kontinuierlich solche genialen Episoden erlebt. Darum sei er auch so ruhig geblieben und hätte sich ein nettes Lächeln angewöhnt. – Jo – alles klar Verkäufer (Applaus)

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Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Kennst Du das auch?

Beim Einkaufen in Kleve brannten meiner besseren Hälfte und mir die Füße vom Stadt hoch und runter, weil wir ein paar Mal den City-Train verpasst hatten. Eigentlich wollten wir damit auch mal rumtouren, klappte dann aber nicht wie gewollt.
Also war ein kleines Päuschen angesagt.
Wir holten uns bei Henk Hop eine schöne Portion frisch gebackenen Kibbeling mit Knobisauce und machten es uns bei strahlendem Sonnenschein vor dem Fischgeschäft gemütlich.

Doch was soll ich sagen?
Bereits das erste Stück Backfisch blieb uns vor Schreck im Mund stecken, weil ein kläffender Hund unter unserem Tisch durchstöfferte und uns gehörig in Aufregung versetzte.
Dahinter natürlich der Hundebesitzer mit beschwörenden Worten: “Lisa, komm, nun komm doch, brav, brav, Lisa!”
Der Hund hörte gut – jedoch wollte er nicht so wirklich gehorchen und dann kam der Satz, den wir im Grunde viel früher schon erwartet hatten: ” Das macht er sonst nie.”

Sönnen Hond brückt es Üttloop än mott ok ens än Stöck Fess frääte, än niet ömmer dat Gedööns ütt de Böss.
Übersetzung: (Sonnen Hund braucht mal Auslauf und sollte auch ma ein Stück von der Fisch fressen und nicht immer Schappi ausse Dose.)

Nachdem der Mann sein Haustier wieder eingefangen und an die Leine gelegt hatte, konnten wir uns wieder beruhigt unserer Zwischenmahlzeit zuwenden.
Durch diesen Vorfall aufgeschreckt, beobachtete ich allerdings jetzt genauer die Menschen und da vor allen Dingen die, die einen Hund mit sich führten.
Boah, was gibt es da für Rassen, Größen und Unterschiede.
Jetzt bin ich nicht der Kenner, aber konnte doch einige Tiere ihren Rassen zuordnen.

Da gab es Coca-Spanier, Schiwauwaus, Golden Getrieber, Biegel, Berner Diener, Bobteller, Tschau Tschau, Deckel, Neunpfundländer und Pekineser, die aussahen, als wären sie mit ihrer Schnauze drei Mal gegen die Pumpe gelaufen.

Und alle Besitzer hatten so eine gewisse Ähnlichkeit mit Ihren Lieblingen – sei es im Aussehen, im Gang oder in ihrer Kleidung – damit ist natürlich die Farbe gemeint.
In irgendeinem James Bond Film erfuhr man ja, dass der Diamant den Hund als besten Freund der Frau abgelöst hat – aber soweit möchte ich nicht gehen, das zu glauben.

Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Apropos: “Hund”:
Erwin kommt in eine Tierhandlung und fragt: “Haben Sie einen Boxer?” – “Ja, aber Sie müssen den Dackel dazu kaufen. Er ist sein Trainer.”
Neben dem Pferd ist wohl der Hund das einzige Haustier, das an einer Leine herumgeführt wird.
Stelle Dir mal vor – ein Taucher geht mit seinen drei Fischen unter Wasser spazieren. Geck oder?
Was mir jedoch besonders auffiel bei unseren Stadt-und-Leute-Beobachten-Studien, war interessanterweise die Kleidung der Menschen, und wir versuchten zu erraten, was der- oder diejenige wohl von Beruf sein mögen.
Nun, an einem solchen schönen Sonnentag ist die typische deutsche Touristenkluft des öfteren zu bestaunen:

Mann, etwa 35 bis 60 Jahre alt, schneeweiße, behaarte dünne Beine in hellbeigen Kakishorts, weiße Socken in dunklen Trekkingsandalen, kariertes Hemd, bei dem der untere Knopf einen weißen Teil des Bauches freigibt, darüber eine beige Outdoor-Weste (wer hat diese Dinger eigentlich erfunden?) und als Krönung eine schicke Baseball-Cap mit dem Werbeaufdruck des örtlichen Malereigeschäftes.
So stellen sich die Menschen im Mittelmeerraum den deutschen Touristen vor und dieser hat nichts besseres zu tun, als diesem Klischee gerecht zu werden. Boah!

Junge Mädchen flanieren erotisch höchst entzückend in einem viel zu engen T-Shirt mit der Aufschrift: “I Love Balls” herum, welches immer einen Teil des anerarbeiteten Rettungsringes um die Bauchregion freigibt, damit man das verführerische Kügelchen ihres Bauchnabelpiercings nicht übersieht. Sobald sie in Ihrer umwerfenden Schönheit vorbeigerollt sind, erspäht man beim unersetzlichen zweiten Blick noch das überaus kunstvolle “Arschgeweih”, das aus dem oberen Rand ihrer entsetzlich hautengen Leggins hervorlugt. Die Füße stecken in High Heels (hochhackige Pumps), bei deren Absätzen man versucht ist, rettend einzugreifen.
Noch schlimmer wird es, wenn sie dann ihren widerspenstigen Hund so hinter sich herzieht, dass das arme Tierchen bereits blau anläuft (glaubt man zumindest zu erkennen) und sie ihn dann mit quiekender Stimme ankreischt:
“Los, komm Purzel oder glaubsse, ich traach dich bis na Hause?”
Stimmt alles  nicht? – Tja, geh mal in Kleve einkaufen und staune.
Kurz vor Beendigung unseres Imbisses trafen sich zwei Männer direkt vor unserem Tisch, die folgenden Dialog führten:
“Ah, da hasse Hein! Tach Hein!”
“Tach”
“Lange nich mehr gesehen!”
“Ja”
“…und doch wiedererkannt!”
“Ja”
“Geht et Dir gut, Hein?”
“Ja”
“…und de Frau?
“Ja”
“…und de Kinder?”
“Ja”
“Tja, war schön, Dich ma wieda zu sehen, Hein.”
“Ja”
“Dann schüss, bis demnächst ma.”
“Schüss”

Erbaulich, erbaulich. Man konnte doch tatsächlich die Gedanken des wortkargen Mannes lesen:
“Quatsch mich bloß nicht an und zwing mir ein Gespräch auf, du Hirni!”
Jo – jetzt schweifen wir wieder ab.
Ich wollte ja noch etwas zu der Kleidung diverser von uns beobachteter Leute sagen.
Viele sind natürlich gottlob ganz vernünftig und normal – aus unserer subjektiven Sicht – angezogen, wobei man über Geschmack nicht streiten kann.
Manche Menschen haben halt Stil, manche möchten ihn haben. Alles meistens auch eine Frage des Geldbeutels.
Viele Frauen bevorzugen den Einkauf in Boutiquen und kaufen ungerne in großen Bekleidungshäusern.
Sie lieben es dann, wie ich mir erklären ließ, die individuelle Fachberatung ohne Hektik in anheimelnder Atmosphäre.
Ich persönlich denke eher, dass sie dort ungestörter alles mal anprobieren können, um zu hören, wie toll sie darin aussehen, nur um anschließend freudig erregt zu verkünden: “Ich überlege es mir nochmal.”
Nun ja, sei es, wie es sei.

Apropos: Bekleidung kaufen:
Eine Kundin betritt ein Hutgeschäft: “Würden Sie freundlicherweise für mich den grünen Hut mit der roten Feder aus dem Schaufenster nehmen?” – “Aber sehr gern, gnädige Frau, mache ich sofort.” – “Oh, vielen Dank. Wissen Sie, das abscheuliche Ding ärgert mich jedesmal, wenn ich hier vorbeikomme.”

,,,und der hier zum Schluss:
In einem Laden: “Ich brauche einen Spiegel.” – “Einen Handspiegel?” – “Nein – fürs Gesicht.”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

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Zähne weg – was nun?

Zähne weg – was nun?

Kennst Du das auch?

Aaahhh!! Hoffentlich lassen die Schmerzen bald nach.
Ich kann nix Festes mehr essen, bloß noch Quark, Joghurt oder Papp (Milchsuppe).
Warum?
Tja,  man hat mir vier Zähne in einer Sitzung gezogen.
Ich wollte es auch nicht anders, denn ich war diese ewig peinigenden Schmerzen endgültig satt und hatte keine Intension, mich nach weiterem mehrstündigen Bohren und Vermörteln damit abzufinden, dass es in einigen Wochen erneut damit losgeht.

Ek hat godoome Tandepinn dat min de Fuutschweet op de Pläät stond.

Übersetzung: (Ich hatte himmelherrgottsackramentnocheinmal Zahnschmerzen, das mich der Fußschweiß auf die weniger behaarte Stelle meines Schädels stehen tat.)

Kennst Du das auch?
Ich meine dieses knackende, knirschende Geräusch, wenn sich die Zahnwurzel vom Kiefer trennt und der Nerv sich noch ein letztes Mal bei Dir meldet und zwar in der Form, dass Du noch lange daran denkst, aber ihn für den Rest der Zeit wohl nie mehr vermissen wirst.
Hinfort mit Dir, Du ewiger Quälgeist, der mich jetzt nie mehr ärgern wird.
Hatte ich gedacht.
Kennst Du Druckstellen?
Ich meine die, die entstehen, wenn man künstliches Kauwerkzeug verpasst bekommt in Ermangelung genügend eigener Beißerchen.
Drei Kilo habe ich bereits an Gewicht verloren, was grundsätzlich mal ein positiver Aspekt dieser Geschichte ist, allerdings macht das Essen mit Schmerzen (eben die Druckstellen) nicht sonderlich viel Spaß.
Daher hier ein paar Auflockerungen zu diesem Thema:

“Herr Ober, reichen Sie mir bitte einen Zahnstocher!” – Ober: “Tut mir leid, momentan sind alle besetzt.”

oder der hier:

Ein Gast im Restaurant: “Herr Ober, die Suppe schmeckt so komisch!” – Na, dann lachen Sie doch!”

Jeden Tag versucht nun mein Zahnarzt, die gemeinen Druckstellen wegzuarbeiten, allerdings mit dem Erfolg, dass sich an anderen Stellen gleich neue bilden. Wahrscheinlich ist irgendwann alles weggeschleift. Scheinbar bin ich ein ganz besonderer Fall – sagt mein Zahnarzt -, was ich nicht so lustig finden kann.
In diesem Fall wäre ich lieber stinknormal und hätte keine Schmerzen mehr.
Was macht man also in seiner ganzen Verzweiflung? Man forscht im Internet nach Lösungen.

Was soll ich sagen?
Du findest millionenfach Anleitungen, wie man die Zähne richtig pflegt, wie man vorbeugen kann, welche Zahnpasta oder Zahnseide die beste ist und das man auf Süßes verzichten soll und und und….

Zähne weg - was nun?

Was hilft das, wenn es bereits zu spät ist und die letzten Kauer der Zange zum Opfer gefallen sind?
Künstlichen Zahnersatz bekommt man, so die Informationen aus dem World Wide Web, am günstigsten in Polen oder aus Tschechien. Oder sogar aus China.
Aber eine Reise mit entsprechendem Aufenthalt dort wird dann finanziell in etwa dem Gleichen entsprechen, als wenn man das Teil hier vor Ort bauen lässt.

Zähne weg - was nun?

Peinlich wäre mir persönlich auch der Gedanke, dass mein Zahnarzt an einem in Übersee georderten Gebiss Korrekturen vornehmen müsste. Vermutlich wären wir dann wieder am Anfang und die neuen Druckstellen würden sich mit entsprechenden Schmerzen zurückmelden.
Ein kluger Spruch heißt ja: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”
Also warte ich geduldig ab, gehe täglich ein wenig schleifen lassen und hoffe, dass mein Körper eines Tages nicht mehr auf den Schmerz reagiert.
Obwohl… aufpassen muss ich dann letztendlich auf mein Gewicht.
Es sollte nicht soweit kommen, dass man bei mir Bulimie (Magersucht) vermutet und ich auf die Frage nach dieser fantastischen Diät dann antworten müsste:

“Lot ow alle Tänd trecke än en scheef Gebett in den Mull dowe, dann sitt geij stracks van et frääte aff.”

Übersetzung: (Lass Dich alle Beisser entfernen und einen nicht so gut passenden Zahnersatz in der Mund reinbauen, dann bisse mich nix dich nix von das unmöndige Essen ab.)

Mit meiner Frau zusammen werde ich die Geschäfte hier abklabastern, um Nahrungsmittel einzukaufen, die die richtige Konsistenz (das perfekte Dinner lässt grüßen) für einen leidenden Minimalesser aufweisen.
In all meinem Schmerz (wein, heul, klag) muss ich – schon meiner Göttin zuliebe – meinen Humor aufrecht erhalten, dann ist die Sache tatsächlich etwas besser zu ertragen.
Darum hier noch einer für Dich, den ich unter normalen Umständen nicht erzählen würde:

Einem feinen Herrn wird im Sex-Club eine ältere Dame zugewiesen. Da meint er sehr energisch: “Das älteste Gewerbe der Welt – ist ja OK. Aber muss es denn ein Gründungsmitglied sein?”

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Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve

Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve

Jedes Mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art – das Einkaufen in Kleve und die Kunden und Verkäufer in den Geschäften in Kleve am beschaulichen Niederrhein.
Heute hatte mich mein Herzblatt wieder mal überredet, sie beim Einkaufen zu begleiten. Man kennt das ja – Frauen brauchen immer jemanden, der sie bewundert, wenn sie sich neu einkleiden. Alleine macht es nur halb so viel Spaß, genau wie der Toilettengang in Gaststätten oder Diskotheken. Sobald zwei Frauen zusammensitzen geht man grundsätzlich gemeinsam zum Klo.
Warum? Das erschließt sich uns Männern ebenso wenig, wie der Inhalt ihrer Damenhandtaschen. Man müsste mal eine klauen, um das zu analysieren. Neee!!! Lieber nicht – ich werde meine Königin irgendwann mal fragen.
Jeder weiß – Frauen können jedes Geheimnis bewahren, wenn sie nicht wissen, dass es eines ist…

Im Kaufhof  auf der Große Straße reihten wir uns geduldig in die Schlange an der Kasse ein, als die beiden Damen vor uns bezahlen sollten.
“Erna, hasse deine Playback-Karte bei dich bei?” wollte die eine wissen.
“Da krisse nochmal 3 Prozent mit die 30% von deine Personalkarte!”
Ernas Gesichtszüge entgleisten und die rosige Farbe entwickelte sich unmittelbar ins Puterrot, wusste sie doch um die Tatsache, dass sie selbst überhaupt nicht zum Personal gehörte.
Die Dame an der Kasse ging geflissentlich über diesen Vorfall hinweg – kannte sie wohl in ähnlicher Form bereits.

Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve
(Foto: Maro-Fotodesign)

Das brachte mich aber auf den Gedanken, mal meine Brieftasche zu durchforsten, um nach gefühlten vier Jahren einmal wieder zu kontrollieren, welche Karten sich dort mittlerweile alle tummelten.
Als erstes war da natürlich die Kreditkarte, die man zum Tanken braucht oder an seine Liebste weitergibt, wenn es um etwas größere Ausgaben geht, als fünf Pfund Kartoffeln.
Noch heute ergreift mich ein Schauer, wenn ich mit dieser Karte bezahle, weil mir jedes Mal der Angstschweiß auf der Stirn steht, wenn das nicht funktioniert. Kann ja mal vorkommen.
Dann ertönt sofort der herablassende und vorwurfsvolle (manchmal auch mitleidige) Satz der Kassiererin – natürlich in gewisser Lautstärke, damit auch keiner der Umstehenden etwas verpasst oder gar abgelenkt sein könnte:
“Die Karte geht nicht! Haben Sie noch eine Andere oder können Sie auch in bar bezahlen?”
Nachdem Sie dann triumphierend in die Runde geschaut hat, zahle ich natürlich schnellstens bar und nehme mir vor, diesen Laden nie mehr zu betreten. Zumindest die nächsten drei Tage nicht mehr.
“Doar heij met ow natte Kwante owen Fottfenger op dat Deng gedouwt än dann maake die en Hoop Fitütte vör den ganze Quatts.”
Übersetzung: (“Da hasse mit deine feuchten Kwanten deinen Fottfinger auf den Magnetstreifen gedrückt und dann machen die mich einen Haufen von Fitütten für der ganze Quatsch.” )
Mittlerweile hält man die Karte bloß noch auf das Lesegerät – wenn es denn klappt.

Was soll ich sagen?
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders. (hihi)
Wer jetzt zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.
Die nächste Karte, die ich entdeckte, war die Krankenversicherungskarte – da schreibe ich mal ein andermal drüber (Mein Gott, ist die Klever Sprache schön).
Dann meine Mitgliedskarte vom Golfclub.
Jaaa, ich spiele Golf – und sogar gerne.
Da steht dann auch mein Handicap drauf.
Um die Frage gleich zu beantworten – Jaaa, das heißt so und neiiiin, ich habe keine Verletzung oder so was.
Es hat auch nichts mit Handy-Cap zu tun – also einem Hütchen für schnurlose Telefone.
Übrigens – ist das nicht eine geniale Geschäftsidee? Gibt’s wohl schon. Naja.
Weiter geht’s im Kartenspiel.
Da finde ich dann noch jede Menge Kundenkarten von Kaufhäusern, Buchclubs, Vereinen und und und….
Die bereits erwähnte P(l)ayback-Karte besitze ich natürlich auch. Man spart wo man kann. Auch wenn man damit nicht reich wird.
Allerdings ist ein reicher Mann auch nur ein armer Mann mit viel Geld (welch eine tiefsinnige Weisheit).
Schön wäre es, wenn man eine einzige Karte mit sich tragen könnte, wo alle Daten und wichtigen Informationen erfasst wären, die auch als Ausweis dienen würde, die man zum Bezahlen nutzen könnte und die einem Eintritt zu Veranstaltungen oder Theaterbesuchen erlaubt. Habe ich was vergessen?
Also eine sogenannte “Ultrakarte” (wie beim All-inklusive in der Türkei), die für wirklich Alles nützlich wäre.
Die einem auch bei der Partnersuche behilflich sein könnte unter der Maxime:
“Hey, Baby, wie wär’s mit uns zwei – ich habe die Ultrakarte.”

“Einmal kein Fortschritt – das wäre einer.”
Viele gaben ihr Bestes, aber genau darin bestand das Problem.
Und keiner wird um die folgende und für Heute letzte Weisheit herumkommen:
Erfahrung ist eine nützliche Sache-
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte….

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.
Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

KLICK AUF DAS FOTO:

Hast Du schon mal eine erfolgreiche Diät gemacht?

Hast Du schon mal eine erfolgreiche Diät gemacht?

DIÄTEN MACHEN FETT!

Kennst Du das auch, Toni?
Heute Morgen habe ich im Bad einen Riesenschreck bekommen. Schon wieder ein Kilo drauf auf den Astralkörper.
Wenn meine Waage sprechen könnte, hätte sie vermutlich laut geschrien: “Bitte nehmen Sie Ihr Reisegepäck runter!” oder sogar noch schlimmer: “Die LKW-Waage finden Sie im Industriegebiet!”
Leider gehöre ich zu den Menschen, die permanent und immerdar mit ihrem Übergewicht zu kämpfen haben. Gottlob ist es noch nicht so weit, dass ich mich nicht mehr an den Strand legen kann, ohne Gefahr zu laufen, daß die Jungs von Greenpeace mich versuchen, ins Wasser zu ziehen. (uuhhh)
Es ist schon eine bittere Zeit im Leben eines Menschen – die Midlifecrisis – wenn Deine Frau zu Dir sagt, Du sollst den Bauch einziehen und Du hast ihn bereits eingezogen.
Was kann ich eigentlich dafür, dass die anderen nicht essen wollen und mir ständig mit ihren Body-Maß-Index auf den Sack gehen? Und sowieso: Wer hat jemals bewiesen, dass breite Streifen dick machen? Ich habe jedenfalls noch nie welche gegessen.
Andererseits habe ich einen großen Vorteil gegenüber kleineren Menschen. Ich kann jederzeit ein paar Kilo abnehmen, aber die werden nicht einen Zentimeter größer.

Man braucht solche Eigenmotivation. Vor allem, wenn mal wieder jemand im Restaurant hinter einem her ruft: “Den Medizinball unter der Jacke bitte beim Verlassen des Lokals abgeben!” Haha – sehr witzig!
Wozu ein Sixpack, wenn man Platz für einen ganzen Kasten hat?
Der Sommer ist da und damit auch die für Dicke so unangenehme Badehosenzeit.
Hast Du schon mal eine erfolgreiche Diät gemacht?
Ewiges Baucheinziehen und dadurch hervorgerufen unter permanenter Luftknappheit Bewegungen ausführen, die aussehen, als hätte ein Roboter menschliche Gestalt angenommen. Naja, immer noch besser, als ewig Hunger leiden.
Wobei wir bei der Bekämpfung der Fettleibigkeit durch Diäten wären. Diät – allein dieses Wort lässt mich schon vor Grausen erstarren. Alle Dicken dieser Welt haben vermutlich alle Diäten dieser Welt bereits einmal versucht, nur um hinterher festzustellen, dass alle Diäten dieser Welt nur dazu führen, dass man immer wieder neue Diäten braucht, um das Mehrgewicht, welches man den bisherigen Diäten verdankt, erneut zu bekämpfen, um irgendwann – früher oder später – festzustellen, dass alle Diäten dieser Welt nur einen Zweck verfolgen: Dicker werden, um immer weiter die neusten Diäten auszuprobieren. Und natürlich Geld. Money makes the world go round. Wie immer. Wie überall.
Man nennt diesen Vorgang auch “Jojo-Effekt”. Und er wirkt unerbittlich. Nach jeder Diät wird man etwas mehr. Ob weniger essen, gezielter essen, Trennkost, Diät nach Müller oder Schmitz, FDH, nur Wasser trinken oder Ananas-Diät (alles essen, außer Ananas) und wer weiß was noch.
Dann diese Körnerschlucker. Müsli und Energieriegel. Pahh! Wenn Gott gewollt hätte, dass ich Körner esse, hätte er mir Flügel gegeben.
Oder Kohlsuppe! Igitt! Man hat zwar weniger zu beißen, dafür aber jede Menge mehr Luft im Körper. Auch die muss irgendwie raus. Pups.
Und Toni – hast Du schon mal eine Eiweißdiät gemacht?
Du isst diese spartanische Kost, die nach nix schmeckt, traurig aussieht und  in gemütlichen vier Sekunden verzehrt ist. Ab diesem Zeitpunkt drehen sich alle Deine Gedanken nur ums Essen. Und zwar richtiges Essen! Und in aller Ruhe mit Genuss und einem leckeren Gläschen Bier oder Wein dazu. Dann gibt es noch das neuerdings propagierte Intervall-Fasten. Könnte sogar klappen, wenn man denn über einen eisernen Willen verfügt. Aber dann sollte es auch anderweitig klappen.

Hast Du schon mal eine erfolgreiche Diät gemacht?

Scheiß auf alle Diäten dieser Welt! Es geht nichts über lecker Essen und Trinken in gemütlicher Umgebung mit all den verführerischen Düften und Verlockungen.
Wie satt? Drauf auf den Teller. Die nächste Diät starten wir morgen, es sei denn, da steht wieder etwas Ähnliches auf dem Tisch.
In der Regel sind Frauen in Bezug auf Diäten ja wesentlich eiserner als Männer. Guck mal bei diesem Verein nach, der das Essen in Punkte einteilt. Plötzlich wird alles nur noch auf Punkte reduziert, was darin ausartet, dass man hin und wieder vernehmen kann: “Heute habe ich drei Punkte eingespart, die kann ich dann morgen zusätzlich essen.” So ein Quatsch! Da mach mal nen Punkt!
Schlimm finde ich es auch, dass alle Sachen, die lecker schmecken, dick machen und alle Sachen die schlank machen, zum Kotzen sind. Wer hat das eigentlich erfunden? Ein Lob an Fernsehkoch Horst Lichter, der nicht müde wird, eine Lanze für Butter und Sahne zu brechen. Lichter, wir loben Dich.
Dazu fällt mir dieser Witz ein:
Zwei Reinigungskräfte treffen sich morgens zur Arbeit. Die Eine:”Ich mach’ jetzt Diät!” Die Andere:”OK, dann mach ich die Fenster!”
Man sollte einmal eine Statistik befragen. Es würde sicher rauskommen, dass der Durchschnittsmensch wie Du und ich etwa 20 Prozent oder mehr für Mittel, Anstrengungen und Pillen ausgibt um abzunehmen und höchstens 10 Prozent, um mal so richtig lecker in einem gepflegten Restaurant essen zu gehen. Das Eine ist etwas zur Beruhigung, das Andere aber für die Seele.
Nun, es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er mit Über-, Unter- oder Normalgewicht umgeht. Hauptsache sollte sein, dass man sich wohl fühlt. Auch dünne, bzw. schlanke Menschen haben ihre Probleme. Bulimie ist eine ernste Krankheit.
Also, Toni – so wirklich ideal fühlt sich wahrscheinlich kaum jemand. Jeder hat mit seinen ganz persönlichen Befindlichkeiten zu kämpfen. Wer aber etwas gegen Über- oder Untergewicht unternehmen möchte, sollte dies unter medizinischer und fachlicher Anleitung oder zumindest Überwachung tun.
Aber, Toni – Du weißt ja – Abnehmen geht nicht nur mit Diäten. Du musst Dein Essverhalten ändern und selbstverständlich viel mehr Sport treiben. Bewegung ist daher ein unverzichtbarer Aspekt auf dem Weg zum Body der Wünsche.
Darauf werde ich in meiner nächsten Story einmal intensiv und näher eingehen. Fang inzwischen schon mal an.

Hast Du im Urlaub schon mal Ärger gehabt?

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Das muss nicht sein. Mit meinem neuen ultimativen Reiseberater WENN EINER EINE REISE TUT DANN HAT ER WAS ZU MECKERN umgehst Du die üblichen Fallen, Tricks und Fallstricke, die Dir vor, während und nach einer Urlaubsreise begegnen können. Mit zahlreichen eigenen Erlebnissen gespickt, erhältst Du auf humorvolle Art und Weise sehr viele nützliche Tipps, die Dir nicht nur Zeit und Ärger, sondern auch einges an Geld einsparen können.

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Der ultimative Reiseberater aus Kleve

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WENN EINER EINE REISE TUT DANN HAT ER WAS ZU MECKERN

Damit das nicht mehr so häufig vorkommt, habe ich dieses Buch geschrieben. Es wartet auf mit 370 Seiten von zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die Deinen Urlaub entspannter und in vielen Fällen preiswerter machen können. Etliche lustige Geschichten, die man in Urlaubshotels oder auf Kreuzfahrten erleben kann, runden diesen Reiseberater auf humorvolle Weise ab.

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Der ultimative Reiseberater aus Kleve

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Verkaufsoffener Sonntag in Kleve

Verkaufsoffener Sonntag in Kleve

Sonne – Frühling – verkaufsoffener Sonntag (Beispiel 2014)
Die gelungene Kombination, um einmal bei reichlich Gedränge durch die Geschäfte in Kleve zu bummeln und sich ein Bild von der aktuellen Lage zu machen.
“Läcker en bettje schnöffele, wat et vör den Sommertitt alles ant gäwen dütt.”
(Übersetzung: “Lecker ein bissken schnüffelen, was es für der Sommer so alles geben tuen wird.“)

Verkaufsoffener Sonntag in Kleve

Natürlich waren mein Herzblatt und ich auch vor Ort, um uns den ersten angenehmen Frühlingswind um die Nase wehen zu lassen und die ersten kräftigeren Sonnenstrahlen beim Bummel durch Kleve so richtig zu genießen.
Neben den üblichen Gerüchen und Düften von Bratwurst, Pommes, Popcorn und Anis, was ein wenig an Kirmes erinnerte, erschallten aus allen möglichen Lautsprechern die Hits von Gestern und Vorgestern, manchmal auch von heute. (Hihi)
Was soll ich sagen?
Durch dieses ganze Stimmengewirr und Lautsprechergetöse hindurch hörten wir plötzlich eine glockenhelle Kinderstimme, die entsetzt aufschrie:
“Kumma Mamma! Ich hab en Tier anne Boks!”
Naja, beim näheren Hinsehen entpuppte sich das “Tier” als Marienkäfer, den der Kleine wohl für ein Alien gehalten hatte.
Er trug eine bereits etwas reichlich verwaschene Cordhose, die man vor einigen Jahren nur als ” Manchesterboks ” hier am Niederrhein kannte.
Warum? Ich weiß es nicht.
Am Imbissstand wollte eine stressgeplagte Mutter ihre kleine Tochter gerade davon überzeugen, das Currywurst ein überaus schmackhaftes Sonntagsessen darstellt, das Mädchen aber nur beleidigt feststellte:
“Dat mach ich nich! Ich will ein Eis!”
Apropos: “Kinder”:
Ein Magier holt einen Jungen aus dem Publikum rauf auf die Bühne. Dort gibt er ihm freundlich die Hand und sagt: “Nicht wahr, mein Junge, du hast mich noch niemals zuvor gesehen?”-“Nein, Papa!”
Wir bemühten uns, im Gedränge und Geschiebe einige Meter gutzumachen. Im American Football spricht man da von Raumgewinn. Der lag etwa bei vier Metern pro Minute.
Alsdann vernahmen wir unvermittelt die Wohlklänge eines holländischen Dweilorchest, die es bekanntermaßen schaffen, eine triste Gesellschaft in zwei Minuten auf die Tische zu bringen um sich dort als Breakdancer zu outen.
Im Klever Platt ist ein “Dweil” ein Aufnehmer, also das Wischtuch, nicht der Mann am Mikro eines Gerätes.
Was das mit dem Orchester zu tun hat, erschließt sich mir nicht wirklich.
Aber egal.
Mir gefallen diese Musikertruppen ausgenommen gut, weil sie im Nu geniale Stimmung verbreiten, der sich kaum jemand entziehen kann.
“Die maake Rämmi Dämmi met ör Gebloos än Getrommel, dat de Duuwe ont fliege goan bes noar Pusemuckel.”
(Übersetzung: ” Die machen ein Radau mit die ihr Gebläse und Getrommele, dat die Reisevögel ant fliegen dran gehen tun bis nach Goch oder so…” )
Nach gefühlten vierzehn Tagen unten am Spuckmänneken angekommen, begaben wir uns wieder zurück, um die Stadt hochzulaufen bis zum EOC, wo unser Auto parkte.
In einem Geschäft hatte meine Frau eine hübsche Sommerhose für sich entdeckt und ging daran, sie einmal anzuprobieren.
Was soll ich sagen?
Vor den Umkleidekabinen harrten geduldig mindestens fünfundzwanzig Mädchen und Damen allen Alters aus, um an die Reihe zu kommen.
Das erinnert mich immer an öffentliche Toiletten auf Flughäfen, nach der Landung einer Maschine.
Ich konnte meinen Schatz gerade noch davon überzeugen, am darauffolgenden Werktag nochmal einen Versuch zu starten, als ein uns bekanntes Paar unseren Weg kreuzte und uns ins Gespräch zwang. (Grrrrr)
” Sitt gellie ok so ant schweete beij den ganze Firlefanz hier?”
(Übersetzung: ” Seid Ihr auch so ant schwitzen dran bei der ganze Aufwand hier?“ ) wollte man wissen.
Der weitere Verlauf des Gespräches war nur die übliche Herzieherei über gemeinsame Bekannte und nicht weiter originell oder erwähnenswert.
Endlich waren wir am Parkplatz angekommen und waren nun nicht mehr gewillt, auch noch über den dort aufgebauten Trödelmarkt zu wandern.
Allerdings interessierten uns da grundsätzlich schon eher neue Sachen und nicht vermuffter aldewedse Kram. (Haha)
Zum guten Abschluss noch die tolle Geschichte von den “sprechenden Möbeln”:
Der Liebhaber ist bei ihr zu Hause; zusammen liegen sie im Bett, da hört er plötzlich, wie der Ehemann die Treppe hinaufkommt. Schnell versteckt er sich im Schrank , als er den Mann aufgeregt rufen hört: “Schatz, schnell – draußen brennt’s!” Da hört man plötzlich eine Stimme aus dem Schrank: “Rettet die Möbel, rettet die Möbel!”
Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon.de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

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WENN EINER EINE REISE TUT DANN HAT ER WAS ZU MECKERN

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Unternimmst Du gerne Reisen und verbringst Deinen Urlaub vorwiegend in guten Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen? Sparst Du gerne Geld und lachst Du gerne? Dann ist dieser ultimative Reiseberater genau das Richtige für Dich. Neben zahlreichen wertvollen Tipps und Ratschlägen gibt es auch etliche lustige Erlebnisberichte aus eigener Erfahrung.

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