Das 6. Klever Schützenfest

Das 6. Klever Schützenfest

Hier sehen wir das Titelblatt zum Programm für das 6. Klever Schützenfest im Jahre 1835. Da nannte es sich noch Clev’sches Schützenfest.
Das Fest ging über fünf Tage. Der erste Tag war das Treffen der Beteiligten im Ratssaal. Am zweiten Tag zog man ganz offiziell auf dem Kleinen Markt die Reihenfolge der Schützen. Das Preisschießen selbst fand dann auf der Schützenwiese an Tag drei und vier statt. Am letzten Tag schlussendlich wurde der neue Schützenkönig im Schützenzelt gefeiert.

Das 6. Klever Schützenfest
(Foto: “An den Wassern zu Cleve” – Freunde des Städtischen Museums Haus Koekkoek e. V.)

Kennst Du doch noch oder? “Down Town” – eine Klever Disko-Legende

Kennst Du doch noch oder? “Down Town” – eine Klever Disko-Legende

In den Achtzigern war wohl die Blütezeit der Diskotheken in Kleve. Sowohl Downtown als auch Uptown gab es einige legendäre Tanzschuppen, an die man sich heute noch gerne erinnert, haben doch viele junge Menschen Ihre schönste Zeit dort verbracht.
Hier ein Fragment aus dieser Zeit:

Im Jahre 1986 produzierte Heinz Horster eine Schallplatte mit Peter Hendricks, speziell für die Disco “Down Town”, die sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache erschien. Möglicherweise kann sich der ein oder andere noch daran erinnern.
Kennst Du doch noch oder?

Na sowas! Der Hauptmann von Köpenick in Kleve

Na sowas! Der Hauptmann von Köpenick in Kleve

Im Jahre 1952 war es, als das damals über die Grenzen hinaus geachtete und professionell besetzte “Theater am Niederrhein” einen Klassiker von Carl Zuckmayer aufführte. So kam es dazu, das der Hauptmann von Köpenick in Kleve Station machte.

Unter der Regie von Ernst Holznagel agierten zum Beispiel die Schauspieler Roland Müller-Stein, Peter Rosinsky und Günther Rademacher.
Na sowas! Der Hauptmann von Köpenick in Kleve
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Wußtest Du das? 105 Jahre Fußball in Kellen

Wußtest Du das? 105 Jahre Fußball in Kellen

Man kann es kaum glauben, aber es ist so. Hier sehen wir die Festschrift zum 40-jährigen Bestehen des Ballspielvereins Kellen. Das war im Jahre 1953!
Sieben Jahre später gab es unmittelbare Konkurrenz durch den 1920 gegründeten Verein DJK Kellen. Es entwickelte sich eine lokale Rivalität wie einst auch bei SC Kleve und VfB Kleve. Und genauso fand man letztendlich zusammen und spielt aktuell unter dem gemeinsamen Namen: BV DJK Kellen 1913 / 1920 Kellen e.V.
Geht doch. 🙂

Wußtest Du das? 105 Jahre Fußball in Kellen
(Foto: Fritz Wippich)

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband “WETTE PÖÖT”

Seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband “WETTE PÖÖT”

Eine seltene Live-Aufnahme der Klever Kultband “WETTE PÖÖT” können wir hier hören mit dem Titel “EK DÜNN WAT EK WELL” von J.Reintjes und W.Liffers. Der Titel wurde auch bezeichnet als “Des Frührentners Freiheitssong”.
Die Aufnahme wurde live in einem einzigen Take mit einem für damalige Verhältnisse sehr einfachen Mikrofon aufgenommen. So waren halt die Anfänge. Also bitte mit Nachsicht anhören. 😉

Für alle Leute, die den Song einmal mitsingen möchten, hier der Originaltext:

Gej säjt tegen min lot dat sin
Ek säj wat wellt gej van min
Ek dünn wat ek well
Gej fingt te lache doar oan
Ek säj dat hej now doarvan
Ek dünn wat ek well
Geen Bier geen Körnke än Win
Ek gelööf dat ek hoas all spenn
Ek dünn wat ek well
Geen Mädjes geen Zigarett
Bloß früte än dann noar Bett
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch
Rutsch min de Pockel ronder säg ek now kackfrech
Gej könnt min niet mehr halde, ok niet met Verdrach
Säch, Mädje gujen Dach

Ek schalt de Sportschau now drop
Ek sätt gen Pätt op de Kopp
Ek dünn wat ek well
Min Höar die wasse now lang
Än Jeans die träg ek now oan
Ek dünn wat ek well
Ek word now zesstig det Joahr
Än minnen Droom denn wörd woar
Ek dünn wat ek well
Ek foahr noar Thailand det Joahr
Än doarmet es et well kloar
Ek dünn wat ek well

Läck min de Söck, dat es wat ek tegen ouw säch…

 

Für diejenigen, die mit die Klever Plattsprache nich so gut zurecht kommen, hier die Übersetzung in echtes “Klever Deutsch”:

Du sachtest gegen mich lass dat sein
Ich sachte wat willste von mich
Ich tu wat ich will
Du fingst zu lachen da an
Ich sachte dat hasse nun davon
Ich tu wat ich will
Kein Bier kein Körnken und Wein
Ich glaub dat ich bald schon spinn
Ich tu wat ich will
Keine Mädjes keine Zigarette
Nur arbeiten und dann nach Bett
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken, dat iss wat ich gegen Dich sach
Rutsch mich der Puckel runter sag ich nun ach ach
Du kannst mich nich mehr halten auch nich mit Vertrag
Sach, Mädchen guten Tag

Ich schalt die Sportschau nun drauf
Ich setz keine Kappe mehr auf (de Kopp)
Ich tu wat ich will
Meine Haare die wachsen nun lang
Und Jeans die zieh ich nun an
Ich tu wat ich will
Ich werd nun sechzig dies Jahr
Und meinen Traum der wird wahr
Ich tu wat ich will
Ich fahr nach Thailand dies Jahr
Und damit isset wohl klar
Ich tu wat ich will

Leck mich die Socken…

Wie Klever Kinderwünsche erfüllt werden…

Wie Klever Kinderwünsche erfüllt werden

Etwa 200 Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren können sich auch in diesem Jahr wieder einen Wunsch (Wert max. 25.-€) erfüllen lassen.
Verwirklicht wird das durch die alljährlich stattfindende Wunschbaum-Aktion des Unternehmens Scheerer Hörakustik GmbH in Kleve und Kalkar.
Unterstützt werden damit die Institutionen Klosterpforte, Klever Tafel, Cafe Hope (Jugendhilfe) sowie die Calcarer Tafeln.
Die Kinder schreiben ihren Wunsch auf eine vorbereitete Karte und hängen sie an den Weihnachtsbaum, der sich in den Räumlichkeiten der Firma Scheerer befindet. Nun können sich bereitwillige und hilfsbereite Besucher – also Kunden und natürlich auch alle anderen Interessenten – bereit erklären, einen oder mehrere Kinderwünsche zu realisieren.
Eine tolle Aktion, die jedes Jahr durch die Hilfe vieler Menschen Kinderaugen glänzen läßt.

Auf dem Bild sieht man die Vertreter der einzelnen Institutionen sowie die Familie Scheerer (von rechts: Tochter Mona-Christin Scheerer, Wolfgang Scheerer und Sohn Sebastian)

Wie Klever Kinderwünsche erfüllt werden
(Foto: KLE-Blatt)

Möchtest Du gerne 14 tolle Ansichtskarten von Kleve haben?

Möchtest Du gerne 14 tolle Ansichtskarten von Kleve haben?

Das kannst Du. Die Steinberg-Apotheken bieten eine großartige Postkartenkollektion  mit 14 Repro-Ansichtskarten aus Kleve an.
Es handelt sich um verschiedene schwarz/weiß und kolorierte Motive rund um den alten Synagogenplatz und der Reitbahn.
Der Erlös dieses Karten-Paketes wird einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

Möchtest Du gerne 14 tolle Ansichtskarten von Kleve haben?

Legende der Klever Kirmes: Vittorio Mammarella

Legende der Klever Kirmes: Vittorio Mammarella

In den 70er und 80er Jahren gab es eine Zeit in Kleve, wo sich an bestimmten Tagen im Sommer die Menschen durch die Stadt bewegten wie die Blattschneide-Ameisen, um ihre Beute in Sicherheit zu bringen. Überall sah man mit Pflanzen in Blumentöpfen bepackte Männer und Frauen, die ihre Gummibäume, Tujas, Azaleen und andere Blumen zum Auto oder direkt nach Hause transportierten.
Da wusste man: Es ist wieder Klever Kirmes!
Denn die Hauptattraktion damals war ein kleiner Italiener, der die Leute nicht nur mit markigen Sprüchen und einer unglaublich coolen Art begeistern konnte, sondern er war wohl der Größte in Sachen Blumenverkauf. Sein Name:

Vittorio Mammarella
Legende der Klever Kirmes: Vittorio Mammarella

In der Regel nahm er einen in Seidenpapier gewickelten Blumentopf mit einer von vielen Sorten der angesagten Topfpflanzen, zeigte den interessierten Menschen die beeindruckende Qualität dieser Ware und rief dann seinen Preis aus.
Meistens ging es dabei um zehn Mark. Natürlich wusste jeder, der ihn kannte, dass immer noch etwas für den Zehner dazu gepackt wurde. Also griff er in sein anfangs rappelvolles Regal, zog den nächsten Topf heraus – alles für zehn Mark. Und natürlich meistens auch noch einen dritten – alles für zehn Mark.
Die Pflanzen wechselten im Tausch gegen Zehner so schnell den Besitzer, dass man nur noch staunen konnte.
Wenn ihm einer krumm kam und ihm vorwarf, dass die zehn Mark noch zu viel waren, dann blaffte er ihn meistens an mit: „Dann kauf Dir doch Juckpulver!“
Was ist aus Vittorio Mammarella geworden? Was macht er heute und wie kam er eigentlich auf diese Idee, auf der Kirmes eine solche Verkaufsidee in die Tat umzusetzen?

KLE-Blatt hat ihn zu Hause besucht und interviewt.

Hier kann man Weiteres nachlesen: KLICK MICH!

Fotografieren lassen wollte er sich unbedingt in seinem limitierten Dreirad-Gefährt, mit dem er bei schönem Wetter seine Enkel spazieren fährt. Das ist jetzt sein größtes Hobby und das bereitet ihm besondere Freude.

Legende der Klever Kirmes: Vittorio Mammarella
(Foto: KLE-Blatt)

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