Kleve – Cleves – Kleef

Kleve – Cleves – Kleef

von G.Hendricks / W.Schnütgen / L.Kazmierczak / R.Dehnen / R. Nippoldt
KLEVE – CLEVES – KLEEF

2009

Herausgeber: Klaus Westermann © 1990, 2008 by Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co.KG, Köln und Verlag Allert de Lange, Amsterdam
ISBN: 3936813000
192 Seiten – Format: 24,5×28,5 cm

Vorrätig: 1 Exemplar (15.-€)

KLE-Blatt zeigt in loser Folge interessante Bücher aus und über KLEVE
Kleve - Cleves - Kleef
(Foto: KLE-Blatt)

Markttag am Kleinen Markt in Kleve

Markttag am Kleinen Markt in Kleve

Montags, mittwochs und freitags am Vormittag sah es damals auf dem Kleinen Markt so aus wie wir es hier sehen. Hier verkauften sehr viele Bewohner aus den Vororten die Überproduktion aus ihren Gärten etc.
Es wurde mit Obst- und Gemüse, Fisch, Butter, Eier, Käse und Geflügel gehandelt. Alles wurde in den typischen Flecht-Körben angeboten oder einfach auf dem Boden ausgebreitet. Im Hintergrund sehen wir noch das altehrwürdige Lohengrin-Denkmal und das Hotel “Zum Lohengrin”. Die Leute schauen alle interessiert in die Kamera, denn derzeit war es noch ein riesiger Apparat, der auf einem hohen klobigen Stativ angebracht war. Das erregte immer große Aufmerksamkeit.

Markttag am Kleinen Markt in Kleve

Das Strandbad in Warbeyen

Das Strandbad in Warbeyen

Das Freibad Hoegen in Warbeyen am Ufer des Rheins war hier um das Jahr 1932 herum ganz gut besucht. Obwohl wegen des relativ hohen Fähr-Preises wenige Emmericher herüber kamen und es keinerlei Restaurationen dort gab, zog es die Menschen an. Der Rhein hatte noch eine entsprechende Wasser-Qualität und zum Essen und Trinken brachte man sich halt alles mit, wie bei einem normalen Picknick. Die Männer trugen noch Badeanzüge mit Trägern. Das gehörte sich so. 🙂

Das Strandbad in Warbeyen
(Foto: “Damals am Niederrhein” – C. Reinders)

Tabak-Transport im Kleverland

Tabak-Transport im Kleverland

Mit der Pferdekarre transportieren hier die Tabak-Anbauer aus Wissel die frisch geernteten Tabakblätter zum Verkauf in die Klever Tabak-Fabriken, die den Rohstoff dann zu Zigaretten, Zigarren oder Pfeifentabak verarbeiteten.
Die empfindlichen Blätter wurden auf den Wagen sorgfältig mit Säcken gegen Regen und Feuchtigkeit geschützt. Es gab in diesen Zeiten etliche Tabak- und Zigarrenfabriken in Kleve und Umgebung, denn das Rauchen war gesellschaftsfähig und gehörte zum täglichen Leben dazu wie essen und trinken. Tja – andere Zeiten – andere Sitten.

Tabak-Transport im Kleverland
(Foto: Fritz Getlinger – mit freundlicher Genehmigung von Frau Katrin Getlinger-Wessing)

Ein Blick auf Hotel Bollinger

Ein Blick auf Hotel Bollinger

Dieser Anblick auf das traditionelle Klever Hotel Bollinger vom Eingang der Hafenstraße aus in Richtung Tiergarten (derzeit noch Thiergartenstraße) stellte sich im Jahre 1902 dar.
Unterhalb an der Kavarinerstraße gab es damals ein Zigarren- und Buttergeschäft (interessante Kombination) von Theodor Craemer und die Metzgerei von Wilhelm Lievertz. Am Anfang der Hafenstraße gab es rechts ein Geschäftshaus vom Gärtnereibesitzer August Zwanziger und weitere Geschäfte.

Ein Blick auf Hotel Bollinger

1 3 4 5 6 7 436