Noch Erinnerung daran? Der Draisinen-Vorgänger an der Wasserburg-Allee

Noch Erinnerung daran? Der Draisinen-Vorgänger an der Wasserburg-Allee

Im Jahre 1990 sieht man hier noch einen Zug die Wasserburg-Allee überqueren. Auf dem gleichen Schienennetz bewegt sich aktuell die Grenzland-Draisine, nur das es das Schrankenwärter-Häusschen nicht mehr gibt und auch die Schranken nicht mehr.

Noch Erinnerung daran? Der Draisinen-Vorgänger an der Wasserburg-Allee
(Foto eingereicht von Heinz Lankeit)

Hast Du im “Heidelberger Fass” in Kellen mal ein Bier getrunken?

Hast Du im “Heidelberger Fass” in Kellen mal ein Bier getrunken?

Hier befand sich im Jahre 1955, als dieses Bild entstand, eine Haltestelle der Straßenbahn. Im Haus selbst gab es neben der Gaststätte auch noch ein Postamt. Wir sehen die Emmericher Straße noch gepflastert.
Jahrzehntelang bewirtschaftete die schon legendäre “Mutt Verweyen” die Gaststätte, bis man das Gebäude im Jahre 2002 abriss, um die Abbiegespur zum Aldi-Markt zu bauen.

Hast Du im
(Foto: Eduard Bouwman)

Erinnerst Du Dich an die Prinzengarde 1985/86 mit den Brejpott-Tröpfchen?

Erinnerst Du Dich an die Prinzengarde 1985/86 mit den Brejpott-Tröpfchen?

Hier sehen wir die Garde auf den Stufen der Stadthalle mit ihrem damaligen Prinzen “Peter der Putzige” Eerden. Sie wurden begleitet von der Tanztruppe der Kellener Karnevalsgesellschaft “Breijpott-Quaker”, die auch heute noch beliebten “Breijpott-Tröpfchen”.

Erinnerst Du Dich an die Prinzengarde 1985/86 mit den Brejpott-Tröpfchen?
(Foto: KLE-Blatt)

Heute kaum vorstellbar: Als der Rhein zufror…

Heute kaum vorstellbar: Als der Rhein zufror…

Wir sehen hier förmlich die Gefahr, die früher von solchen Eismassen ausging. Das Bild entstand im Jahre 1929 in Warbeyen, als es einen besonders strengen Winter mit teilweise 20 Grad minus gab und Rhein und Waal still standen. Die Menschen konnten die anderen Flußseiten zu Fuß bewältigen.
Heutzutage passiert so etwas alleine deshalb schon nicht, weil das Zufrieren des Rheins durch die Massen an Chemikalien der Industrie und den sehr starken Schifffahrtsverkehr kaum noch möglich ist. Der Klimawandel tut sein Übriges. Das letzte Mal standen die genannten Flüsse im Jahre 1963 still.

Heute kaum vorstellbar: Als der Rhein zufror

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Kleine Tipps zum Reichwerden

Fast jeder kennt die ausdrucksstarke Bauernweisheit:

“Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop.” (Übersetzung: „ Der Teufel kackt immer auf einen großen Haufen.“ )

Damit ist natürlich gemeint, dass diejenigen, die schon viel besitzen, automatisch immer noch mehr bekommen.
Aus der gleichen Richtung kommt auch der kluge Spruch:

“Geld allein macht nicht glücklich. Es müssen auch Grundstücke und Immobilien dabei sein.”

Dagobert Duck lässt grüßen.
Für Alle die, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben, sollte daher die Überlegung gelten:
Wie kommen wir auch dahin, um solche Töne aus voller Überzeugung spucken zu können?
Nun – den Stein der Weisen hat bekanntermaßen bisher nur Harry Potter (und vor allem seine Erfinderin) gefunden. Also muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man denn jetzt zu ungeahntem Reichtum kommt.
Meine Gedanken dazu fasse ich mal kurz zusammen. Vielleicht ist ja irgendetwas dabei, was Dir gefällt oder auch eine ganz neue Anregung gibt:
Der einfachste Weg ordentlich Kohle zu machen ist sicherlich, im Lotto zu gewinnen. Da die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings äußerst gering ist, wäre hier die Möglichkeit eröffnet, einen Kursus für Lottogewinn-Teilnehmer anzubieten. Allerdings sollte man den dafür in Frage kommenden Interessenten dann mindestens mal einen Dreier mit Zusatzzahl nachweisen können.
Hervorragende Möglichkeiten hätte man auch noch, wenn man der staunenden Bevölkerung eine absolute Marktlücke bzw. ein Nischenprodukt anbieten könnte.
Ein konkretes Beispiel, wovon ich letztens gehört habe, ist der Online-Verkauf einer Laichbürste für Kois. In Echt!
Du weißt – diese sündhaft kostspieligen japanischen Fische. Da kann mit dem Auftauchen eines Fischreihers oder eines Kormorans schon mal in einem Bissen ein Vermögen von mehreren tausend Euros den Schlund hinunter gehen. Frage mal Koi-Besitzer, wie zum Beispiel den allseits (un)beliebten Dieter Bohlen.

“Ma kucken, wat er sacht.” – eine typisch niederrheinische Ausdrucksweise.

Wie wäre es denn ersatzweise mit einem Schneidegerät für Goldfischkrallen, einen Anzug für Goldhamster, der den possierlichen Tierchen endlich den aufrechten Gang ermöglicht? Süßigkeiten wie Marzipan oder leckerer Käse, die die Pfunde purzeln lassen wären auch eine geniale Idee.
Da bekommt man gleich die Dollarzeichen in die Augen. Dafür gibt es leider schon die passenden Kontaktlinsen mit eben diesem Motiv.
Schade – Geschäft gelaufen.
Zur Not bliebe ja immer noch die Züchtung von speziellen Pflanzen oder Gemüsesorten, die gerade händeringend gesucht werden. Kennst Du eigentlich die mittelasiatische Gebirgsprimel? Hat großes Potential, ein Renner zu werden.

” Verkoppt toch Gaapmüllekes, Krüttnagels, Komkommers off Kettingspöll.”

(Übersetzung: ” Verticke doch Löwenmäulchen, Gewürznelken, Gurken oder Löwenzahn.” )

Was allerdings unweigerlich zu Reichtum, Ansehen, Popularität, Glück und “und” führt ist….

Jawoll – Filmstar!

Das war früher so – das ist auch noch heute so.
Marilyn Monroe und Cary Grant sind heute noch genauso in aller Munde, wie Brad Pitt oder Angelina Jolie.
Als Filmstar ist und bleibt man nun mal unvergessen.
Aha – hier haben wir also die Lösung! Weil man auch ohne Vorkenntnisse oder den langjährigen Besuch einer Schauspielschule dabei zu etwas kommen kann. Man muss es nur versuchen.
Stelle Dich einmal testweise vor den Spiegel und spreche die Worte:

“Ich Tarzan – du Jane.”

Kann doch wohl jeder (hihi) – und zack, ist man weltberühmt. Zur Not veröffentlicht man das zunächst auf Youtube – dann weiß man schnell, ob es geklappt hat.
Neuerdings sieht man immer mehr so genannte CGI animierte Filme – also Streifen, die mit dem Computer gemacht worden sind und wo kein Mensch mehr als Akteur benötigt wird.
Teilweise sind die sogar ganz amüsant, manche aber einfach nur grauenhaft.
Das führt mich automatisch zum Lichtspielhaus – auch Kino genannt.
Wenn man heutzutage ins Kino geht, dann ist man überrascht, welch eine fantastische Technik für Auge und Ohr mittlerweile geboten werden. Da fühlt man sich tatsächlich manchmal in die Handlung mit einbezogen, wenn der Streifen in 3-D läuft und bleibt bis zum Abspann sitzen, weil man der Ansicht ist, den eigenen Namen dort auch zu sichten.
Neuerdings gibt es sogar 4-D-Kinos, bei denen man bewegliche Sitze installiert hat, die einen der Filmhandlung entsprechend durchschütteln und auch noch durch Gebläse im Sitz, vorne und an den Füßen andere Dinge suggerieren.
Also – wenn’s mit der Schauspielerei doch nicht so klappt, wie geplant, dann holt man sich ein wenig Nachhilfeunterricht im örtlichen Kino.

Darüber hinaus kann ich nur jedem den Rat geben, es mal mit harter Arbeit zu versuchen. Das soll hin und wieder auch geklappt haben. Und bedenke: Gesundheit, eine intakte Familie, einige gute Freunde, immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf – das ist Reichtum pur! Genieße ihn!
…und gehe hin und wieder trotzdem ins Kino. Es lohnt sich.

In Kleve sah das vor Jahren noch so aus:

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

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Helau – Klever Karneval in den 20ern vor fast 100 Jahren

Helau – Klever Karneval in den 20ern vor fast 100 Jahren

Zum Karneval 1927 verkleideten sich diese beiden Damen in Kleve wie es derzeit üblich war.
Was die Kostüme letztendlich darstellen sollen, ist nicht ganz klar. Die Namen aber wurden mit einem Stift verewigt: “Bubi” und “Mausi”.
Vielleicht hat jemand Vorschläge zum Kostüm?

Helau - Klever Karneval in den 20ern vor fast 100 Jahren
(Foto: KLE-Blatt)

Hast Du Dich auf der Klever Kirmes auch ablichten lassen?

Hast Du Dich auf der Klever Kirmes auch ablichten lassen?

Mitte der Fünfziger Jahre gab es auf der Klever Kirmes nicht nur den berühmt-berüchtigten Eisbären, mit dem man sich als Kind mehr gezwungen fotografieren lassen musste. Es beafnd sich dort auch ab und zu eine Foto-Bude, in der man sich und seine Lieben ablichten lassen konnte vor einem “traumhaften” Hintergrund. 😉
Hier sehen wir einen kleinen Blechtrommler mit seiner Freundin, die man dort in Pose gestellt hat. Zumindest ohne Angst vor großen Tieren.

Hast Du Dich auf der Klever Kirmes auch ablichten lassen?
(Foto: KLE-Blatt)

Kanntest Du noch die typischen XOX-Lieferwagen aus Kleve?

Kanntest Du noch die typischen XOX-Lieferwagen aus Kleve?

Was würden Freunde oder Sammler von Oldtimern wohl heute für ein solches Auto ausgeben?
Dieses Fahrzeug transportierte die leckeren Backwaren der Klever Firma XOX und zeigte dies auch deutlich mit einer entsprechenden Werbe-Beschriftung. Ein auffälliges Gefährt, wenn man noch annehmen kann, das die untere Hälfte in Rot lackiert war.

Kanntest Du noch die typischen XOX-Lieferwagen aus Kleve?
(Foto: eingereicht von Berry Sixtyfive)

Hattest Du auch einen Winterpelz in den Siebzigern?

Hattest Du auch einen Winterpelz in den Siebzigern?

So, wie diese Dame träumerisch den Wintertag genießt, könnte das auch heute aussehen. Hose und Mantel, sowie die extravagante Sonnenbrille wären auch aktuell eventuell in Mode. Selbst mit der Bubi-Kopf-Frisur käme sie heute noch durch. Allerdings entstand dieses Foto in einem Garten in Kellen bereits in den Siebzigern. Demnach hat sich soviel nun auch wieder nicht verändert. Oder doch? 😉

Hattest Du auch einen Winterpelz in den Siebzigern?
(Foto: KLE-Blatt)

Ein sensationeller Blick auf die Schwanenburg

Ein sensationeller Blick auf die Schwanenburg

Auf dieser alten Ansichtskarte steht es schwarz auf weiß: “…Blick auf die Schwanenburg”. Doch – wo ist sie?
Wir schauen in die Tiergartenstraße Richtung Stadtmitte kurz vor Einmündung der Heldstraße. Die Tiergartenstraße war zu diesem Zeitpunkt noch nicht asphaltiert und wies bei Regen matschige Fahrspuren der Pferdehufen und Karrenräder auf.
Die Schwanenburg wäre über dem kegelförmigen Baum in der Mitte des Bildes zu sehen, wenn die Qualität etwas besser gewesen wäre. Bei sehr scharfen Augen lassen sich die Umrisse gerade noch erahnen.

Ein sensationeller Blick auf die Schwanenburg
(Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Radermacher aus seinem Buch “Bad Cleve in Photographien um die Jahrhundertwende”)

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