Auch geschmökert? Superman und Batman in Kleve

Da hatten die klassischen Jugendbücher von Karl May, sowie „Lederstrumpf“ oder „Tausend und eine Nacht“, aber auch die ersten Comics in Deutschland wie Lurchi oder Mecki keine Chance mehr.
Als Anfang der Fünfziger die Comic-Welle auch über Kleve rollte, gab es für die Kinder und Jugendlichen kein Halten mehr, wie man hier eindrucksvoll erkennen kann. Die Kinder haben es sich gemütlich auf Autoreifen bequem gemacht, um die neusten Bildergeschichten zu lesen.
Vom Bahnhof kommend, passierte man damals regelmäßig den Kiosk am Verkehrspavillon. Dort bekam man immer die neusten Comics und kaum ein Kind oder Jugendlicher kamen ohne „Schwierigkeiten“ dort vorbei.
Manche Hefte waren vom Tauschen mit anderen Begeisterten schon so zerfleddert, dass man mehr Mühe hatte, die Seiten in die richtige Reihenfolge zu bringen, als sie anschließend zu lesen.
Zuerst las man die Hefte von Micky Maus, Nick Knatterton oder Fix und Foxi. Danach setzte eine Welle von immer neuen Figuren und Abenteuern ein. Wer erinnert sich noch an Tom & Jerry, Sigurd, Akim, Tarzan, Nick, Bessy, Illustrierte Klassiker, Falk, Tibor, Ivanhoe, Wastl, Buffalo Bill, Winnetou, Lasso, Felix, Prinz Eisenherz, Familie Feuerstein und andere, bevor Marvel und DC-Comics mit Superman, Batman und immer mehr Superhelden das Genre bevölkerten?
Was war denn Dein Lieblingscomic?
Auch geschmökert? Superman und Batman in Kleve

(Foto aus: “damals waren wir noch Kinder “von Carl Weinrother u. Eduard Wirths im Verlag für Kultur u. Technik. Im Buchhandel erhältlich)

One Reply to “Auch geschmökert? Superman und Batman in Kleve”

  1. Klever says:

    …….da haben wir früher als Kinder oft gespielt. Die Autoreifen standen auf dem Spielplatz in der Klombeckstrasse………, solange, bis irgendein Jugendlicher auf die Idee kam, diese mal anzuzünden……
    Man hat das gebrannt……. Dann war diese Ära zu Ende……………..

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