Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Kleine Tipps zum Reichwerden

Fast jeder kennt die ausdrucksstarke Bauernweisheit:

“Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop.” (Übersetzung: „ Der Teufel kackt immer auf einen großen Haufen.“ )

Damit ist natürlich gemeint, dass diejenigen, die schon viel besitzen, automatisch immer noch mehr bekommen.
Aus der gleichen Richtung kommt auch der kluge Spruch:

“Geld allein macht nicht glücklich. Es müssen auch Grundstücke und Immobilien dabei sein.”

Dagobert Duck lässt grüßen.
Für Alle die, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben, sollte daher die Überlegung gelten:
Wie kommen wir auch dahin, um solche Töne aus voller Überzeugung spucken zu können?
Nun – den Stein der Weisen hat bekanntermaßen bisher nur Harry Potter (und vor allem seine Erfinderin) gefunden. Also muss man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man denn jetzt zu ungeahntem Reichtum kommt.
Meine Gedanken dazu fasse ich mal kurz zusammen. Vielleicht ist ja irgendetwas dabei, was Dir gefällt oder auch eine ganz neue Anregung gibt:
Der einfachste Weg ordentlich Kohle zu machen ist sicherlich, im Lotto zu gewinnen. Da die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings äußerst gering ist, wäre hier die Möglichkeit eröffnet, einen Kursus für Lottogewinn-Teilnehmer anzubieten. Allerdings sollte man den dafür in Frage kommenden Interessenten dann mindestens mal einen Dreier mit Zusatzzahl nachweisen können.
Hervorragende Möglichkeiten hätte man auch noch, wenn man der staunenden Bevölkerung eine absolute Marktlücke bzw. ein Nischenprodukt anbieten könnte.
Ein konkretes Beispiel, wovon ich letztens gehört habe, ist der Online-Verkauf einer Laichbürste für Kois. In Echt!
Du weißt – diese sündhaft kostspieligen japanischen Fische. Da kann mit dem Auftauchen eines Fischreihers oder eines Kormorans schon mal in einem Bissen ein Vermögen von mehreren tausend Euros den Schlund hinunter gehen. Frage mal Koi-Besitzer, wie zum Beispiel den allseits (un)beliebten Dieter Bohlen.

“Ma kucken, wat er sacht.” – eine typisch niederrheinische Ausdrucksweise.

Wie wäre es denn ersatzweise mit einem Schneidegerät für Goldfischkrallen, einen Anzug für Goldhamster, der den possierlichen Tierchen endlich den aufrechten Gang ermöglicht? Süßigkeiten wie Marzipan oder leckerer Käse, die die Pfunde purzeln lassen wären auch eine geniale Idee.
Da bekommt man gleich die Dollarzeichen in die Augen. Dafür gibt es leider schon die passenden Kontaktlinsen mit eben diesem Motiv.
Schade – Geschäft gelaufen.
Zur Not bliebe ja immer noch die Züchtung von speziellen Pflanzen oder Gemüsesorten, die gerade händeringend gesucht werden. Kennst Du eigentlich die mittelasiatische Gebirgsprimel? Hat großes Potential, ein Renner zu werden.

” Verkoppt toch Gaapmüllekes, Krüttnagels, Komkommers off Kettingspöll.”

(Übersetzung: ” Verticke doch Löwenmäulchen, Gewürznelken, Gurken oder Löwenzahn.” )

Was allerdings unweigerlich zu Reichtum, Ansehen, Popularität, Glück und “und” führt ist….

Jawoll – Filmstar!

Das war früher so – das ist auch noch heute so.
Marilyn Monroe und Cary Grant sind heute noch genauso in aller Munde, wie Brad Pitt oder Angelina Jolie.
Als Filmstar ist und bleibt man nun mal unvergessen.
Aha – hier haben wir also die Lösung! Weil man auch ohne Vorkenntnisse oder den langjährigen Besuch einer Schauspielschule dabei zu etwas kommen kann. Man muss es nur versuchen.
Stelle Dich einmal testweise vor den Spiegel und spreche die Worte:

“Ich Tarzan – du Jane.”

Kann doch wohl jeder (hihi) – und zack, ist man weltberühmt. Zur Not veröffentlicht man das zunächst auf Youtube – dann weiß man schnell, ob es geklappt hat.
Neuerdings sieht man immer mehr so genannte CGI animierte Filme – also Streifen, die mit dem Computer gemacht worden sind und wo kein Mensch mehr als Akteur benötigt wird.
Teilweise sind die sogar ganz amüsant, manche aber einfach nur grauenhaft.
Das führt mich automatisch zum Lichtspielhaus – auch Kino genannt.
Wenn man heutzutage ins Kino geht, dann ist man überrascht, welch eine fantastische Technik für Auge und Ohr mittlerweile geboten werden. Da fühlt man sich tatsächlich manchmal in die Handlung mit einbezogen, wenn der Streifen in 3-D läuft und bleibt bis zum Abspann sitzen, weil man der Ansicht ist, den eigenen Namen dort auch zu sichten.
Neuerdings gibt es sogar 4-D-Kinos, bei denen man bewegliche Sitze installiert hat, die einen der Filmhandlung entsprechend durchschütteln und auch noch durch Gebläse im Sitz, vorne und an den Füßen andere Dinge suggerieren.
Also – wenn’s mit der Schauspielerei doch nicht so klappt, wie geplant, dann holt man sich ein wenig Nachhilfeunterricht im örtlichen Kino.

Darüber hinaus kann ich nur jedem den Rat geben, es mal mit harter Arbeit zu versuchen. Das soll hin und wieder auch geklappt haben. Und bedenke: Gesundheit, eine intakte Familie, einige gute Freunde, immer genug zu essen haben und ein Dach über dem Kopf – das ist Reichtum pur! Genieße ihn!
…und gehe hin und wieder trotzdem ins Kino. Es lohnt sich.

In Kleve sah das vor Jahren noch so aus:

Den Düüvel schitt ömmer op enen grooten Hoop

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

ebooks

Ärgert Dich auch die schlechte Sicht auf die Schwanenburg?

Ärgert Dich auch die schlechte Sicht auf die Schwanenburg?

Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, in Kleve noch einen freien Sichtwinkel auf die Schwanenburg zu bekommen. Immer höhere und größere Gebäude versperren die Sicht aus allen möglichen Richtungen. Wie hier auf diesem bemerkenswerten Bild erblickt man immer öfter nur noch den Schwanenturm oder Teile davon.
Bereits Anfang der Achtziger, also vor annähernd 40 Jahren besang die Klever Kultband “Wette Pööt” genau diesen Missstand. Eine sehr vorrausschauende Sichtweise in Klever Mundart.

Hier der Text:

“SCHWONENTÖRM”
(Text / Musik: J.Reintjes / W. Liffers)

Woarhen ek ok ömmer luur – ek find nörgens mehr die Uhr
Överall bloß groote Baute vörr min Nöös – en ek wurd ganz nervös
Et was all tien – än doar kos ek ow siehn

Schwonentörm, Schwonentörm – Schwonentörm, Schwonentörm
Frugger kosse wej ow överall siehn – mar vandaag es dat vörbeij
Mar vandaag es dat vörbeij – es dat vörbeij

Geij sit Kleef än Kleef sit geij – Jong wat ginge de Joare vörbeij
Geij kiekt ronder van den Berg op dat bauwe – än seij dün klauwe
Onsen alden Üttbleck op ow Gesecht

Schwonentörm, Schwonentörm…

Wer das Lied hören möchte:

KLICK MICH!

Ärgert Dich auch die schlechte Sicht auf die Schwanenburg?
(Foto: Oliver Gubbels)

Gehen Mama und Papa überhaupt noch tanzen in Kleve?

Gehen Mama und Papa überhaupt noch tanzen in Kleve?

Wette Pööt: Mama än Papa die gon danze

Das war doch mal eine flotte Nummer! 🙂
Wer Klever Platt verstehen kann, wird seine helle Freude an diesem Song haben. Hier der Text zum Mitsingen:

Mama än Papa die gon danze (Text / Musik: J.Reintjes / W. Liffers)

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

Ja, Mama säj tägen Papa weij gon es danze
Än Papa säj Mutt dat es doch en guje Idee
Trekk dann noch ewes owen neijen Fummel on
Än dann sin weij all werr op Ritt
Ja Mama än Papa wassen tegen negen Ühr all wärr T’hüss
Seij hadden de Schnütt vör twee Joar wärr voll
Mam hatt’ de Schuun än de Söck kapott
Än Papa’s neijen Beus was bloß noch Schrott

Mama än Papa die gon danze
Mama än Papa die gon es herütt
Än de Blage dünn schloope
Weil Mama än Papa die gon es herütt

Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Total verrückt! Wusstest Du, das ein Computer kein Klever Platt versteht?

Kennst Du das auch?

Momentan bin ich ein bissken am Schnüwen dran.
Zwar hatte ich im Herbst schon eine Grippeschutzimpfung über mich ergehen lassen – wie ich diese Pieckserei hasse -, aber als in der Rheinischen Post stand, dass ein Grippevirus unterwegs ist in Kleve und Umgebung, da hab ich es auch sofort gemerkt:
Kratzen im Hals und der ganze Schladderadatz.
Die Frau meinte zwar, ich übertreibe ein bisschen, aber so sind wir Männer. Bei einem kleinen Ohrstecher leiden wir unter extremen Blutverlust und die Frauen können froh sein, dass wir solche Sachen nach ein paar Tagen überhaupt überlebt haben.
Dabei fällt mir immer dieser Klassiker ein:
“Herr Doktor, der Hypochonder von Zimmer 24 liegt im Sterben.” – ” Na jetzt übertreibt er aber!”
Glücklicherweise war mein Computer nicht von einem Virus befallen.
Boah, stelle Dir mal vor, der würde anfangen zu husten und zu keuchen und ich müsste ihm ein Fieberthermometer in den USB-Anschluss schieben. Nicht auszudenken…
Apropos: “Computer”

“Manche Computer kosten ein Vermögen, manche nur den Verstand.”

Für meinen Teil habe ich festgestellt, dass beim Computer in jedem Programm immer ein kleines Programm kämpft, um aus der Reihe zu tanzen.
Wo wir gerade dabei sind:

repair_tech_computer_800_clr_12357

Neulich stand ich im Computerladen um ein paar Fragen zu irgendwas zu stellen.
Leider war ich etwas zu spät dran und musste einem Mittsechziger den Vortritt überlassen. Eine glückliche Fügung, sonst hätte ich folgenden Dialog nicht mitbekommen:
” Minne Jong hätt enne Kompuuter än den dütt et niet mehr.”
(Übersetzung: “Mein Junges hat einen PC und der ist gestorben.”)
Verkäufer: ” Erstaunlich! Was hat er denn?” – “Minne Jong?” – “Nee, der Compjuter.” (lächel)
“Denn es well kapott.” (Übersetzung: “Der iss wohl tot.”)
Verkäufer: ” Was fehlt ihm denn genau?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, dem Compjuter.” (lächel)
“Jo – Den dütt et niet mehr.” (Übersetzung: “Der iss hinüber, Arsch!”)
Verkäufer: “Da kann ich so natürlich nicht viel zu sagen. Können Sie ihn nicht mal ins Geschäft bringen?” (lächel) – “Minne Jong?” – “Nee, den Compjuter.” (lächel)
“Dat weet ek niet, minne Jong scheckt min ömmer vöör, want ek mot dat dann betoale.”
(Übersetzung: ” Dat weiss ich doch nich, mein Junges checkt mich immer vor, denn er hat keine Kohle.”)
Verkäufer: “Aber so kann ich ja nichts dazu sagen. Wir könnten ihn ja mal auf Fehlfunktionen untersuchen, wenn sie ihn hierher bringen.”
“Minne Jong?” “Nein, den Compjuter.” (lächel – aber nicht mehr so freundlich)
“Wat kost son Ondersükereij dann?” – (Übersetzung: “Watt kostet sonne Unterzuckerung denn?”)
Verkäufer: “So um die 35.-Euro.” –
“Än wenn ek ennen neijen Kompuuter koch, wörd dat dann verrekent?”
Übersetzung: (” Un wenn ich getz ennen neuen Computer koche, würde das dann verrechnet?”)
Verkäufer: “Eigentlich nicht, aber wir könnten Ihnen je nach Neueinkauf mit der Hälfte entgegen kommen.”
“Geij wet ja, wie die Blaage sinn.” – (Übersetzung: “Sie wissen ja, wie die Kinderkes sind.”)
“Än weij Alde motten ömmer alles betoale.” (Übersetzung: “…und der Alte zahlt.”)
“Wat kost dann enne neije Kompuuter?”
Verkäufer: “Nun, das liegt daran, was alles notwendig ist, Betriebssystem, Grafikkarte, Festplattengröße und und…”
“Ek gelööf alleen dat “und und…” kost min all fiffhondert Mark, äh Euros.”
(Übersetzung: “Ich gelobe, alleine das “und und…” kostet mich alle fünfhundert Böcke.”)
Verkäufer: “Am Besten ist, Sie kommen noch mal mit Ihrem Sohn hierher und bringen den Computer mit, dann wird sich alles zeigen.” (viel lächel)
“Denn veredammde Driet met die verreckte Denger – ek sin et satt näss kalde Papp!”
(Übersetzung:  “Der vermalledeite Abfall mit die kaputten Dinger – ich bin dat gesättigt wie nasskaltes Papier!”)
caveman_at_laptop_800_clr_10104

Was soll ich sagen?

Ich hätte so gerne vom Verkäufer einen Anruf bekommen, wenn der Mensch mit seinem Sohn auftaucht, aber das ging dann wohl doch zu weit.
Allerdings bestätigte er mir, dass das nicht ein Einzelfall war, sondern er kontinuierlich solche genialen Episoden erlebt. Darum sei er auch so ruhig geblieben und hätte sich ein nettes Lächeln angewöhnt. – Jo – alles klar Verkäufer (Applaus)

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

ebooks

Kennst Du noch Songs aus Kleve von Elsi & Werner?

Kennst Du noch Songs aus Kleve von Elsi & Werner?

Da sitzen sie einträchtig ganz in weiß in einem alten Holz-Ruderboot von Scho auf dem Kermisdahl vor der tollen Kulisse mit der Schwanenburg. Werner mit seinen beiden ständigen Begleiterinnen: Elsi und der Gitarre. Sie gehören im Bereich der Volksmusik sicher zu den Größten im Kleverland und hatten große Erfolge auch über die Grenzen hinaus. Und sie pflegten – wie damals auch die “Wette Pööt” – die Klever Mundart mit dem speziellen “Platt”.
Wer sie nochmal in Aktion erleben möchte, kann sich hier ein Video mit ihrem Lied “Handje in Handje de Gerwin herop” anhören.

KLICK MICH!

Kennst Du noch Songs aus Kleve von Elsi & Werner?
(Foto: Elsi & Werner Gorisen)

Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Kennst Du das auch?

Beim Einkaufen in Kleve brannten meiner besseren Hälfte und mir die Füße vom Stadt hoch und runter, weil wir ein paar Mal den City-Train verpasst hatten. Eigentlich wollten wir damit auch mal rumtouren, klappte dann aber nicht wie gewollt.
Also war ein kleines Päuschen angesagt.
Wir holten uns bei Henk Hop eine schöne Portion frisch gebackenen Kibbeling mit Knobisauce und machten es uns bei strahlendem Sonnenschein vor dem Fischgeschäft gemütlich.

Doch was soll ich sagen?
Bereits das erste Stück Backfisch blieb uns vor Schreck im Mund stecken, weil ein kläffender Hund unter unserem Tisch durchstöfferte und uns gehörig in Aufregung versetzte.
Dahinter natürlich der Hundebesitzer mit beschwörenden Worten: “Lisa, komm, nun komm doch, brav, brav, Lisa!”
Der Hund hörte gut – jedoch wollte er nicht so wirklich gehorchen und dann kam der Satz, den wir im Grunde viel früher schon erwartet hatten: ” Das macht er sonst nie.”

Sönnen Hond brückt es Üttloop än mott ok ens än Stöck Fess frääte, än niet ömmer dat Gedööns ütt de Böss.
Übersetzung: (Sonnen Hund braucht mal Auslauf und sollte auch ma ein Stück von der Fisch fressen und nicht immer Schappi ausse Dose.)

Nachdem der Mann sein Haustier wieder eingefangen und an die Leine gelegt hatte, konnten wir uns wieder beruhigt unserer Zwischenmahlzeit zuwenden.
Durch diesen Vorfall aufgeschreckt, beobachtete ich allerdings jetzt genauer die Menschen und da vor allen Dingen die, die einen Hund mit sich führten.
Boah, was gibt es da für Rassen, Größen und Unterschiede.
Jetzt bin ich nicht der Kenner, aber konnte doch einige Tiere ihren Rassen zuordnen.

Da gab es Coca-Spanier, Schiwauwaus, Golden Getrieber, Biegel, Berner Diener, Bobteller, Tschau Tschau, Deckel, Neunpfundländer und Pekineser, die aussahen, als wären sie mit ihrer Schnauze drei Mal gegen die Pumpe gelaufen.

Und alle Besitzer hatten so eine gewisse Ähnlichkeit mit Ihren Lieblingen – sei es im Aussehen, im Gang oder in ihrer Kleidung – damit ist natürlich die Farbe gemeint.
In irgendeinem James Bond Film erfuhr man ja, dass der Diamant den Hund als besten Freund der Frau abgelöst hat – aber soweit möchte ich nicht gehen, das zu glauben.

Klever Hunde brauchen kein Arschgeweih

Apropos: “Hund”:
Erwin kommt in eine Tierhandlung und fragt: “Haben Sie einen Boxer?” – “Ja, aber Sie müssen den Dackel dazu kaufen. Er ist sein Trainer.”
Neben dem Pferd ist wohl der Hund das einzige Haustier, das an einer Leine herumgeführt wird.
Stelle Dir mal vor – ein Taucher geht mit seinen drei Fischen unter Wasser spazieren. Geck oder?
Was mir jedoch besonders auffiel bei unseren Stadt-und-Leute-Beobachten-Studien, war interessanterweise die Kleidung der Menschen, und wir versuchten zu erraten, was der- oder diejenige wohl von Beruf sein mögen.
Nun, an einem solchen schönen Sonnentag ist die typische deutsche Touristenkluft des öfteren zu bestaunen:

Mann, etwa 35 bis 60 Jahre alt, schneeweiße, behaarte dünne Beine in hellbeigen Kakishorts, weiße Socken in dunklen Trekkingsandalen, kariertes Hemd, bei dem der untere Knopf einen weißen Teil des Bauches freigibt, darüber eine beige Outdoor-Weste (wer hat diese Dinger eigentlich erfunden?) und als Krönung eine schicke Baseball-Cap mit dem Werbeaufdruck des örtlichen Malereigeschäftes.
So stellen sich die Menschen im Mittelmeerraum den deutschen Touristen vor und dieser hat nichts besseres zu tun, als diesem Klischee gerecht zu werden. Boah!

Junge Mädchen flanieren erotisch höchst entzückend in einem viel zu engen T-Shirt mit der Aufschrift: “I Love Balls” herum, welches immer einen Teil des anerarbeiteten Rettungsringes um die Bauchregion freigibt, damit man das verführerische Kügelchen ihres Bauchnabelpiercings nicht übersieht. Sobald sie in Ihrer umwerfenden Schönheit vorbeigerollt sind, erspäht man beim unersetzlichen zweiten Blick noch das überaus kunstvolle “Arschgeweih”, das aus dem oberen Rand ihrer entsetzlich hautengen Leggins hervorlugt. Die Füße stecken in High Heels (hochhackige Pumps), bei deren Absätzen man versucht ist, rettend einzugreifen.
Noch schlimmer wird es, wenn sie dann ihren widerspenstigen Hund so hinter sich herzieht, dass das arme Tierchen bereits blau anläuft (glaubt man zumindest zu erkennen) und sie ihn dann mit quiekender Stimme ankreischt:
“Los, komm Purzel oder glaubsse, ich traach dich bis na Hause?”
Stimmt alles  nicht? – Tja, geh mal in Kleve einkaufen und staune.
Kurz vor Beendigung unseres Imbisses trafen sich zwei Männer direkt vor unserem Tisch, die folgenden Dialog führten:
“Ah, da hasse Hein! Tach Hein!”
“Tach”
“Lange nich mehr gesehen!”
“Ja”
“…und doch wiedererkannt!”
“Ja”
“Geht et Dir gut, Hein?”
“Ja”
“…und de Frau?
“Ja”
“…und de Kinder?”
“Ja”
“Tja, war schön, Dich ma wieda zu sehen, Hein.”
“Ja”
“Dann schüss, bis demnächst ma.”
“Schüss”

Erbaulich, erbaulich. Man konnte doch tatsächlich die Gedanken des wortkargen Mannes lesen:
“Quatsch mich bloß nicht an und zwing mir ein Gespräch auf, du Hirni!”
Jo – jetzt schweifen wir wieder ab.
Ich wollte ja noch etwas zu der Kleidung diverser von uns beobachteter Leute sagen.
Viele sind natürlich gottlob ganz vernünftig und normal – aus unserer subjektiven Sicht – angezogen, wobei man über Geschmack nicht streiten kann.
Manche Menschen haben halt Stil, manche möchten ihn haben. Alles meistens auch eine Frage des Geldbeutels.
Viele Frauen bevorzugen den Einkauf in Boutiquen und kaufen ungerne in großen Bekleidungshäusern.
Sie lieben es dann, wie ich mir erklären ließ, die individuelle Fachberatung ohne Hektik in anheimelnder Atmosphäre.
Ich persönlich denke eher, dass sie dort ungestörter alles mal anprobieren können, um zu hören, wie toll sie darin aussehen, nur um anschließend freudig erregt zu verkünden: “Ich überlege es mir nochmal.”
Nun ja, sei es, wie es sei.

Apropos: Bekleidung kaufen:
Eine Kundin betritt ein Hutgeschäft: “Würden Sie freundlicherweise für mich den grünen Hut mit der roten Feder aus dem Schaufenster nehmen?” – “Aber sehr gern, gnädige Frau, mache ich sofort.” – “Oh, vielen Dank. Wissen Sie, das abscheuliche Ding ärgert mich jedesmal, wenn ich hier vorbeikomme.”

,,,und der hier zum Schluss:
In einem Laden: “Ich brauche einen Spiegel.” – “Einen Handspiegel?” – “Nein – fürs Gesicht.”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Weltbild.de, Thalia.de. Hugendubel.de, book.de, buecher.de, Bookrix.de, etc.

ebooks

Wer es verstehen möchte: kleine Übersetzungen in Klever Platt

Wer es verstehen möchte: kleine Übersetzungen in Klever Platt

Tja, liebe KLE-Blatt-Fans, wer von Euch weiß noch um die Bedeutung der unverzichtbaren Utensilien Dweil, Stöffer und Schottelschlätt, die im Hochdeutschen nichts anderes bedeuten, als Aufnehmer, Handfeger und Spültuch? Geräte des täglichen Gebrauchs, wenn es um die Reinigung des Zuhauses geht.
Möbel werden verschoben, Stühle übereinander gestapelt und Papa wird mit den Kindern in den Moritzpark entlassen. Jetzt kann gerödelt und gewuselt werden, bis das die Socke qualmt.
Um Euch diesbezüglich unsere Mundart, wie Ihr es bereits von uns gewohnt seid und wenn wir nicht ganz falsch liegen, auch wie Ihr es lieb gewonnen habt, wieder näher zu bringen, beziehungsweise bei den „Könnern“ aufzufrischen, hier ein paar Dinge, die man dabei beachten und benutzen sollte:

Um das ganze Döreen (Durcheinander), welches sich im Laufe eines Jahres angesammelt hat, wieder rächt te röcke (in Ordnung zu bringen),  geht man zunächst ins Kabuff (Abstellraum), um sich Bässem (Besen), Putzlapp (Putztuch) und Emmer (Eimer) zu holen.
Als Erstes sollte man den Boden kääre (kehren) oder moppen (moppen), um ihn dann focht te dweile (feucht aufzunehmen). Anschließend nimmt man sich den Hüllbässem (nein, nicht Heulbesen, sondern schlicht und einfach Staubsauger) und sücht (saugt) den Stoff (Staub) vom Teppichoden auf. Danach nimmt man sich das Semsläar (Fensterleder), um damit einmal gründlich die Rütten (Fenster) und den Rahm (Fensterrahmen) zu reinigen, damit man wieder vernünftig dörrkieke (dadurch gucken) kann. Den Bakk (Bottich) mit dem gebrauchten Wasser schüttet man selbstverständlich in die Gööt (Ausguss). Dabei Obacht geben, dass man nicht anfängt zu schlabbere (verschütten). Wenn man dann alles wieder sauber und zurecht gerückt hat, gilt es noch den Avwass (Abwasch) zu tätigen. Anschließend heißt es noch, avdrööge (abtrocknen) und oprümme (aufräumen),
Das Ganze schließt man ab mit einer guten Tasse Koffie (Kaffee) aus der Dröppelminna (Kaffeekanne). Dabei aufpassen, dass kein Dratz (Kaffeesatz) in die Trööt (Speiseröhre) gelangt, sonst geht das Lälleken (Zapfen) ganz schön ans bebbere (vibrieren) dran, dass man schwer ans kneste (keuchen) kommt.
Strengen Sie sich nicht zu sehr an, liebe Hausfrauen. Es könnte sein, dass Sie einen Hexenschuss davon tragen. Dann ist es vorübergehend vorbei mit Dweil, Stöffer än Schottelschlätt.

Doar hej ännen Hüllbässem van frugger. 🙂
Lot ett ow gut goan!

Wer es verstehen möchte: kleine Übersetzungen in Klever Platt

Et Lälleken get ont bebbere

Et Lälleken get ont bebbere

Ein typischer Ausruf in Klever Platt. Aber was ist damit gemeint? Viele werden diese Worte überhaupt nicht mehr verstehen, also hier der Versuch einer wörtlichen und bildlichen Übersetzung: Lälleken ist das sogenannte Gaumensegel, auch Zäpfchen oder lateinisch Uvula genannt. Wenn es in Bewegung gerät, spricht der Klever von “bebbere”, also zittern. Das darf man akustisch nicht mit “Bäbbere” verwechseln. Dabei handelt es sich um den Platt-Ausdruck für Bedburg-Hau – hier speziell die Landesklinik. 🙂 Um sich das Lälleken einmal genauer anzusehen, wenn es zittert, hier ein wahrhaft aufklärendes Bild:

Et Lälleken get ont bebbere

Zähne weg – was nun?

Zähne weg – was nun?

Kennst Du das auch?

Aaahhh!! Hoffentlich lassen die Schmerzen bald nach.
Ich kann nix Festes mehr essen, bloß noch Quark, Joghurt oder Papp (Milchsuppe).
Warum?
Tja,  man hat mir vier Zähne in einer Sitzung gezogen.
Ich wollte es auch nicht anders, denn ich war diese ewig peinigenden Schmerzen endgültig satt und hatte keine Intension, mich nach weiterem mehrstündigen Bohren und Vermörteln damit abzufinden, dass es in einigen Wochen erneut damit losgeht.

Ek hat godoome Tandepinn dat min de Fuutschweet op de Pläät stond.

Übersetzung: (Ich hatte himmelherrgottsackramentnocheinmal Zahnschmerzen, das mich der Fußschweiß auf die weniger behaarte Stelle meines Schädels stehen tat.)

Kennst Du das auch?
Ich meine dieses knackende, knirschende Geräusch, wenn sich die Zahnwurzel vom Kiefer trennt und der Nerv sich noch ein letztes Mal bei Dir meldet und zwar in der Form, dass Du noch lange daran denkst, aber ihn für den Rest der Zeit wohl nie mehr vermissen wirst.
Hinfort mit Dir, Du ewiger Quälgeist, der mich jetzt nie mehr ärgern wird.
Hatte ich gedacht.
Kennst Du Druckstellen?
Ich meine die, die entstehen, wenn man künstliches Kauwerkzeug verpasst bekommt in Ermangelung genügend eigener Beißerchen.
Drei Kilo habe ich bereits an Gewicht verloren, was grundsätzlich mal ein positiver Aspekt dieser Geschichte ist, allerdings macht das Essen mit Schmerzen (eben die Druckstellen) nicht sonderlich viel Spaß.
Daher hier ein paar Auflockerungen zu diesem Thema:

“Herr Ober, reichen Sie mir bitte einen Zahnstocher!” – Ober: “Tut mir leid, momentan sind alle besetzt.”

oder der hier:

Ein Gast im Restaurant: “Herr Ober, die Suppe schmeckt so komisch!” – Na, dann lachen Sie doch!”

Jeden Tag versucht nun mein Zahnarzt, die gemeinen Druckstellen wegzuarbeiten, allerdings mit dem Erfolg, dass sich an anderen Stellen gleich neue bilden. Wahrscheinlich ist irgendwann alles weggeschleift. Scheinbar bin ich ein ganz besonderer Fall – sagt mein Zahnarzt -, was ich nicht so lustig finden kann.
In diesem Fall wäre ich lieber stinknormal und hätte keine Schmerzen mehr.
Was macht man also in seiner ganzen Verzweiflung? Man forscht im Internet nach Lösungen.

Was soll ich sagen?
Du findest millionenfach Anleitungen, wie man die Zähne richtig pflegt, wie man vorbeugen kann, welche Zahnpasta oder Zahnseide die beste ist und das man auf Süßes verzichten soll und und und….

Zähne weg - was nun?

Was hilft das, wenn es bereits zu spät ist und die letzten Kauer der Zange zum Opfer gefallen sind?
Künstlichen Zahnersatz bekommt man, so die Informationen aus dem World Wide Web, am günstigsten in Polen oder aus Tschechien. Oder sogar aus China.
Aber eine Reise mit entsprechendem Aufenthalt dort wird dann finanziell in etwa dem Gleichen entsprechen, als wenn man das Teil hier vor Ort bauen lässt.

Zähne weg - was nun?

Peinlich wäre mir persönlich auch der Gedanke, dass mein Zahnarzt an einem in Übersee georderten Gebiss Korrekturen vornehmen müsste. Vermutlich wären wir dann wieder am Anfang und die neuen Druckstellen würden sich mit entsprechenden Schmerzen zurückmelden.
Ein kluger Spruch heißt ja: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.”
Also warte ich geduldig ab, gehe täglich ein wenig schleifen lassen und hoffe, dass mein Körper eines Tages nicht mehr auf den Schmerz reagiert.
Obwohl… aufpassen muss ich dann letztendlich auf mein Gewicht.
Es sollte nicht soweit kommen, dass man bei mir Bulimie (Magersucht) vermutet und ich auf die Frage nach dieser fantastischen Diät dann antworten müsste:

“Lot ow alle Tänd trecke än en scheef Gebett in den Mull dowe, dann sitt geij stracks van et frääte aff.”

Übersetzung: (Lass Dich alle Beisser entfernen und einen nicht so gut passenden Zahnersatz in der Mund reinbauen, dann bisse mich nix dich nix von das unmöndige Essen ab.)

Mit meiner Frau zusammen werde ich die Geschäfte hier abklabastern, um Nahrungsmittel einzukaufen, die die richtige Konsistenz (das perfekte Dinner lässt grüßen) für einen leidenden Minimalesser aufweisen.
In all meinem Schmerz (wein, heul, klag) muss ich – schon meiner Göttin zuliebe – meinen Humor aufrecht erhalten, dann ist die Sache tatsächlich etwas besser zu ertragen.
Darum hier noch einer für Dich, den ich unter normalen Umständen nicht erzählen würde:

Einem feinen Herrn wird im Sex-Club eine ältere Dame zugewiesen. Da meint er sehr energisch: “Das älteste Gewerbe der Welt – ist ja OK. Aber muss es denn ein Gründungsmitglied sein?”

Wenn Dir die Geschichten aus der KLE-Blatt-Reihe: “Der Klever Philosoph” gefallen, kannst Du viel mehr davon auch per Ebook bekommen in allen bekannten Online-Book-Stores wie Amazon. de, Bookrix.de, etc.

KLICK MICH!

Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve

Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve

Jedes Mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art – das Einkaufen in Kleve und die Kunden und Verkäufer in den Geschäften in Kleve am beschaulichen Niederrhein.
Heute hatte mich mein Herzblatt wieder mal überredet, sie beim Einkaufen zu begleiten. Man kennt das ja – Frauen brauchen immer jemanden, der sie bewundert, wenn sie sich neu einkleiden. Alleine macht es nur halb so viel Spaß, genau wie der Toilettengang in Gaststätten oder Diskotheken. Sobald zwei Frauen zusammensitzen geht man grundsätzlich gemeinsam zum Klo.
Warum? Das erschließt sich uns Männern ebenso wenig, wie der Inhalt ihrer Damenhandtaschen. Man müsste mal eine klauen, um das zu analysieren. Neee!!! Lieber nicht – ich werde meine Königin irgendwann mal fragen.
Jeder weiß – Frauen können jedes Geheimnis bewahren, wenn sie nicht wissen, dass es eines ist…

Im Kaufhof  auf der Große Straße reihten wir uns geduldig in die Schlange an der Kasse ein, als die beiden Damen vor uns bezahlen sollten.
“Erna, hasse deine Playback-Karte bei dich bei?” wollte die eine wissen.
“Da krisse nochmal 3 Prozent mit die 30% von deine Personalkarte!”
Ernas Gesichtszüge entgleisten und die rosige Farbe entwickelte sich unmittelbar ins Puterrot, wusste sie doch um die Tatsache, dass sie selbst überhaupt nicht zum Personal gehörte.
Die Dame an der Kasse ging geflissentlich über diesen Vorfall hinweg – kannte sie wohl in ähnlicher Form bereits.

Kreditkarten beim Kaufeinsatz in Kleve
(Foto: Maro-Fotodesign)

Das brachte mich aber auf den Gedanken, mal meine Brieftasche zu durchforsten, um nach gefühlten vier Jahren einmal wieder zu kontrollieren, welche Karten sich dort mittlerweile alle tummelten.
Als erstes war da natürlich die Kreditkarte, die man zum Tanken braucht oder an seine Liebste weitergibt, wenn es um etwas größere Ausgaben geht, als fünf Pfund Kartoffeln.
Noch heute ergreift mich ein Schauer, wenn ich mit dieser Karte bezahle, weil mir jedes Mal der Angstschweiß auf der Stirn steht, wenn das nicht funktioniert. Kann ja mal vorkommen.
Dann ertönt sofort der herablassende und vorwurfsvolle (manchmal auch mitleidige) Satz der Kassiererin – natürlich in gewisser Lautstärke, damit auch keiner der Umstehenden etwas verpasst oder gar abgelenkt sein könnte:
“Die Karte geht nicht! Haben Sie noch eine Andere oder können Sie auch in bar bezahlen?”
Nachdem Sie dann triumphierend in die Runde geschaut hat, zahle ich natürlich schnellstens bar und nehme mir vor, diesen Laden nie mehr zu betreten. Zumindest die nächsten drei Tage nicht mehr.
“Doar heij met ow natte Kwante owen Fottfenger op dat Deng gedouwt än dann maake die en Hoop Fitütte vör den ganze Quatts.”
Übersetzung: (“Da hasse mit deine feuchten Kwanten deinen Fottfinger auf den Magnetstreifen gedrückt und dann machen die mich einen Haufen von Fitütten für der ganze Quatsch.” )
Mittlerweile hält man die Karte bloß noch auf das Lesegerät – wenn es denn klappt.

Was soll ich sagen?
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders. (hihi)
Wer jetzt zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.
Die nächste Karte, die ich entdeckte, war die Krankenversicherungskarte – da schreibe ich mal ein andermal drüber (Mein Gott, ist die Klever Sprache schön).
Dann meine Mitgliedskarte vom Golfclub.
Jaaa, ich spiele Golf – und sogar gerne.
Da steht dann auch mein Handicap drauf.
Um die Frage gleich zu beantworten – Jaaa, das heißt so und neiiiin, ich habe keine Verletzung oder so was.
Es hat auch nichts mit Handy-Cap zu tun – also einem Hütchen für schnurlose Telefone.
Übrigens – ist das nicht eine geniale Geschäftsidee? Gibt’s wohl schon. Naja.
Weiter geht’s im Kartenspiel.
Da finde ich dann noch jede Menge Kundenkarten von Kaufhäusern, Buchclubs, Vereinen und und und….
Die bereits erwähnte P(l)ayback-Karte besitze ich natürlich auch. Man spart wo man kann. Auch wenn man damit nicht reich wird.
Allerdings ist ein reicher Mann auch nur ein armer Mann mit viel Geld (welch eine tiefsinnige Weisheit).
Schön wäre es, wenn man eine einzige Karte mit sich tragen könnte, wo alle Daten und wichtigen Informationen erfasst wären, die auch als Ausweis dienen würde, die man zum Bezahlen nutzen könnte und die einem Eintritt zu Veranstaltungen oder Theaterbesuchen erlaubt. Habe ich was vergessen?
Also eine sogenannte “Ultrakarte” (wie beim All-inklusive in der Türkei), die für wirklich Alles nützlich wäre.
Die einem auch bei der Partnersuche behilflich sein könnte unter der Maxime:
“Hey, Baby, wie wär’s mit uns zwei – ich habe die Ultrakarte.”

“Einmal kein Fortschritt – das wäre einer.”
Viele gaben ihr Bestes, aber genau darin bestand das Problem.
Und keiner wird um die folgende und für Heute letzte Weisheit herumkommen:
Erfahrung ist eine nützliche Sache-
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte….

Von diesen lustigen Geschichten aus Kleve gibt es noch viel mehr.
Als Ebook kannst Du es z.B. auch bei Amazon beziehen.

KLICK AUF DAS FOTO:

1 2 3 20